Camerarius, Πτερά, 1554

Aus Joachim Camerarius (1500-1574)
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Opus Camerarii
Werksigle OC 0601
Zitation Πτερά, bearbeitet von Jochen Schultheiß (04.02.2020), in: Opera Camerarii Online, http://wiki.camerarius.de/OC_0601
Name Joachim Camerarius I.
Status Verfasser
Sprache Griechisch
Werktitel Πτερά
Kurzbeschreibung Lehrgedicht über die Schreibfeder.
Erstnachweis 1554
Bemerkungen zum Erstnachweis Datierung nach Erstdruck
Datum unscharfer Erstnachweis (Beginn) 1554/12/13
Datum unscharfer Erstnachweis (Ende) 1524/12/31
Schlagworte / Register Lehrgedicht
Paratext zu
Paratext? nein
Paratext zu
Überliefert in
Druck Camerarius, Versus senarii de analogiis, 1554
Erstdruck in Camerarius, Versus senarii de analogiis, 1554
Blatt/Seitenzahl im Erstdruck Bl. E5v-E6v
Carmen
Gedicht? ja
Incipit Περὶ δ' ὀργάνων ἂν ἔτι λέγοιμί τι γραφικῶν
Erwähnungen des Werkes und Einfluss von Fremdwerken
Wird erwähnt in
Folgende Handschriften und gedruckte Fremdwerke beeinflussten/bildeten die Grundlage für dieses Werk
Bearbeitungsstand
Überprüft am Original überprüft
Bearbeitungsstand korrigiert
Wiedervorlage ja
Bearbeiter Benutzer:JS
Gegengelesen von
Bearbeitungsdatum 4.02.2020
Opus Camerarii
Werksigle OC 0601
Zitation Πτερά, bearbeitet von Jochen Schultheiß (04.02.2020), in: Opera Camerarii Online, http://wiki.camerarius.de/OC_0601
Name Joachim Camerarius I.


Sprache Griechisch
Werktitel Πτερά
Kurzbeschreibung Lehrgedicht über die Schreibfeder.
Erstnachweis 1554
Bemerkungen zum Erstnachweis Datierung nach Erstdruck
Datum unscharfer Erstnachweis (Beginn) 1554/12/13
Datum unscharfer Erstnachweis (Ende) 1524/12/31
Schlagworte / Register Lehrgedicht
Paratext zu
Paratext? nein
Überliefert in
Druck Camerarius, Versus senarii de analogiis, 1554
Carmen
Gedicht? ja
Incipit Περὶ δ' ὀργάνων ἂν ἔτι λέγοιμί τι γραφικῶν
Bearbeitungsdatum 4.02.2020


Widmung und Entstehungskontext

Das Gedicht fügt sich in einen Zyklus von Gedichten zum Thema Schreiben ein ("Graphica").

Aufbau und Inhalt

Das Lehrgedicht hat die Feder als Schreibgerät zu seinem Gegenstand. Wenn der Sprecher etwas über die Schreibgeräte sagen könne, dann will er zuerst an die Schreibgriffel aus Rohr erinnern (v. 3: κάλαμοι). Diese sind in alter Zeit zum Schreiben oder zum Kämpfen verwendet worden (v. 11). Aufgeführt werden auch Schreibgeräte aus Metall (vv. 20-29). Schließlich nimmt der Sprecher Federn als Schreibutensilien in den Blick (vv. 30-Ende). Hierbei sind das Alter der Gans und die Frage, ob die Feder vom linken oder vom rechten Flügel stammt, zu berücksichtigen, ebenso, die wievielte Feder genommen wird. Neben den Federn von Gänsen eignen sich noch die anderer großer Vogelarten als Schreibmittel, seien es Schwänen, Pfauen, Auerhähne, Geier und andere. Hier kann aber jeder so verfahren, wie er will. Von anderen Vögeln rät er allerdings ab. Wiederholt weist er am Schluss darauf hin, dass er die Gänsefeder für am besten geeignet hält.