Camerarius an Baumgartner d.Ä., 21.11.1551

Aus Joachim Camerarius (1500-1574)
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Werksigle OCEp 0659
Zitation Camerarius an Baumgartner d.Ä., 21.11.1551, bearbeitet von Manuel Huth (17.12.2019), in: Opera Camerarii Online, http://wiki.camerarius.de/OCEp_0659
Besitzende Institution
Signatur, Blatt/Seite
Ausreifungsgrad Druck
Erstdruck in Camerarius, Epistolae familiares, 1583
Blatt/Seitenzahl im Erstdruck S. 253-254
Zweitdruck in
Blatt/Seitenzahl im Zweitdruck
Sonstige Editionen
Wird erwähnt in
Fremdbrief? nein
Absender Joachim Camerarius I.
Empfänger Hieronymus Baumgartner d.Ä.
Datum 1551/11/21
Datum gesichert? nein
Bemerkungen zum Datum 11. Calend. Decemb. 51
Unscharfes Datum Beginn
Unscharfes Datum Ende
Sprache Latein;Griechisch
Entstehungsort Leipzig
Zielort Nürnberg
Gedicht? nein
Incipit Redii huc, deducente Deo, et reperi
Link zur Handschrift
Regest vorhanden? ja
Paratext ? nein
Paratext zu
Kurzbeschreibung
Anlass
Register Politische Neuigkeiten; Belagerung Magdeburgs (1550-1551)
Handschrift unbekannt
Bearbeitungsstand korrigiert
Notizen SW Steganographie noch anlegen, US
Wiedervorlage ja
Bearbeiter Benutzer:MH
Gegengelesen von Benutzer:US
Datumsstempel 17.12.2019
Werksigle OCEp 0659
Zitation Camerarius an Baumgartner d.Ä., 21.11.1551, bearbeitet von Manuel Huth (17.12.2019), in: Opera Camerarii Online, http://wiki.camerarius.de/OCEp_0659
Ausreifungsgrad Druck
Erstdruck in Camerarius, Epistolae familiares, 1583
Blatt/Seitenzahl im Erstdruck S. 253-254
Fremdbrief? nein
Absender Joachim Camerarius I.
Empfänger Hieronymus Baumgartner d.Ä.
Datum 1551/11/21
Datum gesichert? nein
Bemerkungen zum Datum 11. Calend. Decemb. 51
Sprache Latein;Griechisch
Entstehungsort Leipzig
Zielort Nürnberg
Gedicht? nein
Incipit Redii huc, deducente Deo, et reperi
Regest vorhanden? ja
Paratext ? nein
Register Politische Neuigkeiten; Belagerung Magdeburgs (1550-1551)
Datumsstempel 17.12.2019


Entstehungsort ermittelt. Zielort mutmaßlich.

Regest

Camerarius sei (nach Leipzig) zurückgekehrt und habe dort fast alles beim alten vorgefunden. Ansonsten sei alles sogar jetzt noch nicht betrüblich. Die Zukunft wolle er Gott überlassen.

Der Krieg in Sachsen (die Belagerung Magdeburgs) sei beendet, aber die Truppen habe man noch nicht entlassen. Für den friedliebenden Camerarius sei das nicht gerade erfreulich, da er sich bewusst sei, wie kriegerisch diese Zeit sei.

Um das Geschäft abzuschließen, das Camerarius (in Nürnberg) zu tätigen begonnen hatte, werde vermutlich jemand "von jener Stadt" (unklar) geschickt. In der Zwischenzeit sei Geld für das Nötigste anderswoher geborgt worden, so dass "jene Leute" künftig auf die Unterstützung (durch Nürnberg) angewiesen sein würden.

Über das Konzil habe Camerarius bisher nichts in Erfahrung bringen können, außer dass eine (protestantische) Gesandschaft zum Greifen nahe sei. (Griechisch:) Sollte sich in einem der nächsten Briefe ein unbeschriebenes Blatt mit einem bestimmten Zeichen (vier kreuzförmig angeordnete Punkte) befinden, solle Baumgartner es über glühende Kohle halten (und so die Geheimtinte sichtbar machen). Dann werde er sehen, was tatsächlich geschehen sei. Sonst habe Camerarius nichts zu schreiben.

Grüße von Camerarius' Familie an Baumgartner und seine Familie. Camerarius bete zu Christus, dass er alle verschone, die zu ihm beteten. Lebewohl.

(Manuel Huth)

Weiterführende Literatur