Camerarius an Baumgartner d.Ä., 16.01.1551

Aus Joachim Camerarius (1500-1574)
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Werksigle OCEp 0664
Zitation Camerarius an Baumgartner d.Ä., 16.01.1551, bearbeitet von Manuel Huth (17.12.2019), in: Opera Camerarii Online, http://wiki.camerarius.de/OCEp_0664
Besitzende Institution
Signatur, Blatt/Seite
Ausreifungsgrad Druck
Erstdruck in Camerarius, Epistolae familiares, 1583
Blatt/Seitenzahl im Erstdruck S. 258
Zweitdruck in
Blatt/Seitenzahl im Zweitdruck
Sonstige Editionen
Wird erwähnt in
Fremdbrief? nein
Absender Joachim Camerarius I.
Empfänger Hieronymus Baumgartner d.Ä.
Datum 1551/01/16
Datum gesichert? nein
Bemerkungen zum Datum ermitteltes Jahr (im Druck fälschlich: "17. Cal. Febr. 53"); s. Hinweise zur Datierung
Unscharfes Datum Beginn
Unscharfes Datum Ende
Sprache Latein
Entstehungsort Leipzig
Zielort o.O.
Gedicht? nein
Incipit Quod felix et faustum sit, illae copiae Bremenses
Link zur Handschrift
Regest vorhanden? ja
Paratext ? nein
Paratext zu
Kurzbeschreibung
Anlass
Register
Handschrift unbekannt
Bearbeitungsstand validiert
Notizen
Wiedervorlage ja
Bearbeiter Benutzer:MH
Gegengelesen von Benutzer:US
Datumsstempel 17.12.2019
Werksigle OCEp 0664
Zitation Camerarius an Baumgartner d.Ä., 16.01.1551, bearbeitet von Manuel Huth (17.12.2019), in: Opera Camerarii Online, http://wiki.camerarius.de/OCEp_0664
Ausreifungsgrad Druck
Erstdruck in Camerarius, Epistolae familiares, 1583
Blatt/Seitenzahl im Erstdruck S. 258
Fremdbrief? nein
Absender Joachim Camerarius I.
Empfänger Hieronymus Baumgartner d.Ä.
Datum 1551/01/16
Datum gesichert? nein
Bemerkungen zum Datum ermitteltes Jahr (im Druck fälschlich: "17. Cal. Febr. 53"); s. Hinweise zur Datierung
Sprache Latein
Entstehungsort Leipzig
Zielort o.O.
Gedicht? nein
Incipit Quod felix et faustum sit, illae copiae Bremenses
Regest vorhanden? ja
Paratext ? nein
Datumsstempel 17.12.2019


Hinweise zur Datierung

  • Aufgrund der Erwähnung von kriegerischen Verwicklungen mit Bremen ins Jahr 1551 zu datieren.
  • Gegen das Jahr 1553 spricht auch, dass Camerarius zu dieser Zeit nicht in Leipzig war, da er vor der dort ausgebrochenen Seuche geflohen war und sich anschließend (auch) wegen der Kriegswirren in Franken aufhielt.

Regest

Hoffentlich sei es ein gutes Zeichen, dass sich die bremischen Truppen so einfach aufgelöst hätten, von denen es hieß, sie seien aufs Geratewohl zusammengestellt worden. Alles Weitere müsse man Gott überlassen. Camerarius habe den Ausspruch Ovids im Sinne: Frieden gebe es bisweilen, niemals aber eine Garantie für Frieden. Bald erleide ein Ort Krieg, bald fürchte er ihn (Ov., trist. 5, 2, 71 f.). Camerarius tue an seinem Ort seine Pflicht und werde damit, so Gott es wolle, fortfahren. Mehr gebe es nicht zu schreiben. Camerarius habe eigentlich auch gar nichts Wichtiges zu schreiben gehabt, habe aber seiner Gewohnheit treu bleiben wollen, jede Gelegenheit zum Schreiben zu nutzen. Lebewohl. Grüße von Camerarius' Familie an Baumgartner und seine Familie.

(Manuel Huth)