Camerarius an Herold, 07.10.1562

Aus Joachim Camerarius (1500-1574)
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 Briefdatum
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 Briefdatum
Camerarius an Herold, 30.07.156330 Juli 1563 JL
Camerarius an Herold, 12.11.156312 November 1563 JL
Camerarius an Herold, 24.11.156324 November 1563 JL
Werksigle OCEp 0761
Zitation Camerarius an Herold, 07.10.1562, bearbeitet von Manuel Huth und Anne Kram (04.03.2020), in: Opera Camerarii Online, http://wiki.camerarius.de/OCEp_0761
Besitzende Institution
Signatur, Blatt/Seite
Ausreifungsgrad Druck
Erstdruck in Camerarius, Epistolae familiares, 1583
Blatt/Seitenzahl im Erstdruck S. 355
Zweitdruck in
Blatt/Seitenzahl im Zweitdruck
Sonstige Editionen
Wird erwähnt in
Fremdbrief? nein
Absender Joachim Camerarius I.
Empfänger Hieronymus Herold
Datum 1562/10/07
Datum gesichert? nein
Bemerkungen zum Datum
Unscharfes Datum Beginn
Unscharfes Datum Ende
Sprache Latein
Entstehungsort Leipzig
Zielort o.O.
Gedicht? nein
Incipit Mi Hieronyme, quanto sim dolore affectus
Link zur Handschrift
Regest vorhanden? ja
Paratext ? nein
Paratext zu
Kurzbeschreibung
Anlass
Register Biographisches (Finanzielles)
Handschrift unbekannt
Bearbeitungsstand validiert
Notizen
Wiedervorlage ja
Bearbeiter Benutzer:MH; Benutzer:AK
Gegengelesen von Benutzer:MH; Benutzer:US
Datumsstempel 4.03.2020
Werksigle OCEp 0761
Zitation Camerarius an Herold, 07.10.1562, bearbeitet von Manuel Huth und Anne Kram (04.03.2020), in: Opera Camerarii Online, http://wiki.camerarius.de/OCEp_0761
Ausreifungsgrad Druck
Erstdruck in Camerarius, Epistolae familiares, 1583
Blatt/Seitenzahl im Erstdruck S. 355
Fremdbrief? nein
Absender Joachim Camerarius I.
Empfänger Hieronymus Herold
Datum 1562/10/07
Datum gesichert? nein
Sprache Latein
Entstehungsort Leipzig
Zielort o.O.
Gedicht? nein
Incipit Mi Hieronyme, quanto sim dolore affectus
Regest vorhanden? ja
Paratext ? nein
Register Biographisches (Finanzielles)
Datumsstempel 4.03.2020


Regest

Camerarius sei sehr betroffen über Herolds familiären Trauerfall, habe die Nachricht aber schon von Hieronymus Baumgartner erfahren. Auch wenn es sich leicht sage, solle er Trost im Vertrauen auf Gott finden. Schließlich habe der Apostel gesagt, dass Gott niemanden über seine Kräfte hinaus auf die Probe stelle. Herold solle seine Frau nach besten Kräften trösten. Hoffentlich könne Camerarius sie ein wenig trösten. Er bete für das Wohlergehen von ihnen allen.

Er schreibe dies in Eile, da er durch die Leipziger (Herbst-)Messe auf vielerlei Art abgelenkt werde.

Camerarius' Frau (Anna) lobe Herolds Unterstützung in ihrem Brief. Er habe ihr Pferde geschickt, damit sie nach Hause zurückkehren könne.

Was das geliehene Geld anbelange, werde Camerarius sein Wort halten. Man habe hier (in Leipzig) erst noch weiteres Geld aufgetrieben, das man für seine Tochter zahlte. Herold wisse ja, wie sehr Camerarius solche Geldgeschäfte verabscheue.

Er solle seinen Gastgeber Eck (unbekannt) grüßen, bei dem er sich sicher aufhalte.

(Anne Kram)