Camerarius an Herold, spätestens 20.09.1565

Aus Joachim Camerarius (1500-1574)
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 Briefdatum
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 Briefdatum
Camerarius an Herold, vor 05.1566Mai 1566 JL
Camerarius an Herold, spätestens 12.02.1566Mai 1566 JL
Camerarius an Herold, spätestens 23.06.1565Mai 1566 JL
Werksigle OCEp 0759
Zitation Camerarius an Herold, spätestens 20.09.1565, bearbeitet von Manuel Huth und Anne Kram (02.12.2019), in: Opera Camerarii Online, http://wiki.camerarius.de/OCEp_0759
Besitzende Institution
Signatur, Blatt/Seite
Ausreifungsgrad Druck
Erstdruck in Camerarius, Epistolae familiares, 1583
Blatt/Seitenzahl im Erstdruck S. 353-354
Zweitdruck in
Blatt/Seitenzahl im Zweitdruck
Sonstige Editionen
Wird erwähnt in
Fremdbrief? nein
Absender Joachim Camerarius I.
Empfänger Hieronymus Herold
Datum
Datum gesichert? nein
Bemerkungen zum Datum 20.09.(o.J.) (12. Cal. Octobr.)
Unscharfes Datum Beginn
Unscharfes Datum Ende 1565-12
Sprache Latein
Entstehungsort Leipzig
Zielort o.O.
Gedicht? nein
Incipit Cum aliquando inter Philippum et me
Link zur Handschrift
Regest vorhanden? ja
Paratext ? nein
Paratext zu
Kurzbeschreibung
Anlass
Register
Handschrift unbekannt
Bearbeitungsstand validiert
Notizen
Wiedervorlage ja
Bearbeiter Benutzer:MH; Benutzer:AK
Gegengelesen von Benutzer:MH
Datumsstempel 2.12.2019
Werksigle OCEp 0759
Zitation Camerarius an Herold, spätestens 20.09.1565, bearbeitet von Manuel Huth und Anne Kram (02.12.2019), in: Opera Camerarii Online, http://wiki.camerarius.de/OCEp_0759
Ausreifungsgrad Druck
Erstdruck in Camerarius, Epistolae familiares, 1583
Blatt/Seitenzahl im Erstdruck S. 353-354
Fremdbrief? nein
Absender Joachim Camerarius I.
Empfänger Hieronymus Herold
Datum gesichert? nein
Bemerkungen zum Datum 20.09.(o.J.) (12. Cal. Octobr.)
Unscharfes Datum Ende 1565-12
Sprache Latein
Entstehungsort Leipzig
Zielort o.O.
Gedicht? nein
Incipit Cum aliquando inter Philippum et me
Regest vorhanden? ja
Paratext ? nein
Datumsstempel 2.12.2019


Hinweis zur Datierung

Der Brief muss vor Dezember 1565 (Tod Baumgartners) entstanden sein.

Regest

In einem Gespräch darüber, wie man Sorgen beschwichtigen könne, habe Philipp (Melanchthon) einst zu ihm gesagt: "Wenn ich mich um nichts sorgen würde, würde ich nie beten." Auch Camerarius' Sorgen um Herold und seine eigene Familie fänden durch Gebete ein Ende, mit denen er ihr aller Wohlergehen Jesus Christus und seiner Kirche anvertraue, von der er ein Teil sei.

Er habe Hieronymus Baumgartner das Rezept eines Heilmittels geschickt, damit Herold es einsehen und seine Wirkung beurteilen könne. Denn wenn man für sich selbst den Nutzen und das Gute dessen zu ergründen suche, was andere einem sagten, finde man gewöhnlich schon heraus, was nützlich sei.

Seine Ehefrau (Anna) halte sich nun schon lange voller Überdruss in der Heimat (Bamberg) auf, aber Notwendiges sei eben nicht vergnüglich. Denn alles Notwendige sei lästig (Even. Fr. 8).

Über die bei Herold (in Nürnberg?) wütende Pest seien hier (in Leipzig) schreckliche Gerüchte im Umlauf. Er bete für Herold und seine ganze Familie.

Lebewohl.

(Anne Kram)