Camerarius, Ioanni Mylio poetae, 1568

Aus Joachim Camerarius (1500-1574)
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Opus Camerarii
Werksigle OC 0805
Zitation Ioachimus Camerarius Ioanni Mylio poetae, bearbeitet von Marion Gindhart (04.02.2020), in: Opera Camerarii Online, http://wiki.camerarius.de/OC_0805
Name Joachim Camerarius I.
Status Verfasser
Sprache Latein
Werktitel Ioachimus Camerarius Ioanni Mylio poetae
Kurzbeschreibung Launiges Gedicht an Johann Mylius (25 Hendekasyllaben), mit dem Camerarius ihm dessen Gedichte zurücksendet, die ihm selbst zuvor – ebenfalls mit einem Begleitgedicht – zur recensio übermittelt worden waren.
Erstnachweis 1568
Bemerkungen zum Erstnachweis Das Jahr des Druckes, der das Gedicht enthält, ist gesichert.
Datum unscharfer Erstnachweis (Beginn)
Datum unscharfer Erstnachweis (Ende)
Schlagworte / Register Begleitepigramm; Epigramm
Paratext zu
Paratext? ja
Paratext zu Mylius, Poemata, 1568
Überliefert in
Druck Mylius, Poemata, 1568
Erstdruck in
Blatt/Seitenzahl im Erstdruck
Carmen
Gedicht? ja
Widmungsempfänger Johann Mylius
Incipit Quod bellas, teneras, & elegantes
Erwähnungen des Werkes und Einfluss von Fremdwerken
Wird erwähnt in
Folgende Handschriften und gedruckte Fremdwerke beeinflussten/bildeten die Grundlage für dieses Werk
Bearbeitungsstand
Überprüft am Original überprüft
Bearbeitungsstand korrigiert
Notizen JS: Hier müsste Johann Mylius (Libenrodensis) gemeint sein.
Wiedervorlage ja
Bearbeiter Benutzer:MG
Gegengelesen von
Bearbeitungsdatum 4.02.2020
Opus Camerarii
Werksigle OC 0805
Zitation Ioachimus Camerarius Ioanni Mylio poetae, bearbeitet von Marion Gindhart (04.02.2020), in: Opera Camerarii Online, http://wiki.camerarius.de/OC_0805
Name Joachim Camerarius I.


Sprache Latein
Werktitel Ioachimus Camerarius Ioanni Mylio poetae
Kurzbeschreibung Launiges Gedicht an Johann Mylius (25 Hendekasyllaben), mit dem Camerarius ihm dessen Gedichte zurücksendet, die ihm selbst zuvor – ebenfalls mit einem Begleitgedicht – zur recensio übermittelt worden waren.
Erstnachweis 1568
Bemerkungen zum Erstnachweis Das Jahr des Druckes, der das Gedicht enthält, ist gesichert.


Schlagworte / Register Begleitepigramm; Epigramm
Paratext zu
Paratext? ja
Paratext zu Mylius, Poemata, 1568
Überliefert in
Druck Mylius, Poemata, 1568
Carmen
Gedicht? ja
Widmungsempfänger Johann Mylius
Incipit Quod bellas, teneras, & elegantes
Bearbeitungsdatum 4.02.2020


Entstehungskontext, Widmung und Inhalt

Das Gedicht (25 Hendekasyllaben) ist eine Replik auf ein launiges Gedicht von Johann Mylius, in dem dieser seine Dichtungen als Töchter inszeniert, die aus dem väterlichen Haus drängen, damit sie nicht als alte Jungfern 'sitzen' bleiben. Camerarius möge sie doch eine Weile bei sich aufnehmen (um sie als censor gravis zu prüfen) und sie dann in die Öffentlichkeit entlassen, falls sie dafür taugen; falls nicht, solle er sie im Haus verwahrt lassen.
Camerarius konstruiert nun eine Antithese zwischen diesen liebreizenden 'Töchtern' und sich selbst als unansehnlichem Greis und verweist darauf, dass ihnen der längere Umgang mit ihm nicht zu empfehlen sei, da – wie der Dichter sage – junge Mädchen keine alten Männer heiraten sollten. Nachdem sie ihm nun "Guten Tag" gesagt hätten, schicke er sie, vielleicht etwas spät, mit einer Umarmung wieder zu Mylius zurück und wünsche, dass sie von Glück begleitet den vorgesehenen 'Aspiranten' übergeben und vom Publikum gefeiert werden.
Beide Gedichte folgen zu Beginn von Mylius' Gedichtausgabe (1568) aufeinander.