Camerarius, Εἰς τὰ περὶ ἐρυσιπελάτων προτεθέντα, 1560

Aus Joachim Camerarius (1500-1574)
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Opus Camerarii
Werksigle OC 0661
Zitation Εἰς τὰ περὶ ἐρυσιπελάτων προτεθέντα ὑπὸ Ἀνδρέα Ἐλλιγγηροῦ ἰατροδιδασκάλου, bearbeitet von Jochen Schultheiß (04.02.2020), in: Opera Camerarii Online, http://wiki.camerarius.de/OC_0661
Name Joachim Camerarius I.
Status Verfasser
Sprache Griechisch
Werktitel Εἰς τὰ περὶ ἐρυσιπελάτων προτεθέντα ὑπὸ Ἀνδρέα Ἐλλιγγηροῦ ἰατροδιδασκάλου
Kurzbeschreibung Begleitgedicht in Hendekasyllaben zu der von Andreas Ellinger vorgelegten Disputation über die Erysipel (Hautrötung). Im ersten Teil des Epigramms werden die Symptome der Krankheit ausdrucksstark beschrieben, im zweiten wird Ellingers Leistung gelobt und mit der Galens verglichen. Wie dieser habe Ellinger sowohl die Krankheit beschrieben als auch Wege der Heilung aufgezeigt.
Erstnachweis 1560
Bemerkungen zum Erstnachweis Datum des Erstdrucks
Datum unscharfer Erstnachweis (Beginn) 1560/01/01
Datum unscharfer Erstnachweis (Ende) 1560/12/31
Schlagworte / Register Begleitepigramm; Medizin; Epigramm
Paratext zu
Paratext? ja
Paratext zu Ellinger, De erysipelate seu igne sacro, 1560
Überliefert in
Druck Ellinger, De erysipelate seu igne sacro, 1560
Erstdruck in Ellinger, De erysipelate seu igne sacro, 1560
Blatt/Seitenzahl im Erstdruck Bl. A2r/v
Carmen
Gedicht? ja
geehrte Person Andreas Ellinger
Incipit Ὀγκοι´ ἀλγινόεντος, αἱματηροῦ
Erwähnungen des Werkes und Einfluss von Fremdwerken
Wird erwähnt in
Folgende Handschriften und gedruckte Fremdwerke beeinflussten/bildeten die Grundlage für dieses Werk
Bearbeitungsstand
Überprüft am Original überprüft
Bearbeitungsstand korrigiert
Wiedervorlage ja
Bearbeiter Benutzer:JS
Gegengelesen von
Bearbeitungsdatum 4.02.2020
Opus Camerarii
Werksigle OC 0661
Zitation Εἰς τὰ περὶ ἐρυσιπελάτων προτεθέντα ὑπὸ Ἀνδρέα Ἐλλιγγηροῦ ἰατροδιδασκάλου, bearbeitet von Jochen Schultheiß (04.02.2020), in: Opera Camerarii Online, http://wiki.camerarius.de/OC_0661
Name Joachim Camerarius I.


Sprache Griechisch
Werktitel Εἰς τὰ περὶ ἐρυσιπελάτων προτεθέντα ὑπὸ Ἀνδρέα Ἐλλιγγηροῦ ἰατροδιδασκάλου
Kurzbeschreibung Begleitgedicht in Hendekasyllaben zu der von Andreas Ellinger vorgelegten Disputation über die Erysipel (Hautrötung). Im ersten Teil des Epigramms werden die Symptome der Krankheit ausdrucksstark beschrieben, im zweiten wird Ellingers Leistung gelobt und mit der Galens verglichen. Wie dieser habe Ellinger sowohl die Krankheit beschrieben als auch Wege der Heilung aufgezeigt.
Erstnachweis 1560
Bemerkungen zum Erstnachweis Datum des Erstdrucks
Datum unscharfer Erstnachweis (Beginn) 1560/01/01
Datum unscharfer Erstnachweis (Ende) 1560/12/31
Schlagworte / Register Begleitepigramm; Medizin; Epigramm
Paratext zu
Paratext? ja
Paratext zu Ellinger, De erysipelate seu igne sacro, 1560
Überliefert in
Druck Ellinger, De erysipelate seu igne sacro, 1560
Carmen
Gedicht? ja
geehrte Person Andreas Ellinger
Incipit Ὀγκοι´ ἀλγινόεντος, αἱματηροῦ
Bearbeitungsdatum 4.02.2020


Widmung und Entstehungskontext

Das Gedicht bildet ein Begleitgedicht zu der von dem Arzt Andreas Ellinger vorgelegten Disputation über die Erysipel (Hautrötung). In der Überschrift bezeichnet Camerarius Ellinger mit dem anderweitig nicht belegten Terminus ἰατροδιδασκάλος, als einen Arzt und Lehrer zugleich.

Aufbau und Inhalt

Das Gedicht teilt sich in zwei Abschnitte, wobei im ersten die Krankheit beschrieben (vv. 1-17), im zweiten (vv. 18-34) die Leistung Ellingers herausgestrichen wird. Versmaß ist der Hendekasyllabus (Phalacaeus).
Das Gedicht wird von einer eindrucksvollen Aufzählung der Symptome der Krankheit eröffnet (vv. 1-8): Der Terminus ὄγκος ("Geschwür") bildet als Signalwort den Auftakt zum Gedicht. Nicht leicht sei es für jemanden, der das rechte Maß wahren wolle, über das schmerzhafte, blutige, gliederzerstörende, menschenzersetzende, verderbliche, feuerschnaubende - denn die Glieder glichen Verbranntem -, heftige, furchterregende, abscheuliche, unaussprechliche, verhasste und verrufene Geschwür zu sprechen. Im Folgenden werden die schnelle Ausbreitung der Krankheit über den Körper und die dabei entstehenden unangenehmen Gefühle beschrieben. Camerarius vergleicht die Leistung Ellingers mit denen des Galen ("des Bürgers von Pergamon"). Ebenso lehre (διδάσκεις) Ellinger über das vielgestaltige Wesen (παντοίην φύσιν) der Krankheit und ihre Heilmittel (ἄκη) und zeige die ihr spezifischen Behandlungsformen (οἰκείην θεραπείαν) gründlich auf (ἐκ...φαίνεις) (vv. 18-34).

Anmerkung