Camerarius an Karlowitz, 08.12.1543

Aus Joachim Camerarius (1500-1574)
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Werksigle OCEp 0197
Zitation Camerarius an Karlowitz, 08.12.1543, bearbeitet von Manuel Huth, Eva Theilen, Torsten Woitkowitz und Anne Kram (12.11.2019), in: Opera Camerarii Online, http://wiki.camerarius.de/OCEp_0197
Besitzende Institution
Signatur, Blatt/Seite
Ausreifungsgrad Druck
Erstdruck in Camerarius, Epistolae Eobani, 1557
Blatt/Seitenzahl im Erstdruck Bl. G4r- G5v
Zweitdruck in
Blatt/Seitenzahl im Zweitdruck
Sonstige Editionen Woitkowitz 2003, S. 131-136, Nr. 8
Wird erwähnt in
Fremdbrief? nein
Absender Joachim Camerarius I.
Empfänger Christoph von Karlowitz
Datum 1543/12/08
Datum gesichert? nein
Bemerkungen zum Datum mutmaßliches Datum lt. Woitkowitz 2003, S. 135
Unscharfes Datum Beginn
Unscharfes Datum Ende
Sprache Latein
Entstehungsort Zörbig
Zielort Zörbig
Gedicht? ja
Incipit Te digressos nos prima nocte cubile
Link zur Handschrift
Regest vorhanden? ja
Paratext ? nein
Paratext zu
Kurzbeschreibung
Anlass
Register Briefgedicht; Astrologie; Divination und Prodigien; Straftheologie
Handschrift unbekannt
Bearbeitungsstand korrigiert
Notizen
Wiedervorlage ja
Bearbeiter Benutzer:MH; Benutzer:HIWI3; Benutzer:TW; Benutzer:AK
Gegengelesen von Benutzer:MH
Datumsstempel 12.11.2019
Werksigle OCEp 0197
Zitation Camerarius an Karlowitz, 08.12.1543, bearbeitet von Manuel Huth, Eva Theilen, Torsten Woitkowitz und Anne Kram (12.11.2019), in: Opera Camerarii Online, http://wiki.camerarius.de/OCEp_0197
Ausreifungsgrad Druck
Erstdruck in Camerarius, Epistolae Eobani, 1557
Blatt/Seitenzahl im Erstdruck Bl. G4r- G5v
Sonstige Editionen Woitkowitz 2003, S. 131-136, Nr. 8
Fremdbrief? nein
Absender Joachim Camerarius I.
Empfänger Christoph von Karlowitz
Datum 1543/12/08
Datum gesichert? nein
Bemerkungen zum Datum mutmaßliches Datum lt. Woitkowitz 2003, S. 135
Sprache Latein
Entstehungsort Zörbig
Zielort Zörbig
Gedicht? ja
Incipit Te digressos nos prima nocte cubile
Regest vorhanden? ja
Paratext ? nein
Register Briefgedicht; Astrologie; Divination und Prodigien; Straftheologie
Datumsstempel 12.11.2019


Mutmaßlicher Entstehungs- und Zielort lt. Woitkowitz 2003, S. 135.

Regest (nach der Ausgabe von Torsten Woitkowitz)

Briefgedicht in 75 Hexametern.

(l) C., zu Besuch bei K. (in Zörbig?), wollte in der Nacht während eines starken Gewitters für K. ein Gedicht verfassen.

(2) C. denkt über die gänzlich von Kriegen heimgesuchte Erde nach und legt Anschauungen über die Schicksalhaftigkeit des Weltenganges dar: Es gibt eine festgesetzte Reihenfolge von Zeitaltern sowie deren Abwechslung, die von Gott verursacht wird, aber auch von den Menschen selbst beeinflußt wird, indem deren Herzen, jetzt vor allem durch ihre Schlechtigkeit, eine Wirkung auf das Naturgeschehen sowie auf die Gestirnsbewegungen ausüben, die wiederum den Gang der Zeitalter und deren Wechsel bestimmen. Die Gestirnsbewegungen sind zugleich mahnende Fingerzeige Gottes, woran ein bevorstehender Schicksalswechsel abgelesen werden kann, wie er sich auch zur gegenwärtigen Zeit deutlich abzeichnet.

(3) Geweckt vom Gegacker einer Henne, die gerade der Wolf holte, vollendet C. am Morgen dieses Werk.

(Torsten Woitkowitz)

Literatur und weiterführende Links