Camerarius an Coler, 1532 a

Aus Joachim Camerarius (1500-1574)
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Camerarius an Coler, 15321532 JL

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Werksigle OCEp 1404
Zitation Camerarius an Coler, 1532 a, bearbeitet von Jochen Schultheiß (17.12.2019), in: Opera Camerarii Online, http://wiki.camerarius.de/OCEp_1404
Besitzende Institution
Signatur, Blatt/Seite
Ausreifungsgrad Druck
Erstdruck in Dürer, De symmetria partium in rectis formis humanorum corporum, 1532
Blatt/Seitenzahl im Erstdruck Bl. A4v-A5r
Zweitdruck in Dürer, De symmetria partium humanorum corporum, 1557
Blatt/Seitenzahl im Zweitdruck Bl. A3v-A4r
Sonstige Editionen
Wird erwähnt in
Fremdbrief? nein
Absender Joachim Camerarius I.
Empfänger Christoph Coler
Datum 1532
Datum gesichert? ja
Bemerkungen zum Datum Datum gesichert als Druckdatum im Kolophon. Das Datum des Originals kann nicht genau festgestellt werden. Da Camerarius jedoch davon spricht, dass er mit seiner Übersetzung "ante editionem" sei, muss auch das Original aus dem Jahr 1532 stammen oder nur wenig davor entstanden sein. Da er in diesem Brief nun die Rechenschaft über seine Übersetzung ablegt, die er in Brief an Coler, 1532 ankündigt, muss dieser jenem wie im Druck auch ursprünglich vorausgegangen sein.
Unscharfes Datum Beginn
Unscharfes Datum Ende
Sprache Latein
Entstehungsort o.O.
Zielort o.O.
Gedicht? nein
Incipit Cum tuo suasu vertendi Dürerianos libros de pictura provinciam ceperim
Link zur Handschrift
Regest vorhanden? ja
Paratext ? ja
Paratext zu Camerarius, Alberti Dureri De symmetria (lat.), 1532
Kurzbeschreibung Um das Verständnis der Schrift zu erleichtern, gibt Camerarius einen Abriss des Aufbaus. Sprachliche Schwierigkeiten haben sich beim Übersetzen im Vokabular ergeben, da es eine vergleichbare antike Schrift nicht gebe. Als Wirkungsziele des Übersetzens nennt Camerarius die Verbindung von voluptas und utilitas.
Anlass
Register Widmungsbrief; Übersetzungstheorie; Briefe/Parallelüberlieferung
Handschrift unbekannt
Bearbeitungsstand korrigiert
Notizen "Um das Verständnis der Schrift zu erleichtern, gibt Camerarius einen Abriss des Aufbaus." - Das steht eigentlich im Regest so nicht drin; fehlt hier etwas? Bitte nochmal nachsehen, danke! US 1.12.19
Wiedervorlage ja
Bearbeiter Benutzer:JS
Gegengelesen von Benutzer:US
Datumsstempel 17.12.2019
Werksigle OCEp 1404
Zitation Camerarius an Coler, 1532 a, bearbeitet von Jochen Schultheiß (17.12.2019), in: Opera Camerarii Online, http://wiki.camerarius.de/OCEp_1404
Ausreifungsgrad Druck
Erstdruck in Dürer, De symmetria partium in rectis formis humanorum corporum, 1532
Blatt/Seitenzahl im Erstdruck Bl. A4v-A5r
Zweitdruck in Dürer, De symmetria partium humanorum corporum, 1557
Blatt/Seitenzahl im Zweitdruck Bl. A3v-A4r
Fremdbrief? nein
Absender Joachim Camerarius I.
Empfänger Christoph Coler
Datum 1532
Datum gesichert? ja
Bemerkungen zum Datum Datum gesichert als Druckdatum im Kolophon. Das Datum des Originals kann nicht genau festgestellt werden. Da Camerarius jedoch davon spricht, dass er mit seiner Übersetzung "ante editionem" sei, muss auch das Original aus dem Jahr 1532 stammen oder nur wenig davor entstanden sein. Da er in diesem Brief nun die Rechenschaft über seine Übersetzung ablegt, die er in Brief an Coler, 1532 ankündigt, muss dieser jenem wie im Druck auch ursprünglich vorausgegangen sein.
Sprache Latein
Entstehungsort o.O.
Zielort o.O.
Gedicht? nein
Incipit Cum tuo suasu vertendi Dürerianos libros de pictura provinciam ceperim
Regest vorhanden? ja
Paratext ? ja
Paratext zu Camerarius, Alberti Dureri De symmetria (lat.), 1532
Kurzbeschreibung Um das Verständnis der Schrift zu erleichtern, gibt Camerarius einen Abriss des Aufbaus. Sprachliche Schwierigkeiten haben sich beim Übersetzen im Vokabular ergeben, da es eine vergleichbare antike Schrift nicht gebe. Als Wirkungsziele des Übersetzens nennt Camerarius die Verbindung von voluptas und utilitas.
Register Widmungsbrief; Übersetzungstheorie; Briefe/Parallelüberlieferung
Datumsstempel 17.12.2019


Regest

Auch diesen weiteren einleitenden Text an Christoph Coler beginnt Camerarius mit dem Hinweis darauf, dass der Impuls zu der Übersetzung von dessen Anraten (tuo suasu) ausgegangen sei. Camerarius wolle seine Grundsätze des Übersetzens noch vor der Ausgabe des Werkes Coler vorlegen, um auf seine Reaktion hin noch Änderungen vornehmen zu können (de tua sententia vel retenturi vel mutaturi).
Camerarius beginnt mit einer Reflexion über den Titel und gibt an, dass die Erfindung der Symmetrie von Plinius maior (nat. 34,77 und explizit 35, 128ff.) den griechischen Malern Parrhasius und Euphranos zugeschrieben wurde. Zur Wiedergabe des griechischen Terminus schlägt Camerarius commensum oder commensuratio vor. Sprachliche Schwierigkeiten haben sich beim Übersetzen im Vokabular ergeben, da es eine vergleichbare antike Schrift nicht gebe, an der er sich hätte orientieren können. Als Wirkungsziele des Übersetzens nennt Camerarius die Verbindung von voluptas und utilitas. Am Ende leitet Camerarius zu der folgenden Auflistung der lateinischen Begriffe und deren äquivalenten deutschen Termini aus dem Dürertext über.

(Jochen Schultheiß)

Forschungsliteratur