Camerarius an Johann Albrecht I. (Mecklenburg), 1551

Aus Joachim Camerarius (1500-1574)
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 Briefdatum
Camerarius an Johann Albrecht I. (Mecklenburg), 16.11.154316 November 1543 JL
 Briefdatum
Camerarius an Johann Albrecht I. (Mecklenburg), 15.09.156215 September 1562 JL
Werksigle OCEp 1463
Zitation Camerarius an Johann Albrecht I. (Mecklenburg), 1551, bearbeitet von Marion Gindhart (17.12.2019), in: Opera Camerarii Online, http://wiki.camerarius.de/OCEp_1463
Besitzende Institution
Signatur, Blatt/Seite
Ausreifungsgrad Druck
Erstdruck in Camerarius, Expositio versuum Solonis, 1551
Blatt/Seitenzahl im Erstdruck Bl. A2r-A3r
Zweitdruck in Camerarius, Praecepta morum ac vitae, 1565a
Blatt/Seitenzahl im Zweitdruck S. 95-99
Sonstige Editionen Camerarius, Praecepta morum ac vitae, 1571, S. 95-99; Camerarius, Praecepta morum ac vitae, 1574, S. 95-99
Wird erwähnt in
Fremdbrief? nein
Absender Joachim Camerarius I.
Empfänger Johann Albrecht I. (Mecklenburg)
Datum 1551
Datum gesichert? nein
Bemerkungen zum Datum Der Druck, der den Widmungsbrief enthält, datiert auf den 1. Oktober 1551 (TB).
Unscharfes Datum Beginn
Unscharfes Datum Ende 1551/10/01
Sprache Latein
Entstehungsort Leipzig
Zielort Schwerin
Gedicht? nein
Incipit Saepe recordor non tam humaniss(imorum) sermonum quam eruditae orationis tuae
Link zur Handschrift
Regest vorhanden? ja
Paratext ? ja
Paratext zu Camerarius, Expositio versuum Solonis, 1551
Kurzbeschreibung Camerarius eignet Kommentare zu seinen Übersetzungen ausgewählter griechischer Dichtungen Johann Albrecht I. von Mecklenburg zu, den er aufgrund seiner Bildung und seines Interesses an den studia litterarum schätze.
Anlass
Register Briefe/Widmungsbriefe; Bildungsdiskurs
Handschrift unbekannt
Bearbeitungsstand validiert
Notizen Zielort mutmaßlich; Güstrow und Schwerin waren die Hauptresidenzen der Mecklenburger Herzöge im 16. und 17. Jahrhundert.
Wiedervorlage ja
Bearbeiter Benutzer:MG
Gegengelesen von Benutzer:US
Datumsstempel 17.12.2019
Werksigle OCEp 1463
Zitation Camerarius an Johann Albrecht I. (Mecklenburg), 1551, bearbeitet von Marion Gindhart (17.12.2019), in: Opera Camerarii Online, http://wiki.camerarius.de/OCEp_1463
Ausreifungsgrad Druck
Erstdruck in Camerarius, Expositio versuum Solonis, 1551
Blatt/Seitenzahl im Erstdruck Bl. A2r-A3r
Zweitdruck in Camerarius, Praecepta morum ac vitae, 1565a
Blatt/Seitenzahl im Zweitdruck S. 95-99
Sonstige Editionen Camerarius, Praecepta morum ac vitae, 1571, S. 95-99; Camerarius, Praecepta morum ac vitae, 1574, S. 95-99
Fremdbrief? nein
Absender Joachim Camerarius I.
Empfänger Johann Albrecht I. (Mecklenburg)
Datum 1551
Datum gesichert? nein
Bemerkungen zum Datum Der Druck, der den Widmungsbrief enthält, datiert auf den 1. Oktober 1551 (TB).
Unscharfes Datum Ende 1551/10/01
Sprache Latein
Entstehungsort Leipzig
Zielort Schwerin
Gedicht? nein
Incipit Saepe recordor non tam humaniss(imorum) sermonum quam eruditae orationis tuae
Regest vorhanden? ja
Paratext ? ja
Paratext zu Camerarius, Expositio versuum Solonis, 1551
Kurzbeschreibung Camerarius eignet Kommentare zu seinen Übersetzungen ausgewählter griechischer Dichtungen Johann Albrecht I. von Mecklenburg zu, den er aufgrund seiner Bildung und seines Interesses an den studia litterarum schätze.
Register Briefe/Widmungsbriefe; Bildungsdiskurs
Datumsstempel 17.12.2019


Regest

Camerarius erinnere sich oft an die gebildeten Gespräche Johann Albrechts sowie an eine kluge Rede, die er kürzlich gehört habe. Da er wisse, dass der Herzog Freude an gelehrten Erörterungen habe, habe er beschlossen, ihm etwas aus seiner Kommentarliteratur zu übersenden. Mit der vorliegenden Arbeit habe er vor einem Jahr begonnen, sie allerdings erst jetzt wieder in die Hände genommen, vollendet und mit dieser Widmung versehen, die der Herzog hoffentlich wohlwollend annehme. Das ganze schien ihm auch deswegen so passend, da er sich an eine Rede des Herzogs über den römischen Bürgerkrieg und seine Ursachen erinnerte, die dieser angesichts familieninterner Zwistigkeiten gehalten hatte. Die Gedanken, die ihm beim Übersetzen der beigegebenen Dichtungen gekommen seien, empfehle er dem Herzog an; ihre Lektüre und überhaupt das studium litterarum (A2v) solle er nicht als zu seiner Position unpassend erachten, da es seiner fortitudo keinen Abbruch tue (A3r) – ganz im Gegenteil, man denke nur an Achill, der sich in seinem otium intellektuell unterhalten ließ und daraus Inspiration für seine Taten erhielt. Aber Johann Albrecht müsse dazu gar nicht ermahnt werden, da er es bereits so praktiziere. Die Mahnung stelle also vielmehr ein Lob dar.

(Marion Gindhart)