Camerarius, Dialogus de vita decente aetatem puerilem et al., 1570a

Aus Joachim Camerarius (1500-1574)
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Drucktitel Dialogus de vita decente aetatem puerilem, quodque hoc studium deo placeat, cum respondentibus figuris quibusdam Germanici & Latini sermonis, expositis aliquando a Ioachimo Camerario in domestica disciplina
Zitation Dialogus de vita decente aetatem puerilem, quodque hoc studium deo placeat, cum respondentibus figuris quibusdam Germanici & Latini sermonis, expositis aliquando a Ioachimo Camerario in domestica disciplina, bearbeitet von Marion Gindhart (06.08.2019), in: Opera Camerarii Online, http://wiki.camerarius.de/Camerarius,_Dialogus_de_vita_decente_aetatem_puerilem_et_al.,_1570a
Sprache Latein; Griechisch; Deutsch
Druckort Leipzig
Drucker/ Verleger: Ernst Vögelin
Druckjahr 1570
Bemerkungen zum Druckdatum Das Druckjahr ist nicht gesichert; VD16 gibt "um 1570". Als Terminus post quem kann die Datierung der Versifikation von Psalm 42 dienen (Juli 1569).
Unscharfes Druckdatum Beginn
Unscharfes Druckdatum Ende
Auflagen Leipzig: Ernst Vögelin, 1563; Leipzig: Ernst Vögelin, 1567 (erw. Ausg.); Leipzig: Ernst Vögelin, 1570 (erneut erw. Ausg.); Leipzig: Ernst Vögelin, 1570a (erneut erw. Ausg.); Leipzig: Hans Steinmann bei Ernst Vögelin, 1572 (wie Ausg. 1570a)
Bibliothekarische Angaben
VD16/17 VD16 ZV 2835
Baron
VD16/17-Eintrag http://gateway-bayern.de/VD16+ZV+2835
PDF-Scan http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:gbv:3:1-250050, http://mdz-nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bvb:12-bsb11361724-0
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Schlagworte / Register Gesprächsbuch, Dialog, Übersetzung, Gebetsammlung, Elementarunterricht, Pädagogik, Bildungsdiskurs, Disputation, Psalmenversifikation
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Bearbeiter Benutzer:MG
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Bearbeitungsdatum 6.08.2019
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Drucktitel Dialogus de vita decente aetatem puerilem, quodque hoc studium deo placeat, cum respondentibus figuris quibusdam Germanici & Latini sermonis, expositis aliquando a Ioachimo Camerario in domestica disciplina
Zitation Dialogus de vita decente aetatem puerilem, quodque hoc studium deo placeat, cum respondentibus figuris quibusdam Germanici & Latini sermonis, expositis aliquando a Ioachimo Camerario in domestica disciplina, bearbeitet von Marion Gindhart (06.08.2019), in: Opera Camerarii Online, http://wiki.camerarius.de/Camerarius,_Dialogus_de_vita_decente_aetatem_puerilem_et_al.,_1570a
Sprache Latein; Griechisch; Deutsch
Druckort Leipzig
Drucker/ Verleger: Ernst Vögelin
Druckjahr 1570
Bemerkungen zum Druckdatum Das Druckjahr ist nicht gesichert; VD16 gibt "um 1570". Als Terminus post quem kann die Datierung der Versifikation von Psalm 42 dienen (Juli 1569).
Auflagen Leipzig: Ernst Vögelin, 1563; Leipzig: Ernst Vögelin, 1567 (erw. Ausg.); Leipzig: Ernst Vögelin, 1570 (erneut erw. Ausg.); Leipzig: Ernst Vögelin, 1570a (erneut erw. Ausg.); Leipzig: Hans Steinmann bei Ernst Vögelin, 1572 (wie Ausg. 1570a)
Bibliothekarische Angaben
VD16/17 VD16 ZV 2835
VD16/17-Eintrag http://gateway-bayern.de/VD16+ZV+2835
PDF-Scan http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:gbv:3:1-250050, http://mdz-nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bvb:12-bsb11361724-0
Schlagworte / Register Gesprächsbuch, Dialog, Übersetzung, Gebetsammlung, Elementarunterricht, Pädagogik, Bildungsdiskurs, Disputation, Psalmenversifikation

Streckenbeschreibung

  • Bl. A2r-A4v: Ludwig Camerarius - Generoso domino, domino Constantino, Georgii filio, illustris familiae Chodkoviciae in laudatissima invictae virtutis gente Lituanica, domino suo colendissimo, s(alutem) d(icit). (Werkbeschreibung)

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    Im Widmungsbrief an den jungen Konstantin Chodkiewitz charakterisiert Ludwig Camerarius die beiden bisher unveröffentlichten, älteren Werke seines Vaters, die er nun in den Druck gegeben hat: eine Sammlung von deutsch-lateinischen Übersetzungsübungen (Phrasen des sermo cotidianus), aus denen Ludwig ein Gesprächsbuch zusammengestellt hat, sowie einen Dialog, der auf Kritik an den "Praecepta morum ac vitae accommodata aetati puerili" antwortet.

  • S. 1-29: Joachim Camerarius I. - Dialogus de vita decente aetatem puerilem (Titel nach TB) (Werkbeschreibung)

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    In einer Art Musterdisputation setzen sich ein Schüler des Camerarius als Respondent und ein Gast als Opponent mit Fragen der (gottgefälligen) Kindererziehung und des spezifischen decorum puerile auseinander. Anknüpfungspunkt sind Camerarius' "Praecepta morum ac vitae accommodata aetati puerili" (Erstdruck 1544).

  • S. 31-136: Joachim Camerarius I. - Figurae quaedam Germanici et Latini sermonis expositae in domestica disciplina (Titel nach TB) (Werkbeschreibung)

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    Deutsch-lateinisches Gesprächsbuch für den praktischen, alltäglichen Gebrauch, das auf Übungen des Camerarius für seine Söhne basiert.

Das Gesprächsbuch ist gegenüber den Ausgaben aus den 1560er Jahren am Schluss erweitert um:
  • S. 120-125: "Andere gesprech. Alia colloquia."
  • S. 125-128: "Alterius modi. Auff ein ander weise."
  • S. 128-136: "Colloquium de bello. Kriegßrede."
  • S. 137-160: Ludwig Camerarius (Hg./Verf.?)- Quidam de libellis nostris domesticis rythmi (Titel nach einleitendem Text)
14 Versgebete und Gedichte über das fromme Verhalten, das Bereuen der Sünden und das andächtige Beten zu Gott, dessen Gnade das Ewige Leben schenkt (auf Deutsch mit folgenden lateinischen Übertragungen, die Übertragung von Gedicht 13 folgt auf S. 170).
  • S. 160-168: Joachim Camerarius I. - Sequuntur alii quidam religiosi argumenti versus compositi a Ioachimo Camerario.
darin enthalten:
  • S. 160f.: Preces matutinae. (Werkbeschreibung)

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    Morgengebet in 23 Hexametern: Gott und sein Engel (angelus tuus, v. 4) werden um Schutz für den kommenden Tag angerufen und die betende Instanz bittet darum, selbst nichts zu tun, was Gott missfallen könnte, und den Verlockungen Satans nicht zu erliegen. Alles möge auf Gott und dessen Lob ausgerichtet sein. Hilfe dazu möge der dreieinige Gott gewähren, der in Ewigkeit von den Frommen gelobt werden möge, dessen Milde die Welt durchwaltet und dessen Allmacht unendlich ist.

  • S. 161f.: Precatio puerorum ante cibum. (Werkbeschreibung)

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    Das Versgebet (33 Hexameter) wendet sich an Gott: Alle Lebewesen auf Erden, in der Luft und im Wasser erheben die Augen zu ihm, insbesondere der Mensch, der als Gottes Ebenbild über alles herrsche. Für sie alle wird Nahrung aus der freigebigen Hand Gottes erbeten, die auch die Fülle spende, die zu den Freuden des ewigen Lebens weise. Es folgt eine Variation des "Pater noster" und eine abschließende Bitte, dass der Körper durch die Nahrung zum Lob Christi gestärkt und die Frömmigkeit des animus puerilis durch die göttliche Lehre genährt werde.

  • S. 162f.: (Precatio puerorum) post cibum. (Werkbeschreibung)

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    Das Versgebet (26 Hexameter) nennt den Preis Gottes durch die junge Schar (der Schüler) und mündet dann in ein Lob Gottes für alle seine Gaben inklusive dem otium nach den Studien sowie für die Fürsorge, die sich auch auf die Fauna (Vögel) und Flora erstreckt und derer sich der Mensch sicher sein kann. Gott imponieren nicht die Starken; ihm gefallen allein die, die ihn fürchten und verehren und auf seine Güte vertrauen.

  • S. 163f.: Alia precatio. (Werkbeschreibung)

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    Versgebet in 34 Hexametern: Die betende Instanz bittet Gott darum, stets die Botschaft Jesu zu verstehen. Bitte an Christus um Hilfe gegen die Gegner und Verfolger des Glaubens, Bitte an den Heiligen Geist um Stärkung und Einheit der Gläubigen und die Freuden des Ewigen Lebens, Bitte an Gott um Frieden und Ruhe, da in seiner Allmacht alles liegt. Anrufung Gottes in seiner Dreieinigkeit und nochmalige Bitte um Befreiung von Feinden, Ruhe für die eigenen studia (v. 25), und Prosperität für Land und Leute. Hoffnung auf die ewige Ruhe in Gott.

  • S. 165: Alia (precatio). (Werkbeschreibung)

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    Versgebet in 8 elegischen Distichen: Anrufung Christi, des Sohnes Gottes, geboren von Maria, Besieger des Todes, Tilger der menschlichen Sünden, Spender des Ewigen Lebens für die Frommen. Bitte, die Sünden zu erkennen und zu bereuen und alles auf Jesus auszurichten zu können. Versicherung, Christus allein als wichtigsten Teil des Lebens zu verehren und Bitte, sich nie vesana mente (v. 13) von Jesus abzuwenden und von ihm in Leben und Tod getrennt zu sein, sondern immer sein treuer Diener zu bleiben.

  • S. 165: Precatio dominica. (Werkbeschreibung)

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    Versifikation des "Pater noster" (9 trochäische Septenare).

  • S. 166: Preces miseri. (Werkbeschreibung)

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    Bitte an den gerechten Gott um Schutz und Hort für alle, die sich in Not befinden (9 trochäische Septenare).

  • S. 166: Paulus Colossensibus. (Werkbeschreibung)

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    Auf das Zitat Kol. 3, 17 folgt eine Versifizierung desselben in 7 Hexametern.

  • S. 166f.: Ταπεινοσοφρύνη. (Werkbeschreibung)

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    Reflexion in 16 Hexametern über den Ort, an dem sich der Heilige Geist niederlässt (das Herz des Gottesfürchtigen und des Geplagten in der Nachfolge Christi).

  • S. 167f.: Gregorii theologi sententiae singulae singulis versibus senariis iambicis inclusae, ordine literarum expositae. (Werkbeschreibung)

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    Übertragung von erbaulichen Sentenzen Gregors von Nazianz in lateinische iambische Senare (eine Sentenz pro Vers, Anfangsbuchstaben alphabetisch aufsteigend bis auf die letzten fünf Verse).

  • S. 169: Ernst Vögelin - Typographus
Vögelin weist auf Material hin, das er nach der ersten Ausgabe noch erhalten habe und das er im Folgenden als Anhang beifügt.
  • S. 169-207: Appendicula.
darin enthalten:
  • S. 169-172: Ludwig Camerarius (?) - Conversa Germanica exposita loco XIII. pag(ina) 146 quae antea desiderabantur.
  • S. 172-193: Ludwig Camerarius (?) - 8 weitere deutsche Gebete mit teils lateinischen, teils griechischen Übersetzungen sowie 1 Hymnus des Synesios mit lateinischer Übersetzung. Gegenüber den Ausgaben aus den 1560er Jahren folgen hier noch 4 weitere deutsche Gebete mit lateinischen Versionen.
  • S. 193: Philipp Melanchthon - Psalmus CXXXII. expositis(!) versibus Latinis a Philip(po) Melanch(thone).
  • S. 193f.: Joachim Camerarius I. - Ioachimi Camerarii de libro Psalmorum Davidicorum. (Werkbeschreibung)

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    Lob der Psalmen Davids (6 elegische Distichen). Diese halten die Gläubigen dazu an, beständig zu Gott, der die Menschen erschaffen hat, zu beten und ihn zu preisen .

  • S. 194: Joachim Camerarius I. - Aliud (scil. de libro Psalmorum Davidicorum). (Werkbeschreibung)

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    Lob der Psalmen Davids (6 elegische Distichen): Das ganze Weltgebäude zeugt von der Lenkung durch den ewigen Gottes. Die göttlich inspirierten Psalmen leiten die Gläubigen zum gottgefälligen Gebet an, sie spenden Trost und Ruhe. Die Lieder Davids übertreffen die von Amphion und Orpheus bei weitem, da sie die Seele aus dem Tod retten.

  • S. 194f.: Joachim Camerarius I. - De libris Evangeliorum. (Werkbeschreibung)

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    Lob der Evangelien (5 elegische Distichen): Sie enthalten die Worte des Heils, die mit dem Licht des Heiligen Geistes zum ewigen Leben führen (mit Rekurs auf Empfängnis und Geburt Christi und den Stern der Weisen).

  • S. 195: Joachim Camerarius I. - Preces. (Werkbeschreibung)

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    Bitte an Gott um Rat und um die richtige Lenkung, damit sein Ruhm gemehrt werde (3 elegische Distichen).

  • S. 195: Joachim Camerarius I. - Et rursum. (est: Precatio regis Iosaphat) (Werkbeschreibung)

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    Versgebet des Camerarius (3 elegische Distichen) nach dem Vorbild des Gebets Ioschafats (2 Chr 20, 6-12).

  • S. 195-198: Joachim Camerarius I. - Γνῶμαι κατὰ τὰ τῶν γραμμάτων στοιχεῖα. (Werkbeschreibung)

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    Sammlung von griechischen Gnomen in iambischen Trimetern. Die erste Gruppe enthält in der Reihenfolge des griechischen Alphabets 2-4 Gnomen pro Buchstabe. Bei der zweiten Gruppe beginnen die Gnomen mit einem Doppelvokal, bei der dritten Gruppe mit Vokal und Iota subscriptum. Abschließend eine Anrufung Christi.

  • S. 199-202: Joachim Camerarius I. - Sententiae subiicientes utilia & bona secundum ordinem litterarum conversae e Graecis. (Werkbeschreibung)

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    Lateinsche Übersetzung der "Γνῶμαι τρίμετροι" (1557).

  • S. 202-204: Joachim Camerarius I. - Meditatio animi pii. (Werkbeschreibung)

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    Preis des allmächtigen, ewigen Gottes, des Schöpfers aller Dinge und des gerechten Richters über die Sünden der Menschen, die diese aus freien Stücken und durch das Treiben Satans begehen. Dadurch hätten die Menschen ewiges Verderben verdient, doch Gott hat in seiner unermesslichen Liebe seinen Sohn auf die Erde gesandt, der die Sünden auf sich nahm. Die Menschen müssen sich Gott zuwenden, um das ewige Leben zu erlangen. Bitte an Christus um Unterstützung und Formulierung der Hoffnung auf das eigene Heil (31 elegische Distichen).

  • S. 204-207: Joachim Camerarius I. - Ἀγωνία θεοσεβοῦς εὐλαβείας. (Werkbeschreibung)

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    In dem mit "Der Kampf der Frömmigkeit" betitelten Gebet in Gedichtform steht die Aussicht des Sünders auf göttliche Vergebung im Mittelpunkt.

  • S. 208-229: Weiterer Anhang
darin enthalten:
  • S. 208-210: Joachim Camerarius I. - Consolatio piorum rebus adversis ac difficilibus Psalmi XLV. translati in Latinos versus, a Joachimo Camerario Pabeperg(ensi). (Werkbeschreibung)

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    Stark erweiterte Versifikation von Psalm 46 (bei Camerarius als Psalm 45 gezählt) in 63 lateinischen Hexametern.

  • S. 210-213: Joachim Camerarius I. - Commentatio Psalmi Davidici XC. (Werkbeschreibung)

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    Auslegende Versifikation von Psalm 91 (bei Camerarius als Psalm 90 gezählt) in 38 lateinischen elegischen Distichen.

  • S. 213-215: Joachim Camerarius I. - Canticum Psalmi Davidici CXXX. explicatum versibus Latinis, Ioachimi Camerarii pia meditatione. (Werkbeschreibung)

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    Auslegende Versifikation von Psalm 131 (bei Camerarius als Psalm 130 gezählt) in 27 lateinischen elegischen Distichen

  • S. 215-218: Joachim Camerarius I. - Psalmus XLII. (Werkbeschreibung)

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    Stark erweiterte Versifikation von Psalm 42 in 48 lateinischen elegischen Distichen.

  • S. 219-229: Joachim Camerarius I. - Preces.
  • S. 219: Preces. (Werkbeschreibung)

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    Kurze erbauliche Dichtung (zwei elegische Distichen): Die von Sorgen bedrängte, ängstliche Seele solle sich dem Gebet hingeben, damit der Geist nicht wanke und der fester Glaube zwischen Hoffnung und Angst trete.

  • S. 219: Aliud. (Werkbeschreibung)

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    Kurze erbauliche Dichtung (drei elegische Distichen): Nach einem frommen Gebet soll man im Vertrauen auf den Glauben die Sorgen zurücknehmen.

  • S. 219: Proverb(ia) 22. (Werkbeschreibung)

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    Versifikation von Spr 22,1 (zwei elegische Distichen).

  • S. 219f.: Impulsus eversus sum ut caderem &c. (Werkbeschreibung)

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    Preis Gottes, der der das elegische Ich, das unter seinem permanenten Schutz steht, erneut aus größter Gefahr gerettet hat, und mit ihm Preis des menschgewordenen Christus, dessen Gnade es alles verdanke (sieben elegische Distichen).

  • S. 220: Proverb(ia) XX. (Werkbeschreibung)

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    Versifikation einer Kombination aus Spr 20,28 und 16,12 (zwei elegische Distichen).

  • S. 220: Καιρὸν φυλάσσου. (Werkbeschreibung)

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    Kurze Mahnung (fünf elegische Distichen), die von Gott gewährten Gaben, um die man gebeten hat, sofort voller Dank anzunehmen. Eine entgangene Gelegenheit ist für immer entschwunden.

  • S. 221: Aliter. (Werkbeschreibung)

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    Ausgehend von dem Spruch eines der Sieben Weisen (i.e. Pittakos von Lesbos) erfolgt die Aufforderung, den richtigen Augenblick zu nutzen (3 elegische Distichen).

  • S. 221: Eadem sententia. (Werkbeschreibung)

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    Ausgehend von dem Spruch eines der Sieben Weisen (i.e. Pittakos von Lesbos) erfolgt die Aufforderung, den richtigen Augenblick zu nutzen (3 elegische Distichen).

  • S. 221: Gregorius Nassianzenus. (Werkbeschreibung)

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    Vier Verse Gregors von Nazianz aus den "Carmina moralia" (33; PGM 37, 939, 11-14) mit Übertragung in lateinische iambische Trimeter: Wenn man keine Strafe von Gott erwarte, könne man auch hart gegenüber seinen Schuldnern sein; andernfalls solle man gnädig sein, da Gott Güte mit Güte vergelte.

  • S. 221f.: Homo. (Werkbeschreibung)

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    Über die schnelle Vergänglichkeit des Lebens, das der Mensch auch noch schlecht nutzt (9 elegische Distichen).

  • S. 222f.: Ἄνθρωπος. (Werkbeschreibung)

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    Über die schnelle Vergänglichkeit des Lebens, das der Mensch auch noch schlecht nutzt (9 elegische Distichen).

  • S. 223: Spes unica hominum Christus. (Werkbeschreibung)

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    Kurzes Versgebet (4 elegische Distichen): Im menschlichen Leben mit seinen Unwägbarkeiten und Gefahren gebe es keine verlässliche Zuversicht auf Heil. Deswegen wird Jesus um Schutz angerufen, dem das iridische Leben in Hoffnung auf das ewige Heil geweiht werden solle.

  • S. 223: Ἕτερον. (Werkbeschreibung)

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    Reflexion über den Lauf der Zeit und die Vergänglichkeit des Lebens (2 elegische Distichen).

  • S. 223f.: Latine: (Werkbeschreibung)

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    Reflexion über den Lauf der Zeit und die Vergänglichkeit des Lebens (2 elegische Distichen).

  • S. 224f.: Christus via, veritas, vita. (Werkbeschreibung)

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    Geistliche Dichtung in Form eines inneren Monologes (32 Hexameter): Man solle sein Leben abgewandt von der Sündhaftigkeit der Welt führen und auf Christus ausrichten.

  • S. 225f.: Precatio ad Christum σωτῆρα. (Werkbeschreibung)

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    Apostrophe des lyrischen Ich an Jesus, der alle Kranken heilt (Katalog) und selbst Tote (Lazarus) wieder ins Leben zurückruft, und Bitte um Heilung und Erlösung im neuen Leben, damit es dort den einzig wahren Gott, den menschgewordenen Sohn auf ewig verehren könne. Auch solle der Heilige Geist ihm beistehen (13 elegische Distichen).

  • S. 226f.: Quis me liberabit? (Werkbeschreibung)

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    Das dichterische Ich fragt sich, wie es sich in seiner (fleischlichen) Befangenheit von der mit Sünde behafteten Welt und den schlimmen Zeitumständen lösen und wer es aus dieser Lage erretten könne. Es dankt Gott, dessen Sohn Jesus die Quelle für das menschliche Heil ist und ihm feste Hoffnung gebe. Seine Seele preise ihn und verehre ihn als einzigen wahren Gott. Er solle die Sünde von ihm nehmen, damit er ihm mit reiner Frömmigkeit sein Leben lang dienen könne und durch seine Gnade geschützt werde (23 Hexameter).

  • S. 227: Consolatio. (Werkbeschreibung)

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    Apostrophe an die sich über die Zukunft sorgende und mit der Vergangenheit hadernde Seele: Vergangenes könne man nicht zurückrufen, die Zukunft sei ungewiss. Ersteres solle man in Gott hinter sich lassen und für die Zukunft auf ihn vertrauen (drei elegische Distichen).

  • S. 227: Calamitas saeculi. (Werkbeschreibung)

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    Epigramm (2 elegische Distichen) mit Zeitklage: Die Welt leide unter Kriegen, Seuchen und Hungersnöten. Da eine weitere Verschlimmerung befürchtet werde, könne niemand das Ende des Verderbens sehen.

  • S. 227f.: Εἰς τὴν παιδικὴν ἡλικίαν, εὔνοια Ἰησοῦ Χριστοῦ. (Werkbeschreibung)

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    Versifikation der Kindersegnung Jesu in elf griechischen Hexameterversen.

  • S. 228: Benevolentia erga puerilem aetatem Iesu Christi. (Werkbeschreibung)

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    Versifikation der Kindersegnung Jesu (cf. Mt 19,13-15; Mk 10,13-16; Lk 18,15-17) in zehn Hexametern.

  • S. 228: Finiendas esse curas & sedandas cupiditates piis precibus. (Werkbeschreibung)

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    Die Seele wird gefragt, wann sie endlich aufhöre, sich zu sorgen und grämen. - Wenn Sie Gott um Hilfe gebeten habe. - Bleiben nach dem Gebet also alle Sorgen fern? - Die Gebete dürften fernbleiben, wenn die Herzen von dauernden Sorgen gequält werden (drei elegische Distichen).

  • S. 228f.: De eodem. (Werkbeschreibung)

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    Das gottgefällige Gebet soll ein Ende der Sorgen sein, doch werden von den Sorgen keine Gebete erzeugt. Die Frömmigkeit kann sich keiner Sicherheit erfreuen, sie lehrt aber, dass es ein Maß an Sorgen gebe (zwei elegische Distichen).

  • S. 229: Προσευχή. (Werkbeschreibung)

    (Kurzbeschreibung einblenden )

    Kurzes Gebet (zwei elegische Distichen) an Christus mit Bitte um Heil und dem Versprechen, ihn dafür mit Hymnen zu ehren, so lange es die Stimme vermag.

  • S. 229: Precatio. (Werkbeschreibung)

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    Kurzes Gebet (zwei elegische Distichen) an Christus mit Bitte um Heil und dem Versprechen, ihn dafür mit Hymnen zu ehren, so lange es die Stimme vermag.

  • S. 229: Fiducia a benignitate Iesu Christi σωτῆρος. (Werkbeschreibung)

    (Kurzbeschreibung einblenden )

    Auch wenn das sündige Fleisch beständig zu vielfachen Lastern locke, widerstehe das dichterische Ich in Vertrauen auf die Güte Christi und falle nicht, da Jesus ihm die Rechte reiche. Und wenn doch, werde er mit Christi Hilfe wieder aufstehen und nicht dem Verderben anheimfallen.