Camerarius an Hommel, 15XX

Aus Joachim Camerarius (1500-1574)
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Werksigle OCEp 0774
Zitation Camerarius an Hommel, 15XX, bearbeitet von Manuel Huth und Alexander Hubert (14.03.2020), in: Opera Camerarii Online, http://wiki.camerarius.de/OCEp_0774
Besitzende Institution
Signatur, Blatt/Seite
Ausreifungsgrad Druck
Erstdruck in Camerarius, Epistolae familiares, 1583
Blatt/Seitenzahl im Erstdruck S. 372-374
Zweitdruck in
Blatt/Seitenzahl im Zweitdruck
Sonstige Editionen
Wird erwähnt in
Fremdbrief? nein
Absender Joachim Camerarius I.
Empfänger Johann Hommel
Datum
Datum gesichert? nein
Bemerkungen zum Datum o.D.; nach Woitkowitz 2008, S. 95 vom 25.01.1559 (hier ohne nähere Begründung; wohl aufgrund des Briefes an Christoph von Karlowitz vom gleichen Datum)
Unscharfes Datum Beginn
Unscharfes Datum Ende
Sprache Latein
Entstehungsort o.O.
Zielort o.O.
Gedicht? nein
Incipit Perturbationem mearum signum esse potest
Link zur Handschrift
Regest vorhanden? ja
Paratext ? nein
Paratext zu
Kurzbeschreibung
Anlass
Register Briefe/Briefgedichte; Epigramm
Handschrift unbekannt
Bearbeitungsstand korrigiert
Notizen mit griech. Gedicht; ggf. als eigenes Werk/Brief anlegen.
Wiedervorlage ja
Bearbeiter Benutzer:MH; Benutzer:HIWI
Gegengelesen von Benutzer:US
Datumsstempel 14.03.2020
Werksigle OCEp 0774
Zitation Camerarius an Hommel, 15XX, bearbeitet von Manuel Huth und Alexander Hubert (14.03.2020), in: Opera Camerarii Online, http://wiki.camerarius.de/OCEp_0774
Ausreifungsgrad Druck
Erstdruck in Camerarius, Epistolae familiares, 1583
Blatt/Seitenzahl im Erstdruck S. 372-374
Fremdbrief? nein
Absender Joachim Camerarius I.
Empfänger Johann Hommel
Datum gesichert? nein
Bemerkungen zum Datum o.D.; nach Woitkowitz 2008, S. 95 vom 25.01.1559 (hier ohne nähere Begründung; wohl aufgrund des Briefes an Christoph von Karlowitz vom gleichen Datum)
Sprache Latein
Entstehungsort o.O.
Zielort o.O.
Gedicht? nein
Incipit Perturbationem mearum signum esse potest
Regest vorhanden? ja
Paratext ? nein
Register Briefe/Briefgedichte; Epigramm
Datumsstempel 14.03.2020

ACHTUNG KEIN DATUM GEFUNDEN


Regest

Man könne es als ein Zeichen seiner Verwirrtheit verstehen, wenn Camerarius nicht schicke, wovon er zuvor geschrieben habe, dass er es schicke. Er erinnere sich, neulich das Sprichwort erwähnt zu haben von den größeren Fischen, die die Kleineren fressen, dessen Ausarbeitung Hommel Nontallerus hätte übergeben sollen. Später habe er die entsprechenden Blätter zwischen anderen wiedergefunden, die er nun mitschicke.

Schwere Sorgen bedrückten Camerarius: In der Heimat gehe es mit seinen Angelegenheiten bergab; hier ernähre ihn zwar seine Arbeit, doch nur durch Gottes Gnade und ohne, dass ein Mehr übrigbleibe. Von der dringend nötigen Reise in die Heimat halte ihn der Gesundheitszustand seiner Frau ab. Hinzu kämen zahlreiche andere Sorgen, sodass es nicht verwunderlich sei, wenn seine Studien derzeit ruhten.

Ohne die Krankheit seiner Gattin würde Camerarius sofort alles hinter sich lassen und in die Heimat reisen. So wolle er nun nicht nur von Hommels Rat, sondern auch seiner Hilfe profitieren. Sein Besitz sei gering, müsse deswegen aber umso sorgfältiger bewahrt werden. Eher wolle er alles erdulden, als zu betteln und zu bitten. Ob die Versammlung (conventus) stattfinde, wisse Camerarius nicht. Er habe an Karlowitz geschrieben, Hommel solle den Brief zustellen lassen, denn er habe es leichter.

(Alexander Hubert)