Camerarius, Phaenomena, 1535

Aus Joachim Camerarius (1500-1574)
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Opus Camerarii
Werksigle OC 0167
Zitation Ioachimi Camerarii Phaenomena, ad clarissimum iuvenem Danielum Stibarum, bearbeitet von Marion Gindhart (04.02.2020), in: Opera Camerarii Online, http://wiki.camerarius.de/OC_0167
Name Joachim Camerarius I.
Status Verfasser
Sprache Latein
Werktitel Ioachimi Camerarii Phaenomena, ad clarissimum iuvenem Danielum Stibarum
Kurzbeschreibung Die "Phaenomena" beginnen mit einem Anruf an die Muse Urania und einer Einladung an Daniel Stiebar, sich mit dem dichterischen Ich auf die folgende Himmelsreise zu begeben. Es folgt - wie im ersten Teil der "Phainomena" Arats - nach einer kurzen Erwähnung der Himmelsachse mit ihren beiden Polen die Beschreibung der Sternbilder, angefangen bei den nördlichen Zirkumpolarsternen. Auch die Planeten, die Arat übergangen hatte, und der Sonnenlauf durch die Ekliptik werden erwähnt, für die Behandlung veränder- und vergänglicher Himmelserscheinungen wie Kometen wird (implizit) auf die "Prognostica" verwiesen.
Erstnachweis 1535
Bemerkungen zum Erstnachweis
Datum unscharfer Erstnachweis (Beginn)
Datum unscharfer Erstnachweis (Ende)
Schlagworte / Register Astronomie; Lehrgedicht
Paratext zu
Paratext? nein
Paratext zu
Überliefert in
Druck Camerarius, Erratum et al., 1535; Camerarius, Opuscula aliquot elegantissima, 1536; Melanchthon, Mathematicarum disciplinarum encomia, 1537
Erstdruck in Camerarius, Erratum et al., 1535
Blatt/Seitenzahl im Erstdruck Bl. 30v-36v
Carmen
Gedicht? ja
Widmungsempfänger Daniel Stiebar von Rabeneck
Incipit Aspirato tuum paulum mihi sancta favorem
Erwähnungen des Werkes und Einfluss von Fremdwerken
Wird erwähnt in
Folgende Handschriften und gedruckte Fremdwerke beeinflussten/bildeten die Grundlage für dieses Werk
Bearbeitungsstand
Überprüft am Original überprüft
Bearbeitungsstand korrigiert
Wiedervorlage ja
Bearbeiter Benutzer:MG
Gegengelesen von
Bearbeitungsdatum 4.02.2020
Opus Camerarii
Werksigle OC 0167
Zitation Ioachimi Camerarii Phaenomena, ad clarissimum iuvenem Danielum Stibarum, bearbeitet von Marion Gindhart (04.02.2020), in: Opera Camerarii Online, http://wiki.camerarius.de/OC_0167
Name Joachim Camerarius I.


Sprache Latein
Werktitel Ioachimi Camerarii Phaenomena, ad clarissimum iuvenem Danielum Stibarum
Kurzbeschreibung Die "Phaenomena" beginnen mit einem Anruf an die Muse Urania und einer Einladung an Daniel Stiebar, sich mit dem dichterischen Ich auf die folgende Himmelsreise zu begeben. Es folgt - wie im ersten Teil der "Phainomena" Arats - nach einer kurzen Erwähnung der Himmelsachse mit ihren beiden Polen die Beschreibung der Sternbilder, angefangen bei den nördlichen Zirkumpolarsternen. Auch die Planeten, die Arat übergangen hatte, und der Sonnenlauf durch die Ekliptik werden erwähnt, für die Behandlung veränder- und vergänglicher Himmelserscheinungen wie Kometen wird (implizit) auf die "Prognostica" verwiesen.
Erstnachweis 1535


Schlagworte / Register Astronomie; Lehrgedicht
Paratext zu
Paratext? nein
Überliefert in
Druck Camerarius, Erratum et al., 1535; Camerarius, Opuscula aliquot elegantissima, 1536; Melanchthon, Mathematicarum disciplinarum encomia, 1537
Carmen
Gedicht? ja
Widmungsempfänger Daniel Stiebar von Rabeneck
Incipit Aspirato tuum paulum mihi sancta favorem
Bearbeitungsdatum 4.02.2020


Widmung

Die "Phaenomena" sind - wie die komplementären "Prognostica" - Daniel Stiebar gewidmet.

Inhalt

Die 163 elegische Distichen umfassenden "Phaenomena" beginnen mit einem Anruf an die Muse Urania und einer Einladung an Daniel Stiebar, sich mit dem dichterischen Ich auf die folgende Himmelsreise zu begeben. Es folgt - wie im ersten Teil der "Phainomena" Arats - nach einer kurzen Erwähnung der Himmelsachse mit ihren beiden Polen die Beschreibung der Sternbilder, angefangen bei den nördlichen Zirkumpolarsternen. Auch die Planeten, die Arat übergangen hatte, und der Sonnenlauf durch die Ekliptik werden erwähnt, für die Behandlung veränder- und vergänglicher Himmelserscheinungen wie Kometen wird (implizit) auf die "Prognostica" verwiesen.

Anmerkungen

Der Titel des Gedichts auf dem Titelblatt lautet: "Phaenomena. quae est siderum & stellarum historiola."

Forschungsliteratur

Ludwig 2003 (u.a. mit einer Kontextualisierung der Lehrdichtungen des Camerarius und mit Blick auf dessen kreativen Umgang mit Arat und der Arat-Tradition; "Insgesamt ist es eine freie und philologisch gelehrte Übersetzung und Bearbeitung Arats, die als Einführung in die Astronomie dienen konnte.", S. 118).