Camerarius, Danielo Stibaro, 1556

Aus Joachim Camerarius (1500-1574)
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Opus Camerarii
Werksigle OC 0628
Zitation Danielo Stibaro Rabeneccio (...) Ioach(imus) Camer(arius) Pab)epergensis) f(ecit), bearbeitet von Jochen Schultheiß (03.02.2020), in: Opera Camerarii Online, http://wiki.camerarius.de/OC_0628
Name Joachim Camerarius I.
Status Verfasser
Sprache Latein
Werktitel Danielo Stibaro Rabeneccio (...) Ioach(imus) Camer(arius) Pab)epergensis) f(ecit)
Kurzbeschreibung Epicedium auf Daniel Stiebar in 33 elegischen Distichen. Es enthält formale Elemente des Grabepigramms. Die Angabe von Sterbeort und -datum schließt sich an.
Erstnachweis 1556
Bemerkungen zum Erstnachweis Datierung nach dem Erstdruck
Datum unscharfer Erstnachweis (Beginn) 1556/07/15
Datum unscharfer Erstnachweis (Ende) 1556/12/31
Schlagworte / Register Epicedium; Epitaphium
Paratext zu
Paratext? ja
Paratext zu Xenophon, Hippocomicus, 1556
Überliefert in
Druck Xenophon, Hippocomicus, 1556
Erstdruck in Xenophon, Hippocomicus, 1556
Blatt/Seitenzahl im Erstdruck Bl. AA7v-AA8v
Carmen
Gedicht? ja
Nachruf auf Daniel Stiebar von Rabeneck
Incipit Hoc Stibari exanimum Danieli pulvere corpus
Erwähnungen des Werkes und Einfluss von Fremdwerken
Wird erwähnt in
Folgende Handschriften und gedruckte Fremdwerke beeinflussten/bildeten die Grundlage für dieses Werk
Bearbeitungsstand
Überprüft am Original überprüft
Bearbeitungsstand korrigiert
Wiedervorlage ja
Bearbeiter Benutzer:JS
Gegengelesen von
Bearbeitungsdatum 3.02.2020
Opus Camerarii
Werksigle OC 0628
Zitation Danielo Stibaro Rabeneccio (...) Ioach(imus) Camer(arius) Pab)epergensis) f(ecit), bearbeitet von Jochen Schultheiß (03.02.2020), in: Opera Camerarii Online, http://wiki.camerarius.de/OC_0628
Name Joachim Camerarius I.


Sprache Latein
Werktitel Danielo Stibaro Rabeneccio (...) Ioach(imus) Camer(arius) Pab)epergensis) f(ecit)
Kurzbeschreibung Epicedium auf Daniel Stiebar in 33 elegischen Distichen. Es enthält formale Elemente des Grabepigramms. Die Angabe von Sterbeort und -datum schließt sich an.
Erstnachweis 1556
Bemerkungen zum Erstnachweis Datierung nach dem Erstdruck
Datum unscharfer Erstnachweis (Beginn) 1556/07/15
Datum unscharfer Erstnachweis (Ende) 1556/12/31
Schlagworte / Register Epicedium; Epitaphium
Paratext zu
Paratext? ja
Paratext zu Xenophon, Hippocomicus, 1556
Überliefert in
Druck Xenophon, Hippocomicus, 1556
Carmen
Gedicht? ja
Nachruf auf Daniel Stiebar von Rabeneck
Incipit Hoc Stibari exanimum Danieli pulvere corpus
Erwähnungen des Werkes und Einfluss von Fremdwerken
Wird erwähnt in
Bearbeitungsdatum 3.02.2020


Widmung und Entstehungskontext

Das Gedicht schließt an einen umfangreichen Nachruf auf Daniel Stiebar im Widmungsbrief an Florian Griespek von Griespach an.

Aufbau und Inhalt

Das 33 elegische Distichen umfassende Epicedium schließt Elemente des Grabepigramms ein. So beginnt es mit einem deiktischen Hinweis auf den Ort der Bestattung: Unter diesem Staub, wo sich der Stein über dem aufgehäuften Boden erhebe, liege der verstorbene Körper Stiebars begraben (vv. 1f.). Es folgen Angaben zur Herkunft: Der Verschiedene stamme aus den bergigen Teil Frankens, wo die Regnitz fließe (vv. 3f.). Das Geschlecht habe seinen Namen von den Raben (Rabeneck). Es folgen Angaben zum Lebenslauf, denen der Hinweis vorausgeht, dass eine Grabplatte nicht ausreiche, um alle nötigen Angaben fassen zu können (vv. 7-10). In dem Lob auf Stiebar erfolgt eine Aufzählung seiner Tugenden. Als Sprecher des Gedichts wird Camerarius erkennbar, wenn er darauf hinweist, dass Stiebar gleichaltrig gewesen sei (v. 15). Freimütig habe er sich für das Gemeinwesen eingesetzt (vv. 17-19). Zur Beschreibung mancher Charakteristika bedient sich Camerarius der praeteritio-Formel (Quid dicam...? Quid referam...? vv. 23-26). Aus der Motivtradition des Grabepigramms stammt die Äußerung des Wunsches, dass niemand das Grab entehren möge (vv. 31-34). Der Sprecher formuliert seine Gewissheit über eine jenseitige Ruhe und Auferstehung des Toten (vv. 37-47). Seine Tugenden währten ewig, während den zurückgebliebenen Mitbürgern und der Heimat nur die Trauer bleibe (vv. 48f.). Über mögliche Entehrungen des Grabes sei Stiebar erhaben und wahrhaft glücklich (vv. 50-55). Schließlich preist Camerarius den Verstorbenen auch aus seiner persönlichen Perspektive als Freund bei den Studien (studii socius, vv. 56-61). Der Sprecher endet mit einem Abschiedsgruß (vv. 62-65). Anschließend an das Gedicht folgt in nicht gebundener Sprache die Angabe des Todesortes Würzburg und des Todesdatums am 07.08.1555 (VII. Id. Sextilis Anno Christi Iesu MDLV).

Überlieferung

Die Elegie auf Stiebar wird in Melchior Adams "Vitae Germanorum iureconsultorum et politicorum, qui superiori seculo et quod excurrit floruerunt." (Heidelberg 1620) nochmals abgedruckt. Die Vita befindet sich auf den Seiten 105-110, die Elegie auf S. 108-110. http://www.uni-mannheim.de/mateo/camenaref/adam/adam3/s140.html.