Camerarius an Joh. Neefe, 03.08.1564

Aus Joachim Camerarius (1500-1574)
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Werksigle OCEp 0749
Zitation Camerarius an Joh. Neefe, 03.08.1564, bearbeitet von Ulrich Schlegelmilch (31.03.2019), in: Opera Camerarii Online, http://wiki.camerarius.de/OCEp_0749
Besitzende Institution
Signatur, Blatt/Seite
Ausreifungsgrad Druck
Erstdruck in Camerarius, Epistolae familiares, 1583
Blatt/Seitenzahl im Erstdruck S. 344-345
Zweitdruck in
Blatt/Seitenzahl im Zweitdruck
Sonstige Editionen
Wird erwähnt in
Fremdbrief? nein
Absender Joachim Camerarius I.
Empfänger Johann Neefe
Datum 1564/08/03
Datum gesichert? ja
Bemerkungen zum Datum
Unscharfes Datum Beginn
Unscharfes Datum Ende
Sprache Latein
Entstehungsort o.O.
Zielort o.O.
Gedicht? nein
Incipit Redditae mihi sunt his diebus litterae tuae dignitatis
Link zur Handschrift
Regest vorhanden? ja
Paratext ? nein
Paratext zu
Kurzbeschreibung
Anlass
Register
Handschrift unbekannt
Bearbeitungsstand validiert
Notizen
Wiedervorlage ja
Bearbeiter Benutzer:US
Gegengelesen von Benutzer:US
Datumsstempel 31.03.2019
Werksigle OCEp 0749
Zitation Camerarius an Joh. Neefe, 03.08.1564, bearbeitet von Ulrich Schlegelmilch (31.03.2019), in: Opera Camerarii Online, http://wiki.camerarius.de/OCEp_0749
Ausreifungsgrad Druck
Erstdruck in Camerarius, Epistolae familiares, 1583
Blatt/Seitenzahl im Erstdruck S. 344-345
Fremdbrief? nein
Absender Joachim Camerarius I.
Empfänger Johann Neefe
Datum 1564/08/03
Datum gesichert? ja
Sprache Latein
Entstehungsort o.O.
Zielort o.O.
Gedicht? nein
Incipit Redditae mihi sunt his diebus litterae tuae dignitatis
Regest vorhanden? ja
Paratext ? nein
Datumsstempel 31.03.2019


Regest (von www.aerztebriefe.de)

Dank für einen Brief N.s und zwei von Johannes Crato. Er freue sich über N.s Treue und werde es gegebenenfalls auch wagen, sich ratsuchend an ihn zu wenden. Beiliegend finde N. einen weiteren Brief zur Weitergabe an Freunde C.s. Dank für die Grüße an den Sohn (Joachim II.), der freilich schon über ein halbes Jahr (von Leipzig) fort sei, um auf ihren Besitzungen in Franken nach dem Rechten zu sehen. (Joachim) sei viel in Nürnberg und mache dort offensichtlich seine Erfahrungen im erlernten (Arzt-)Beruf. Für den von N. vorgeschlagenen (Hof-)Dienst sei er allerdings nicht geeignet. C.s heimatlicher Fürst (der Bischof von Bamberg Veit II. von Würtzburg) wünsche sich ihn zwar (als Leibarzt), doch jener entschuldige sich mit seiner mangelnden Erfahrung. Es werde freilich Zeit, daß (Joachim), den er (als Vater) sozusagen aufs Pferd gesetzt habe, seinen Weg durchs Leben zu lenken lerne. Auch die Ausgaben begännen C.s Möglichkeiten langsam zu übersteigen, da sein zweiter Sohn (Philipp) in Italien von ihm ernährt werden müsse und der dritte (mglw. Ludwig Camerarius) ebenfalls dorthin gehen solle. Große Kinder, große Sorgen... Joachims Wesen sei friedvoll, und er strebe sehr nach Ruhe; so seien sie alle verschieden und zu Verschiedenem geboren.

(Ulrich Schlegelmilch)

Literatur und weiterführende Links