Camerarius, Τῷ αὐτῷ (sc. Georg Musler), 1555

Aus Joachim Camerarius (1500-1574)
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Opus Camerarii
Werksigle OC 0611
Zitation Τῷ αὐτῷ (sc. Georg Musler), bearbeitet von Jochen Schultheiß (04.02.2020), in: Opera Camerarii Online, http://wiki.camerarius.de/OC_0611
Name Joachim Camerarius I.
Status Verfasser
Sprache Griechisch
Werktitel Τῷ αὐτῷ (sc. Georg Musler)
Kurzbeschreibung Das griechische Epigramm, das in die Sammlung von Epithalamien eingefügt ist, erweist sich als ein Gedicht mit sympotischem Gehalt. Es umfasst acht elegischen Distichen. Der Adressat Georg Musler wird direkt angesprochen (v. 1): Er nimmt die Stellung des Symposiarchen ein, der den Wein kredenzt. Der Wein stammt aus Österreich, wo Musler lebt. Zunächst werden äußere Eigenschaften des Weines wie etwa seine Farbe beschrieben (vv. 1-4). Die Darstellung seiner Wirkung bedient sich topischer Attribute (sinnlicher Genuss, Befreiung von Sorgen), die in Fülle aufgezählt werden (vv. 5-8). Der Sprecher versteht sein Gedicht als bescheidene Gegengabe für den Wein (vv. 9-12). Der Adressat soll es mit Freude annehmen. Der Sprecher nimmt sowohl die Rolle des Dichters als auch des Teilnehmers am Symposion ein (vv. 13-16).
Erstnachweis 1555
Bemerkungen zum Erstnachweis Druckjahr der Sammlung, in der das Gedicht enthalten ist.
Datum unscharfer Erstnachweis (Beginn) 1555/01/01
Datum unscharfer Erstnachweis (Ende) 1555/12/31
Schlagworte / Register Epigramm
Paratext zu
Paratext? nein
Paratext zu
Überliefert in
Druck Div., Carmina ad Ioannem Muslerum, 1555
Erstdruck in Div., Carmina ad Ioannem Muslerum, 1555
Blatt/Seitenzahl im Erstdruck Bl. B3r/v
Carmen
Gedicht? ja
geehrte Person Georg Musler
Incipit Ὠστριακὸν Μουσλῆρε δίδως γλωσσηνέα βάκχον
Erwähnungen des Werkes und Einfluss von Fremdwerken
Wird erwähnt in
Folgende Handschriften und gedruckte Fremdwerke beeinflussten/bildeten die Grundlage für dieses Werk
Bearbeitungsstand
Überprüft am Original überprüft
Bearbeitungsstand korrigiert
Wiedervorlage ja
Bearbeiter Benutzer:JS
Gegengelesen von
Bearbeitungsdatum 4.02.2020
Opus Camerarii
Werksigle OC 0611
Zitation Τῷ αὐτῷ (sc. Georg Musler), bearbeitet von Jochen Schultheiß (04.02.2020), in: Opera Camerarii Online, http://wiki.camerarius.de/OC_0611
Name Joachim Camerarius I.


Sprache Griechisch
Werktitel Τῷ αὐτῷ (sc. Georg Musler)
Kurzbeschreibung Das griechische Epigramm, das in die Sammlung von Epithalamien eingefügt ist, erweist sich als ein Gedicht mit sympotischem Gehalt. Es umfasst acht elegischen Distichen. Der Adressat Georg Musler wird direkt angesprochen (v. 1): Er nimmt die Stellung des Symposiarchen ein, der den Wein kredenzt. Der Wein stammt aus Österreich, wo Musler lebt. Zunächst werden äußere Eigenschaften des Weines wie etwa seine Farbe beschrieben (vv. 1-4). Die Darstellung seiner Wirkung bedient sich topischer Attribute (sinnlicher Genuss, Befreiung von Sorgen), die in Fülle aufgezählt werden (vv. 5-8). Der Sprecher versteht sein Gedicht als bescheidene Gegengabe für den Wein (vv. 9-12). Der Adressat soll es mit Freude annehmen. Der Sprecher nimmt sowohl die Rolle des Dichters als auch des Teilnehmers am Symposion ein (vv. 13-16).
Erstnachweis 1555
Bemerkungen zum Erstnachweis Druckjahr der Sammlung, in der das Gedicht enthalten ist.
Datum unscharfer Erstnachweis (Beginn) 1555/01/01
Datum unscharfer Erstnachweis (Ende) 1555/12/31
Schlagworte / Register Epigramm
Paratext zu
Paratext? nein
Überliefert in
Druck Div., Carmina ad Ioannem Muslerum, 1555
Carmen
Gedicht? ja
geehrte Person Georg Musler
Incipit Ὠστριακὸν Μουσλῆρε δίδως γλωσσηνέα βάκχον
Bearbeitungsdatum 4.02.2020


Widmung und Entstehungskontext

Das Epigramm schließt an ein vorausgehendes, von Paul Eber verfasstes Gedicht an, das ebenfalls an Georg Musler adressiert ist. Es handelt sich hierbei um den Bruder des Bräutigams Johann Musler, an den sich die Sammlung der Epithalamien richtet. Es gehört zu einer Sequenz von Gedichten, die nicht als Epithalamien zu klassifizieren sind.

Aufbau und Inhalt

Das griechische Epigramm, das in die Sammlung von Epithalamien eingefügt ist, erweist sich als ein Gedicht mit sympotischem Gehalt. Es umfasst acht elegischen Distichen. Der Adressat Georg Musler wird direkt angesprochen (v. 1): Er nimmt die Stellung des Symposiarchen ein, der den Wein kredenzt. Der Wein stammt aus Österreich, wo Musler lebt. Zunächst werden äußere Eigenschaften des Weines wie etwa seine Farbe beschrieben (vv. 1-4). Die Darstellung seiner Wirkung bedient sich topischer Attribute (sinnlicher Genuss, Befreiung von Sorgen), die in Fülle aufgezählt werden (vv. 5-8). Der Sprecher versteht sein Gedicht als bescheidene Gegengabe für den Wein (vv. 9-12). Der Adressat soll es mit Freude annehmen. Der Sprecher nimmt sowohl die Rolle des Dichters als auch des Teilnehmers am Symposion ein (vv. 13-16).