Camerarius an Baumgartner d.Ä., 04.02.1556

Aus Joachim Camerarius (1500-1574)
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Werksigle OCEp 0683
Zitation Camerarius an Baumgartner d.Ä., 04.02.1556, bearbeitet von Manuel Huth (04.11.2019), in: Opera Camerarii Online, http://wiki.camerarius.de/OCEp_0683
Besitzende Institution
Signatur, Blatt/Seite
Ausreifungsgrad Druck
Erstdruck in Camerarius, Epistolae familiares, 1583
Blatt/Seitenzahl im Erstdruck S. 275-276
Zweitdruck in
Blatt/Seitenzahl im Zweitdruck
Sonstige Editionen
Wird erwähnt in
Fremdbrief? nein
Absender Joachim Camerarius I.
Empfänger Hieronymus Baumgartner d.Ä.
Datum 1556/02/04
Datum gesichert? nein
Bemerkungen zum Datum Prid. Non. Febr. 56
Unscharfes Datum Beginn
Unscharfes Datum Ende
Sprache Latein
Entstehungsort Leipzig
Zielort Nürnberg
Gedicht? nein
Incipit Ago tibi gratias, cum de itinere et reversione
Link zur Handschrift
Regest vorhanden? ja
Paratext ? nein
Paratext zu
Kurzbeschreibung
Anlass
Register
Handschrift unbekannt
Bearbeitungsstand korrigiert
Notizen
Wiedervorlage ja
Bearbeiter Benutzer:MH
Gegengelesen von
Datumsstempel 4.11.2019
Werksigle OCEp 0683
Zitation Camerarius an Baumgartner d.Ä., 04.02.1556, bearbeitet von Manuel Huth (04.11.2019), in: Opera Camerarii Online, http://wiki.camerarius.de/OCEp_0683
Ausreifungsgrad Druck
Erstdruck in Camerarius, Epistolae familiares, 1583
Blatt/Seitenzahl im Erstdruck S. 275-276
Fremdbrief? nein
Absender Joachim Camerarius I.
Empfänger Hieronymus Baumgartner d.Ä.
Datum 1556/02/04
Datum gesichert? nein
Bemerkungen zum Datum Prid. Non. Febr. 56
Sprache Latein
Entstehungsort Leipzig
Zielort Nürnberg
Gedicht? nein
Incipit Ago tibi gratias, cum de itinere et reversione
Regest vorhanden? ja
Paratext ? nein
Datumsstempel 4.11.2019


Entstehungs- und Zielort mutmaßlich.

Hinweise zur Datierung

Das Datum des Briefes, so wie es von den Herausgebern angegeben wurde, ließ sich aufgrund des Inhaltes weder bestätigen noch widerlegen.

Regest

Dank dafür, dass Baumgartner Camerarius von der Rückkehr seines Sohnes (Hieronymus?) nach Nürnberg so schnell wie möglich in Kenntnis gesetzt habe, denn während seiner Heimreise habe es heftige Unwetter gegeben. Camerarius sei sich bewusst, dass es gute Gründe für Baumgartners Trauer gebe, und dennoch könne Baumgartner nicht entgehen, was am Besten sei. Er wisse ja, dass sich Trauer in Bezug auf Gott (ἡ κατὰ θεὸν λύπη?) von der weltlichen Trauer unterscheide. Wie man anderen schlechten Affekten wiederstehen müsse, so dürfe man sich auch keineswegs in seine Krankheit fügen. Wortreiche Ermutigung, Trost bei Gott zu suchen.

Camerarius freue sich, dass Baumgartners Sohn seine Gastfreundschaft lobe. Hoffentlich könne er auch in Zukunft für seinen Nutzen sorgen. Camerarius schätze ihn nicht nur um Baumgartners, sondern auch um seiner selbst willen.

Es gebe (zurzeit) viele Versammlungen (in Deutschland). Aus einer Ansammlung von Wolken breche gewöhnlich Regen hervor. Wenn Camerarius also auf jene blaue Wolke schaue, fürchte er um die Zukunft Deutschlands. Er hoffe auf Christus und bete zu ihm.

Lebewohl. Grüße von Camerarius Familie an Baumgartners Familie. Erneutes Lebewohl.

(Manuel Huth)