Camerarius an Gremp, 1537

Aus Joachim Camerarius (1500-1574)
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 Briefdatum
Camerarius an Gremp, 1537-15411537 JL
 Briefdatum
Camerarius an Gremp, 12.04.154312 April 1543 JL
Camerarius an Gremp und Münch, 15441544 JL
Camerarius an Gremp, 25.01.155325 Januar 1553 JL
Werksigle OCEp 1096
Zitation Camerarius an Gremp, 1537, bearbeitet von Manuel Huth (11.11.2018), in: Opera Camerarii Online, http://wiki.camerarius.de/OCEp_1096
Besitzende Institution
Signatur, Blatt/Seite
Ausreifungsgrad Druck
Erstdruck in Camerarius, Epistolae familiares, 1595
Blatt/Seitenzahl im Erstdruck S. 245-247
Zweitdruck in
Blatt/Seitenzahl im Zweitdruck
Sonstige Editionen
Wird erwähnt in
Fremdbrief? nein
Absender Joachim Camerarius I.
Empfänger Ludwig Gremp von Freudenstein
Datum 1537
Datum gesichert? nein
Bemerkungen zum Datum mutmaßliches Datum: ca. 1537 (im Druck o.D.); s. Hinweise zur Datierung
Unscharfes Datum Beginn
Unscharfes Datum Ende
Sprache Latein
Entstehungsort Tübingen
Zielort o.O.
Gedicht? nein
Incipit Cum tu nos semel atque iterum
Link zur Handschrift
Regest vorhanden? ja
Paratext ? nein
Paratext zu
Kurzbeschreibung
Anlass
Register Biographisches (Universitätswesen)
Handschrift unbekannt
Bearbeitungsstand korrigiert
Notizen Ulrich von Württemberg) darauf hoffen könne: huic liceat sperare wohl eher auf die schola zu beziehen, nicht auf einen ungenannten Mann. - US 11.11.18]]
Wiedervorlage ja
Bearbeiter Benutzer:MH
Gegengelesen von Benutzer:HIWI4; Benutzer:US
Datumsstempel 11.11.2018
Werksigle OCEp 1096
Zitation Camerarius an Gremp, 1537, bearbeitet von Manuel Huth (11.11.2018), in: Opera Camerarii Online, http://wiki.camerarius.de/OCEp_1096
Ausreifungsgrad Druck
Erstdruck in Camerarius, Epistolae familiares, 1595
Blatt/Seitenzahl im Erstdruck S. 245-247
Fremdbrief? nein
Absender Joachim Camerarius I.
Empfänger Ludwig Gremp von Freudenstein
Datum 1537
Datum gesichert? nein
Bemerkungen zum Datum mutmaßliches Datum: ca. 1537 (im Druck o.D.); s. Hinweise zur Datierung
Sprache Latein
Entstehungsort Tübingen
Zielort o.O.
Gedicht? nein
Incipit Cum tu nos semel atque iterum
Regest vorhanden? ja
Paratext ? nein
Register Biographisches (Universitätswesen)
Datumsstempel 11.11.2018


Entstehungsort mutmaßlich, s. Hinweise zur Datierung.

Hinweise zur Datierung

Der Brief dürfte im Vorfeld der 1537 erfolgten Berufung Gremps an die Tübinger Universität verfasst worden sein.

Regest

Dank für die wiederholte Aufnahme durch Gremp (in Straßburg). Entschuldigung für die seltenen Briefe: Teilweise habe ihn seine Gesundheit am Schreiben gehindert, teilweise habe er gezögert, weil er nicht wusste, ob Gremp seine Briefe willkommen sein würden. Neulich aber habe er erfahren, dass Gremp auch die schönen Künste und die Musen keineswegs vergessen habe. Dies bezeugten Gremps eigene Schriften/Briefe (scripta), die Camerarius bei Freunden einsehen konnte. Deswegen wage Camerarius zu schreiben. Er habe die Abfassung des Briefes also nicht weiter aufschieben wollen, obwohl er nichts Besonderes zu schreiben habe. Camerarius habe oft und viel über Gremp geredet, wie derjenige (unbekannt) bezeugen könne, der Gremp sehr schätze und verehre.

Könnte doch Gremp dereinst bei Camerarius (d.h. im selben Ort) leben! Nichts wünsche er sich mehr oder könnte erfreulicher für ihn sein. Aber vielleicht strebe Gremp nach bedeutenderen und höheren Stellungen, auch wenn Camerarius das Amt eines Professors (munus profitendi) keineswegs unbedeutend und niedrig erscheine. Gremp müsse überlegen, was er tun werde, das seinem Nutzen und seinem Ansehen dienlich sei. Aber wenn Gremp noch frei entscheiden könne, möge er Camerarius bitte unverzüglich mitteilen, ob er die Stelle eines Juraprofessors an der Universität des Camerarius nicht einfach rundheraus abschlagen werde, und zu welchen Konditionen der Mann (vielleicht Ulrich von Württemberg) darauf hoffen könne, dass Gremp die Stelle annehme. Falls Gremp nicht abgeneigt sei, könne er mit der vollen Unterstützung des Camerarius bei der Berufung rechnen. Erneute Bekräftigung, wie sehr sich Camerarius wünsche, dass Gremp an seine Universität komme.

Gremp möge dem Boten (unbekannt) einen Brief mitgeben, in welchem er seine Ansichten darstelle und erläutere. Beteuerung der Freundschaft.

(Manuel Huth)