Camerarius an Baumgartner d.Ä., 27.06.1556

Aus Joachim Camerarius (1500-1574)
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Werksigle OCEp 0687
Zitation Camerarius an Baumgartner d.Ä., 27.06.1556, bearbeitet von Manuel Huth (02.11.2019), in: Opera Camerarii Online, http://wiki.camerarius.de/OCEp_0687
Besitzende Institution
Signatur, Blatt/Seite
Ausreifungsgrad Druck
Erstdruck in Camerarius, Epistolae familiares, 1583
Blatt/Seitenzahl im Erstdruck S. 278-279
Zweitdruck in
Blatt/Seitenzahl im Zweitdruck
Sonstige Editionen
Wird erwähnt in
Fremdbrief? nein
Absender Joachim Camerarius I.
Empfänger Hieronymus Baumgartner d.Ä.
Datum 1556/06/27
Datum gesichert? ja
Bemerkungen zum Datum 5. Cal. Quint.
Unscharfes Datum Beginn
Unscharfes Datum Ende
Sprache Latein
Entstehungsort Leipzig
Zielort Nürnberg
Gedicht? nein
Incipit Αὖθις αὖ διαφημίζεται
Link zur Handschrift
Regest vorhanden? ja
Paratext ? nein
Paratext zu
Kurzbeschreibung
Anlass
Register
Handschrift unbekannt
Bearbeitungsstand korrigiert
Notizen
Wiedervorlage ja
Bearbeiter Benutzer:MH
Gegengelesen von
Datumsstempel 2.11.2019
Werksigle OCEp 0687
Zitation Camerarius an Baumgartner d.Ä., 27.06.1556, bearbeitet von Manuel Huth (02.11.2019), in: Opera Camerarii Online, http://wiki.camerarius.de/OCEp_0687
Ausreifungsgrad Druck
Erstdruck in Camerarius, Epistolae familiares, 1583
Blatt/Seitenzahl im Erstdruck S. 278-279
Fremdbrief? nein
Absender Joachim Camerarius I.
Empfänger Hieronymus Baumgartner d.Ä.
Datum 1556/06/27
Datum gesichert? ja
Bemerkungen zum Datum 5. Cal. Quint.
Sprache Latein
Entstehungsort Leipzig
Zielort Nürnberg
Gedicht? nein
Incipit Αὖθις αὖ διαφημίζεται
Regest vorhanden? ja
Paratext ? nein
Datumsstempel 2.11.2019


Entstehungs- und Zielort mutmaßlich.

Hinweise zur Datierung

Jahr plausibel (Erwähnung der 1556 erschienenen Syriacae linguae prima elementa).

Regest

Camerarius habe Angst wegen der wiederholten Gerüchte über Kriegsvorbereitungen. Aber es möge geschehen, was Gott wolle.

Baumgartner könne es sich sparen, Camerarius jenes syrische Buch zu senden, denn auch hierher (nach Leipzig) habe man Exemplare geschickt. Was von einigen (den Gnesiolutheranern betrieben werde, sei deutlich zu erkennen, nämlich, dass die Fehler nicht nur in den gegenwärtigen Zeiten begründet seien, sondern auch durch die Zustimmung der Menschen und Völker verstärkt würden. Aber man dürfte wohl sagen, dass diese Dinge nicht ungestraft ausgingen.

Vor sieben Tagen sei hier (in Leipzig) Petrus Paulus Vergerius vorbeigereist. Er sei auf dem Weg nach Preußen und von dort aus weiter nach Polen. Begleitet habe ihn der Schreiber Timotheus. Er sei einen Tag lang (in Leipzig) geblieben und Camerarius sei gern bei ihm gewesen. Vergerius habe berichtet, dass man an der Universität Tübingen erneut Angst vor der Pest habe - ein Schicksal, das Camerarius erspart geblieben sei.

Sollte Baumgartner ihren gemeinsamen Freund, den Arzt (Hieronymus Herold?), sehen, möge er ihn bitte grüßen und ihm den diesem Schreiben beigegebenen Brief zustellen. Und wenn er den zweiten (beigegebenen) Brief "der weisen und redseligen Unterhändlerin" (Unbekannt) zustelle, dann werden sie sicherlich an ihr Ziel gelangen.

Grüße von Camerarius' Familie an Baumgartners Familie. Lebewohl.

(Manuel Huth)