Camerarius an Baumgartner d.Ä., 30.05.1556

Aus Joachim Camerarius (1500-1574)
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Werksigle OCEp 0685
Zitation Camerarius an Baumgartner d.Ä., 30.05.1556, bearbeitet von Manuel Huth (02.11.2019), in: Opera Camerarii Online, http://wiki.camerarius.de/OCEp_0685
Besitzende Institution
Signatur, Blatt/Seite
Ausreifungsgrad Druck
Erstdruck in Camerarius, Epistolae familiares, 1583
Blatt/Seitenzahl im Erstdruck S. 277-278
Zweitdruck in
Blatt/Seitenzahl im Zweitdruck
Sonstige Editionen
Wird erwähnt in
Fremdbrief? nein
Absender Joachim Camerarius I.
Empfänger Hieronymus Baumgartner d.Ä.
Datum 1556/05/30
Datum gesichert? ja
Bemerkungen zum Datum 3. Cal. Iun. 56
Unscharfes Datum Beginn
Unscharfes Datum Ende
Sprache Latein
Entstehungsort Leipzig
Zielort Nürnberg
Gedicht? nein
Incipit Non soleo occasiones ullas praetermittere mittendi litteras ad te
Link zur Handschrift
Regest vorhanden? ja
Paratext ? nein
Paratext zu
Kurzbeschreibung
Anlass
Register Reichstag 1556/57 (Regensburg); Politische Neuigkeiten
Handschrift unbekannt
Bearbeitungsstand korrigiert
Notizen MH an mich selbst: Stelle des Hesiodzitats suchen; Schwiegersohn
Wiedervorlage ja
Bearbeiter Benutzer:MH
Gegengelesen von
Datumsstempel 2.11.2019
Werksigle OCEp 0685
Zitation Camerarius an Baumgartner d.Ä., 30.05.1556, bearbeitet von Manuel Huth (02.11.2019), in: Opera Camerarii Online, http://wiki.camerarius.de/OCEp_0685
Ausreifungsgrad Druck
Erstdruck in Camerarius, Epistolae familiares, 1583
Blatt/Seitenzahl im Erstdruck S. 277-278
Fremdbrief? nein
Absender Joachim Camerarius I.
Empfänger Hieronymus Baumgartner d.Ä.
Datum 1556/05/30
Datum gesichert? ja
Bemerkungen zum Datum 3. Cal. Iun. 56
Sprache Latein
Entstehungsort Leipzig
Zielort Nürnberg
Gedicht? nein
Incipit Non soleo occasiones ullas praetermittere mittendi litteras ad te
Regest vorhanden? ja
Paratext ? nein
Register Reichstag 1556/57 (Regensburg); Politische Neuigkeiten
Datumsstempel 2.11.2019


Entstehungs- und Zielort ermittelt.

Hinweise zur Datierung

Jahr gesichert (Erwähnung des Reichstages).

Regest

Camerarius pflege alle Gelegenheiten zu nutzen, um Baumgartner einen Brief zu schicken. Zu dieser Zeit habe er nichts besonderes zu schreiben. Das Gerede über einige Kriegszurüstungen sei noch nicht erstummt. Bisweilen müsse er aber an die Behauptungs (Hesiods) denken, dass Gerüchte nicht ganz unbegründet seien. (Entweder metaphorisch oder wörtlich zu nehmen:) Camerarius fürchte, dass die Gegend im Norden bald von einem recht heftigen Sturm heimgesucht und verwüstet werde, gemäß der Beschreibung Vergils "wenn es aus der Richtung des rauhen Nordwindes her blitzt" (Georg. 1, 370).

Neulich sei hier (in Leipzig) der Mann vorbeigereist, den Camerarius einst den "Makedonen" (Philipp von Hessen) nannte. Camerarius habe bei ihm gespeist. Sonst gebe es keine Gerüchte, außer über seine Leibwache. Jetzt solle (Philipp von Hessen) bei Camerarius' Fürsten (August von Sachsen) sein. Wie er höre, habe man die Gesandtschaften zum Reichstag von Regensburg so eingerichtet, dass man auch Theologen einlade. Camerarius fürchte also bereits weitere Auseinandersetzungen. Aber vergeblich fürchte er die Entwicklungen ihrer Zeit, denn es wäre besser, sich darauf vorzubereiten, sie zu ertragen.

Camerarius habe in diesen Brief einen weiteren Brief gelegt, den Baumgartner bitte zustellen möge.

Grüße von Camerarius' Familie an Baumgartner und seine Familie. Grüße an Baumgartners Schwiegersohn (Unbekannt). Baumgartner möge seinen Sohn (Hieronymus?) dazu ermutigen, Camerarius einen Brief zu schicken. Lebewohl.

(Manuel Huth)