Camerarius, Opuscula aliquot elegantissima, 1536

Aus Joachim Camerarius (1500-1574)
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Drucktitel Ioachimi Camerarii Quaestoris opuscula aliquot elegantissima: nempe, Erratum (... ). Aeolia (...). Phaenomena (...). Prognostica. Planetae ac menses duplices. Disticha. Quaedam multo quam ante accuratius, quaedam nun primum typis excusa
Zitation Ioachimi Camerarii Quaestoris opuscula aliquot elegantissima: nempe, Erratum (... ). Aeolia (...). Phaenomena (...). Prognostica. Planetae ac menses duplices. Disticha. Quaedam multo quam ante accuratius, quaedam nun primum typis excusa, bearbeitet von Marion Gindhart (04.12.2019), in: Opera Camerarii Online, http://wiki.camerarius.de/Camerarius,_Opuscula_aliquot_elegantissima,_1536
Sprache Latein
Druckort Basel
Drucker/ Verleger: Thomas Platter d.Ä.; Balthasar Lasius
Druckjahr 1536
Bemerkungen zum Druckdatum Das Druckjahr ist gesichert (Titelblatt und Kolophon), der Kolophon gibt: Mense Martio M.D.XXXVI.
Unscharfes Druckdatum Beginn 01.03.1536
Unscharfes Druckdatum Ende 31.03.1536
Auflagen Nürnberg: Johann Petreius, 1535; Basel: Thomas Platter d.Ä.; Balthasar Lasius, 1536 (korr. und um eine Reihe anderer Gedichte erw. Aufl. mit neu gefertigten Holzschnitten)
Bibliothekarische Angaben
VD16/17 VD16 C 416, VD16 C 342, VD16 C 387, VD16 C 500, VD16 C 504, VD16 C 520
Baron
VD16/17-Eintrag http://gateway-bayern.de/VD16+C+416
PDF-Scan http://mdz-nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bvb:12-bsb00028911-8, http://data.onb.ac.at/ABO/+Z178254100
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Schlagworte / Register Katalogdichtung, Lehrgedicht, Gedichtsammlung
Überprüft am Original überprüft
Erwähnte Werke, Drucke und Briefe
Wird erwähnt in
Interne Anmerkungen
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Bearbeitungsstand korrigiert
Wiedervorlage ja
Bearbeiter Benutzer:MG
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Bearbeitungsdatum 4.12.2019
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Drucktitel Ioachimi Camerarii Quaestoris opuscula aliquot elegantissima: nempe, Erratum (... ). Aeolia (...). Phaenomena (...). Prognostica. Planetae ac menses duplices. Disticha. Quaedam multo quam ante accuratius, quaedam nun primum typis excusa
Zitation Ioachimi Camerarii Quaestoris opuscula aliquot elegantissima: nempe, Erratum (... ). Aeolia (...). Phaenomena (...). Prognostica. Planetae ac menses duplices. Disticha. Quaedam multo quam ante accuratius, quaedam nun primum typis excusa, bearbeitet von Marion Gindhart (04.12.2019), in: Opera Camerarii Online, http://wiki.camerarius.de/Camerarius,_Opuscula_aliquot_elegantissima,_1536
Sprache Latein
Druckort Basel
Drucker/ Verleger: Thomas Platter d.Ä.; Balthasar Lasius
Druckjahr 1536
Bemerkungen zum Druckdatum Das Druckjahr ist gesichert (Titelblatt und Kolophon), der Kolophon gibt: Mense Martio M.D.XXXVI.
Unscharfes Druckdatum Beginn 01.03.1536
Unscharfes Druckdatum Ende 31.03.1536
Auflagen Nürnberg: Johann Petreius, 1535; Basel: Thomas Platter d.Ä.; Balthasar Lasius, 1536 (korr. und um eine Reihe anderer Gedichte erw. Aufl. mit neu gefertigten Holzschnitten)
Bibliothekarische Angaben
VD16/17 VD16 C 416, VD16 C 342, VD16 C 387, VD16 C 500, VD16 C 504, VD16 C 520
VD16/17-Eintrag http://gateway-bayern.de/VD16+C+416
PDF-Scan http://mdz-nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bvb:12-bsb00028911-8, http://data.onb.ac.at/ABO/+Z178254100
Schlagworte / Register Katalogdichtung, Lehrgedicht, Gedichtsammlung
Erwähnte Werke, Drucke und Briefe
Wird erwähnt in

Streckenbeschreibung

  • Bl. 1v: Joachim Camerarius I. - Ad lectorem. (Werkbeschreibung)

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    Camerarius empfiehlt seine mit viel Mühe erstellten Dichtungen dem geneigten Leser.

  • Bl. 2r-17r: Joachim Camerarius I. - Erratum sive ὑπὲρ πταίσματος, ad amicum. (Werkbeschreibung)

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    Ausgehend von Vorwürfen bezüglich eines metrischen und eines geographischen Fehlers, gegen die sich Camerarius verteidigt, reflektiert er über die menschliche Fehlerhaftigkeit per se, kritisiert rabulistische Rezensenten, schreibt über unverzeihliche und verzeihliche Fehler und über Versehen, die gerade auch den besten Philologen unterliefen. Fehler im Detail dürften die ansonsten großartige Leistung und den Verdienst um die studia humanitatis nicht in Frage stellen. Man könne Kritik üben, doch lohne sich Einzelkritik bei indiskutablen Werken wie etwa Agrippas von Nettesheim "De incertitudine et vanitate scientiarum" nicht.

  • Bl. 17v-24v: Joachim Camerarius I. - Ioachimi Camerarii Aeolia, ad clarissimum virum Mauricium Huttenum. (Werkbeschreibung)

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    Das Lehrgedicht über die Winde umfasst 142 elegische Distichen. Vorgeschaltet ist ein Proömium an Moritz von Hutten, in dem vor allem auch dessen Bruder Philipp gerühmt wird. Es geht u.a. auf die (abgesagte) Gesandtschaft nach Spanien ein, an der Camerarius im Winter 1526/7 mit Philipp hätte teilnehmen sollen, sowie auf die Expedition der Welser-Kompanie nach Südamerika/Venezuela, die Philipp mit leitete. Das Gedicht wird begleitet von drei Holzschnitt-Tafeln mit Verortung und Nomenklatur von 4, 8 und 12 Winden.

  • Bl. 25r-31r: Joachim Camerarius I. - Ioachimi Camerarii Phaenomena, ad clarissimum iuvenem Danielum Stibarum. (Werkbeschreibung)

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    Die "Phaenomena" beginnen mit einem Anruf an die Muse Urania und einer Einladung an Daniel Stiebar, sich mit dem dichterischen Ich auf die folgende Himmelsreise zu begeben. Es folgt - wie im ersten Teil der "Phainomena" Arats - nach einer kurzen Erwähnung der Himmelsachse mit ihren beiden Polen die Beschreibung der Sternbilder, angefangen bei den nördlichen Zirkumpolarsternen. Auch die Planeten, die Arat übergangen hatte, und der Sonnenlauf durch die Ekliptik werden erwähnt, für die Behandlung veränder- und vergänglicher Himmelserscheinungen wie Kometen wird (implizit) auf die "Prognostica" verwiesen.

  • Bl. 31v-39v: Joachim Camerarius I. - Prognostica ad eundem (scil. Danielum Stibarum). (Werkbeschreibung)

    (Kurzbeschreibung einblenden )

    Die "Prognostica" rekurrieren auf die "Diosemeia" Arats als Hauptprätext (mit einigen Variationen) und verhandeln in 213 elegischen Distichen die signa futurorum, etwa zeichenhafte solare und lunare Phänomene oder feurige Himmelserscheinungen sowie Zeichen in den anderen Bereichen der sublunaren Welt, auch an dort befindlichen Tieren.

  • Bl. 40r/v: Joachim Camerarius I. (Üs.) - Nomina, res, effectiones solis ac lunae, et quinque errantium, epigramma traductum e Graeca lingua in Latinam, a Ioachimo Camerario. (Werkbeschreibung)

    (Kurzbeschreibung einblenden )

    Das Gedicht behandelt in 22 Hexametern die sieben Planeten absteigend von Saturn zum Mond, ihre Eigenschaften und Wirkungen auf die Bereiche des menschlichen Lebens.

  • Bl. 40v-41r: Joachim Camerarius I. - De ratione victus et quae diaeta dicitur, servanda per totum annum, in cura valetudinis: Versiculi eiusdem. (Werkbeschreibung)

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    Das Gedicht gibt in 17 elegischen Distichen Verhaltenshinweise und diätetische Ratschläge, um im Jahresverlauf gesund zu bleiben.

  • Bl. 41v: Joachim Camerarius I. - De ratione victus salutaris post incisam venam, & emissum sanguinem, ad Armatum epigramma, Anastasii. (Werkbeschreibung)

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    Das 9 elegische Distichen umfassende Gedicht gibt Verhaltenshinweise nach einem Aderlass für einen gewissen Armatus, der diese hartnäckig von der Dichterpersona verlangt. In acht Versen folgen Empfehlungen für die acht Tage nach der Phlebotomie.

  • Bl. 42r-43r: Joachim Camerarius I. - Victus et cultus ratio, expositis quaternis in singulos menses versibus, per Ioach(imum) Camerarium. (Werkbeschreibung)

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    Das Gedicht gibt zu jedem Monat im Umfang von je 2 elegischen Distichen Ratschläge für ein gesundes Leben.

  • Bl. 43r-44v: Joachim Camerarius I. - Quid fieri singulis mensibus soleat, eiusdem Ioach(imi) Camer(arii). (Werkbeschreibung)

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    Das Gedicht entwirft für die Monate Januar bis Dezember plastische Tätigkeitsbilder in unterschiedlichen Versmaßen.

  • Bl. 44v-48r: Joachim Camerarius I. - Ioachimi Camerarii Quaestoris Disticha. (Werkbeschreibung)

    (Kurzbeschreibung einblenden )

    Die Sammlung besteht aus 51 Einzeldistichen, die mit Überschriften versehen sind und sich auf ganz unterschiedliche Personen und menschliche Prototypen, Tiere, Objekte und - natürlich - Amor beziehen. 38 Dichtungen sind laut Walter Ludwig Übersetzungen/Bearbeitungen von Epigrammen der "Anthologia Planudea".

  • Bl. 48r: Verzeichnis der Errata.

Druckgenese

Zwei Briefe Jakob Bedrotts an Camerarius legen nahe, dass Johann Oporinus am Druck beteiligt war (vgl. Bedrott an Camerarius, 28.05.1536 und Bedrott an Camerarius, 31.03.1536). Dieser begann 1535 in einer Geschäftsgemeinschaft mit Thomas Platter d.Ä., Balthasar Lasius und Robert Winter Bücher zu drucken und zu verlegen und "scheint dabei der geistig führende Kopf gewesen zu sein" (Steinmann 1969, S. 103).