Camerarius an Baumgartner d.Ä., 15XX
Briefe mit demselben Datum | ||||||||||||||||||||||
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Werksigle | OCEp 0722 |
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Zitation | Camerarius an Baumgartner d.Ä., 15XX, bearbeitet von Manuel Huth und Vinzenz Gottlieb (09.03.2023), in: Opera Camerarii Online, http://wiki.camerarius.de/OCEp_0722 |
Besitzende Institution | |
Signatur, Blatt/Seite | |
Ausreifungsgrad | Druck |
Erstdruck in | Camerarius, Epistolae familiares, 1583 |
Blatt/Seitenzahl im Erstdruck | S. 307 |
Zweitdruck in | |
Blatt/Seitenzahl im Zweitdruck | |
Sonstige Editionen | |
Wird erwähnt in | |
Fremdbrief? | nein |
Absender | Joachim Camerarius I. |
Empfänger | Hieronymus Baumgartner d.Ä. |
Datum | |
Datum gesichert? | nein |
Bemerkungen zum Datum | o.D. |
Unscharfes Datum Beginn | 1557 |
Unscharfes Datum Ende | 1565 |
Sprache | Latein |
Entstehungsort | Leipzig |
Zielort | Nürnberg |
Gedicht? | nein |
Incipit | Epistolam missam ab humanitate tua legi |
Link zur Handschrift | |
Regest vorhanden? | ja |
Paratext ? | nein |
Paratext zu | |
Kurzbeschreibung | |
Anlass | |
Register | Politische Neuigkeiten |
Handschrift | unbekannt |
Bearbeitungsstand | unkorrigiert |
Notizen | VG, 21.2.23: Descriptam remitto: Es ist unklar, warum C. eine Abschrift zurückschickt. Vielleicht hatte B. eine Sammlung seiner eigenen Briefe, aber selbst keine Zeit mehr für eine Abschrift vor dem Absenden?
Was ist mit Hohenstadt gemeint? Es geht wohl auch um politisch schwerwiegende Entscheidungen, mit denen C. nicht einverstanden ist, vielleicht sogar des Kaisers. Das würde zwar besser zu Karl V. passen, was aber wegen des Sohnes unwahrscheinlich ist. |
Wiedervorlage | ja |
Bearbeiter | Benutzer:MH; Benutzer:VG |
Gegengelesen von | |
Datumsstempel | 9.03.2023 |
Werksigle | OCEp 0722 |
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Zitation | Camerarius an Baumgartner d.Ä., 15XX, bearbeitet von Manuel Huth und Vinzenz Gottlieb (09.03.2023), in: Opera Camerarii Online, http://wiki.camerarius.de/OCEp_0722 |
Ausreifungsgrad | Druck |
Erstdruck in | Camerarius, Epistolae familiares, 1583 |
Blatt/Seitenzahl im Erstdruck | S. 307 |
Fremdbrief? | nein |
Absender | Joachim Camerarius I. |
Empfänger | Hieronymus Baumgartner d.Ä. |
Datum gesichert? | nein |
Bemerkungen zum Datum | o.D. |
Unscharfes Datum Beginn | 1557 |
Unscharfes Datum Ende | 1565 |
Sprache | Latein |
Entstehungsort | Leipzig |
Zielort | Nürnberg |
Gedicht? | nein |
Incipit | Epistolam missam ab humanitate tua legi |
Regest vorhanden? | ja |
Paratext ? | nein |
Register | Politische Neuigkeiten |
Datumsstempel | 9.03.2023 |
Entstehungs- und Zielort mutmaßlich
Regest
C. habe B.s Brief gelesen und schicke nun eine Abschrift zurück. Seine Beunruhigung sei stark und die στηλιτεία heftig, aber die Hoffnung auf ein elegantes und schönes Heilmittel sei vergeblich gewesen. C. habe den Brief voller Scham und Schmerz gelesen. Der Ruf des Herrschenden und der Untertanen bei der Nachwelt leide sehr darunter, wenn es überhaupt eine Nachwelt gebe. Die Freiheit werde unterdrückt durch zu viele Gesetze und Vorschriften. Aber es sei nutzlos, das zu beklagen, man solle sich lieber auf das Weitere vorbereiten. C. schicke anbei einige paränetische Reden zurück, die freilich umsonst geschrieben seien. Dennoch habe er einige interessante historische Fakten daraus gelernt. B. möge C.‘ Sohn (Johannes Camerarius II.?) in zwei Worten mitteilen, ob das Gerücht über die Verteidigung Hohenstadts (s. Anm.) und über seine Widersacher wahr sei. Lebewohl.
(Vinzenz Gottlieb)
Anmerkung
- Der Brief ist voller unklarer Anspielungen. Dies wird verstärkt durch den Einsatz mehrerer griechischer Ausdrücke.
- Hohenstadt: Es ist unklar, ob es sich um eine angegriffene Stadt handelt oder um einen Menschen, der angeklagt wird.
Anmerkungen zur Datierung
- Der Brief ist nicht datiert. Die Briefe des Bandes sind zwar im Wesentlichen chronologisch sortiert, jedoch gibt es Ausnahmen. Dadurch könnte man den Brief auf 1562 datieren, was jedoch noch am Inhalt überprüft werden muss.
- Der Hinweis auf den Sohn schränkt die Datierung ein: Johannes war ohne seine Eltern in B.s Nähe. Das muss also auf jeden Fall nach 1546 sein (sein Aufbruch zum Studium nach Königsberg). Sehr wahrscheinlich aber geht es um seine Zeit in pfälzisch-neuburgischen Diensten, also ab 1557.