Camerarius an Hommel, 19.01.1558

Aus Joachim Camerarius (1500-1574)
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 Briefdatum
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 Briefdatum
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Camerarius an Hommel, 11.03.155911 März 1559 JL
Camerarius an Hommel, 26.06.155926 Juni 1559 JL
Werksigle OCEp 0770
Zitation Camerarius an Hommel, 19.01.1558, bearbeitet von Manuel Huth und Alexander Hubert (14.03.2020), in: Opera Camerarii Online, http://wiki.camerarius.de/OCEp_0770
Besitzende Institution
Signatur, Blatt/Seite
Ausreifungsgrad Druck
Erstdruck in Camerarius, Epistolae familiares, 1583
Blatt/Seitenzahl im Erstdruck S. 369-370
Zweitdruck in
Blatt/Seitenzahl im Zweitdruck
Sonstige Editionen
Wird erwähnt in
Fremdbrief? nein
Absender Joachim Camerarius I.
Empfänger Johann Hommel
Datum 1558/01/19
Datum gesichert? ja
Bemerkungen zum Datum 14. Cal. Februarii; o.J.; Jahr nach Woitkowitz 2008, S. 95
Unscharfes Datum Beginn
Unscharfes Datum Ende
Sprache Latein
Entstehungsort Leipzig
Zielort o.O.
Gedicht? nein
Incipit Officii mei esse existimo
Link zur Handschrift
Regest vorhanden? ja
Paratext ? nein
Paratext zu
Kurzbeschreibung
Anlass
Register
Handschrift unbekannt
Bearbeitungsstand validiert
Notizen
Wiedervorlage ja
Bearbeiter Benutzer:MH; Benutzer:HIWI
Gegengelesen von Benutzer:US
Datumsstempel 14.03.2020
Werksigle OCEp 0770
Zitation Camerarius an Hommel, 19.01.1558, bearbeitet von Manuel Huth und Alexander Hubert (14.03.2020), in: Opera Camerarii Online, http://wiki.camerarius.de/OCEp_0770
Ausreifungsgrad Druck
Erstdruck in Camerarius, Epistolae familiares, 1583
Blatt/Seitenzahl im Erstdruck S. 369-370
Fremdbrief? nein
Absender Joachim Camerarius I.
Empfänger Johann Hommel
Datum 1558/01/19
Datum gesichert? ja
Bemerkungen zum Datum 14. Cal. Februarii; o.J.; Jahr nach Woitkowitz 2008, S. 95
Sprache Latein
Entstehungsort Leipzig
Zielort o.O.
Gedicht? nein
Incipit Officii mei esse existimo
Regest vorhanden? ja
Paratext ? nein
Datumsstempel 14.03.2020


Regest

Camerarius wolle nun leisten, was er versprochen habe. Seiner Einstellung gegenüber seinem Briefpartner, die noch immer dieselbe sei, wie er diesem bereits mitgeteilt habe, wolle er nicht noch einmal Ausdruck verleihen. Allerdings sei es ihm beinahe so ergangen wie dem Alten in der Komödie (Ter. Phorm. 587), dass er selbst als einziger der Seinen wirklich sein Besitz sei (ut meorum solus sim meus), und zwar durch außergewöhnliche (günstige) Umstände. Darüber müsse er aber nicht mehr schreiben.

Was die Angelegenheit selbst angehe, so habe Camerarius nach Gebeten und ohne mit anderen zu sprechen beschlossen: wenn Hommel weiter danach streben wolle, werde er sich ihm nicht entgegenstellen. Dabei werde er von seinem Recht wohlwollend Gebrauch machen und auf Hommels Wohl bedacht sein. Camerarius werde das von Hommel Versprochene nicht einfordern noch selbst etwas versprechen, sondern alles ihrem Urteil (vestra sententia), um die es ja gehe, überlassen.

Bliebe also noch übrig, dass sie einander sähen, was nur geschehen könne, wenn Hommel sich auf den Weg mache. Der solle daher darüber nachdenken, was er tun wolle, und es Camerarius mitteilen. Mehr gebe es nicht zu sagen.

(Alexander Hubert)

Anmerkungen

  • "die Angelegenheit selbst": nach Woitkowitz 2008, S. 95, handelt es sich bei diesem Schreiben um die Antwort des Camerarius auf die Werbung Hommels um Camerarius' Tochter Magdalena. Hierauf beruht auch die Datierung ins Jahr 1558.