Camerarius an Ernst Ludwig von Pommern Wolgast, 20.03.1564

Aus Joachim Camerarius (1500-1574)
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Werksigle OCEp 0889
Zitation Camerarius an Ernst Ludwig von Pommern Wolgast, 20.03.1564, bearbeitet von Manuel Huth und Maximilian Wolter (01.04.2020), in: Opera Camerarii Online, http://wiki.camerarius.de/OCEp_0889
Besitzende Institution
Signatur, Blatt/Seite
Ausreifungsgrad Druck
Erstdruck in Camerarius, Epistolae familiares, 1595
Blatt/Seitenzahl im Erstdruck S. 005-007
Zweitdruck in
Blatt/Seitenzahl im Zweitdruck
Sonstige Editionen
Wird erwähnt in
Fremdbrief? nein
Absender Joachim Camerarius I.
Empfänger Ernst Ludwig von Pommern-Wolgast;Barnim X. von Pommern
Datum 1564/03/20
Datum gesichert? nein
Bemerkungen zum Datum Datum ca. (Die Aequinoctii verni)
Unscharfes Datum Beginn
Unscharfes Datum Ende
Sprache Latein
Entstehungsort Leipzig
Zielort o.O.
Gedicht? nein
Incipit Alii alia admirentur et laudent
Link zur Handschrift
Regest vorhanden? ja
Paratext ? nein
Paratext zu
Kurzbeschreibung
Anlass
Register
Handschrift unbekannt
Bearbeitungsstand unkorrigiert
Notizen Seitentitel ändern; und muss ich vom Frühlingsaequinoktium nicht 10 Tage abziehen?
Wiedervorlage ja
Bearbeiter Benutzer:MH; Benutzer:HIWI7
Gegengelesen von
Datumsstempel 1.04.2020
Werksigle OCEp 0889
Zitation Camerarius an Ernst Ludwig von Pommern Wolgast, 20.03.1564, bearbeitet von Manuel Huth und Maximilian Wolter (01.04.2020), in: Opera Camerarii Online, http://wiki.camerarius.de/OCEp_0889
Ausreifungsgrad Druck
Erstdruck in Camerarius, Epistolae familiares, 1595
Blatt/Seitenzahl im Erstdruck S. 005-007
Fremdbrief? nein
Absender Joachim Camerarius I.
Empfänger Ernst Ludwig von Pommern-Wolgast;Barnim X. von Pommern
Datum 1564/03/20
Datum gesichert? nein
Bemerkungen zum Datum Datum ca. (Die Aequinoctii verni)
Sprache Latein
Entstehungsort Leipzig
Zielort o.O.
Gedicht? nein
Incipit Alii alia admirentur et laudent
Regest vorhanden? ja
Paratext ? nein
Datumsstempel 1.04.2020


Regest

Nichts Besseres und Lobenswerteres gebe es als die noble Abstammung der beiden Adressaten, wie er an seiner Behandlung bei seinem letzten Besuch gemerkt habe. Vor allem bei so jungen Männern sei eine solch ausgeprägte Frömmmigkeit, Enthusiasmus für die bonae litterae, Freudlichkeit und Menschlichkeit bewundernswert. Darum möge er ihnen bei jeder Gelegenheit zu Diensten sein.

Er habe seinen Schwiegersohn Esrom geschickt, um ihnen eines seiner Bücher zu bringen, das neulich bei ihnen gedruckt worden sei. Das Buch sei zwar wenig umfangreich, enthalte aber vieles, das zur Bildung in den freien Künsten beitrage, wie sie zum Teil selbst merken werden und ihnen zum Teil ihr Lehrer beibringen werde. Sein Vorhaben sei gewesen, das Griechische in natürliches Latein zu übersetzen, dabei den Sinngehalt zu bewahren und trotzdem den Sil des Originals durchscheinen zu lassen. Das sei besonders bei diesem Schriftsteller schwierig gewesen und darüber hinaus habe er auch noch wenig Zeit gehabt, da andere Vorhaben ihn gedrängt und der Drucker ihn zur Eile gemahnt habe.

Auch wenn dies kleine Anfänge seien, bilde dies die Grundlage für spätere Bildung, die sich auch in andere Lebensbereiche übertragen lasse. Beste Wünsche für gute Fortschritte in Frömmigkeit und Bildung und Lebewohl.

(Maximilian Wolter)