Camerarius an Karlowitz, 10.01.1552

Aus Joachim Camerarius (1500-1574)
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Werksigle OCEp 0491
Zitation Camerarius an Karlowitz, 10.01.1552, bearbeitet von Manuel Huth, Eva Theilen und Torsten Woitkowitz (02.02.2019), in: Opera Camerarii Online, http://wiki.camerarius.de/OCEp_0491
Besitzende Institution
Signatur, Blatt/Seite
Ausreifungsgrad Druck
Erstdruck in Camerarius, Epistolae familiares, 1583
Blatt/Seitenzahl im Erstdruck S. 037-039
Zweitdruck in
Blatt/Seitenzahl im Zweitdruck
Sonstige Editionen Woitkowitz 2003, S. 233-237, Nr. 22
Wird erwähnt in
Fremdbrief? nein
Absender Joachim Camerarius I.
Empfänger Christoph von Karlowitz
Datum 1552/01/10
Datum gesichert? ja
Bemerkungen zum Datum 4. Id. Ianuarii
Unscharfes Datum Beginn
Unscharfes Datum Ende
Sprache Latein
Entstehungsort Leipzig
Zielort Dresden;Zörbig
Gedicht? nein
Incipit Quod inter gravia, ut apparet, negotia
Link zur Handschrift
Regest vorhanden? ja
Paratext ? nein
Paratext zu
Kurzbeschreibung
Anlass
Register Politische Neuigkeiten; Büchersendung
Handschrift unbekannt
Bearbeitungsstand korrigiert
Notizen
Wiedervorlage ja
Bearbeiter Benutzer:MH; Benutzer:HIWI3; Benutzer:TW
Gegengelesen von Benutzer:MH
Datumsstempel 2.02.2019
Werksigle OCEp 0491
Zitation Camerarius an Karlowitz, 10.01.1552, bearbeitet von Manuel Huth, Eva Theilen und Torsten Woitkowitz (02.02.2019), in: Opera Camerarii Online, http://wiki.camerarius.de/OCEp_0491
Ausreifungsgrad Druck
Erstdruck in Camerarius, Epistolae familiares, 1583
Blatt/Seitenzahl im Erstdruck S. 037-039
Sonstige Editionen Woitkowitz 2003, S. 233-237, Nr. 22
Fremdbrief? nein
Absender Joachim Camerarius I.
Empfänger Christoph von Karlowitz
Datum 1552/01/10
Datum gesichert? ja
Bemerkungen zum Datum 4. Id. Ianuarii
Sprache Latein
Entstehungsort Leipzig
Zielort Dresden;Zörbig
Gedicht? nein
Incipit Quod inter gravia, ut apparet, negotia
Regest vorhanden? ja
Paratext ? nein
Register Politische Neuigkeiten; Büchersendung
Datumsstempel 2.02.2019


Zielort: Dresden oder Zörbig. Entstehungs- und Zielort ermittelt lt. Woitkowitz 2003, S. 235.

Regest (nach der Ausgabe von Torsten Woitkowitz)

(l) C. dankt für K.' während gewichtiger Geschäfte geschriebenen Brief. Da K. C. überläßt, wer die Bücher (über die Kirchenkonzile) überbringen soll, bietet C. sich an.

(2) C. ist erschreckt von K.' Kriegsnachrichten. Ihn tröstet, daß die eigenen (Truppen) noch nicht in ernsthafte Auseinandersetzungen verwickelt sind. Die Schicksalsschläge der alten Prophezeiungen müssen ertragen werden.

(3) C. bedauert, daß K. (Daniel) Stibars Brief nicht erhielt, und ist verwundert, wer dessen Heimat (das Würzburger Bistum) bedroht, worüber dieser aufgeregt schrieb. C. hofft auf die Hilfe seines Gebetes.

(4) (Philipp Melanchthon), der gerade bei C. ist, läßt mitteilen, daß er (N. N.) zu K.' Tiroler Freund (Lazarus von Schwendi?) geschickt hätte, er aber zum Zeitpunkt der Sendung des Briefes von K. nicht zu diesem kommen konnte.

(5) C. wird nach K.' Wunsch ein Zweitgutachten (zum neuen Jahresumlauf?) erstellen, in welcher Sache ein Fachgelehrter (Erasmus Reinhold oder Johannes Hommel?) K. bereits eine Beurteilung anfertigte.

(6) C. übergab K.' Diener (Valerius Krakau?) die in den letzten Tagen beendete Historie.

(7) C. hätte mehr zu sagen. (Melanchthon) läßt grüßen.

(Torsten Woitkowitz)

Literatur und weiterführende Links