Camerarius an Languet, 15.11.1564

Aus Joachim Camerarius (1500-1574)
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 Briefdatum
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Camerarius an Languet, 05.07.15645 Juli 1564 JL
 Briefdatum
Languet an Camerarius, 22.03.156522 März 1565 JL
Camerarius an Languet, 01.04.15651 April 1565 JL
Languet an Camerarius, 23.05.156523 Mai 1565 JL
Werksigle OCEp 1126
Zitation Camerarius an Languet, 15.11.1564, bearbeitet von Manuel Huth (15.01.2020), in: Opera Camerarii Online, http://wiki.camerarius.de/OCEp_1126
Besitzende Institution
Signatur, Blatt/Seite
Ausreifungsgrad Druck
Erstdruck in Camerarius, Epistolae familiares, 1595
Blatt/Seitenzahl im Erstdruck S. 280-281
Zweitdruck in
Blatt/Seitenzahl im Zweitdruck
Sonstige Editionen
Wird erwähnt in
Fremdbrief? nein
Absender Joachim Camerarius I.
Empfänger Hubert Languet
Datum 1564/11/15
Datum gesichert? ja
Bemerkungen zum Datum
Unscharfes Datum Beginn
Unscharfes Datum Ende
Sprache Latein
Entstehungsort Leipzig
Zielort o.O.
Gedicht? nein
Incipit Literas tuas scriptas a te revertente in patriam
Link zur Handschrift
Regest vorhanden? ja
Paratext ? nein
Paratext zu
Kurzbeschreibung
Anlass
Register Werkgenese
Handschrift unbekannt
Bearbeitungsstand validiert
Notizen
Wiedervorlage ja
Bearbeiter Benutzer:MH
Gegengelesen von Benutzer:US
Datumsstempel 15.01.2020
Werksigle OCEp 1126
Zitation Camerarius an Languet, 15.11.1564, bearbeitet von Manuel Huth (15.01.2020), in: Opera Camerarii Online, http://wiki.camerarius.de/OCEp_1126
Ausreifungsgrad Druck
Erstdruck in Camerarius, Epistolae familiares, 1595
Blatt/Seitenzahl im Erstdruck S. 280-281
Fremdbrief? nein
Absender Joachim Camerarius I.
Empfänger Hubert Languet
Datum 1564/11/15
Datum gesichert? ja
Sprache Latein
Entstehungsort Leipzig
Zielort o.O.
Gedicht? nein
Incipit Literas tuas scriptas a te revertente in patriam
Regest vorhanden? ja
Paratext ? nein
Register Werkgenese
Datumsstempel 15.01.2020


Regest

Camerarius habe den Brief Languets, der in seine Heimat (Frankreich) zurückkehre, in seiner eigenen Heimat (Bamberg) erhalten. Dank für den Brief, der ihre Freundschaft bekunde.

Was seinen Sohn (Ludwig) betreffe, so gelte: "Kommt Zeit, kommt Rat". Und dann werde er so vorgehen, wie Languet es vorgeschlagen habe.

Camerarius freue sich und sei dankbar dafür, dass Languet ihn darauf aufmerksam gemacht habe, dass er in einem Brief (in litteris tuis) seine enge Freundschaft mit Philipp Melanchthon erwähnt hatte. Was nämlich die (geplante) Erwähnung Languets in Camerarius' Werk (in nostro scripto; s. Anm.) betreffe, so glaube er, dass dies nicht den Ruhm Languets mehren werde, sondern nur eine Zierde für das Büchlein sei. Er werde daher sorgsam darauf achten, dass sie an der richtigen Stelle eingefügt werde. Camerarius sei an keiner Stelle mit der narratio zufrieden. Die Edition, die er eigentlich schnell abschließen wollte, habe sich immer weiter verzögert und irgendwie habe auch sein Eifer nachgelassen. Jetzt aber wolle er das Werk auf jeden Fall vollenden.

Sollte Languet nach Paris kommen, solle er (Adrien) Turnèbe von ihm grüßen, der in den höchsten Tönen von Camerarius gesprochen hatte.

Lebewohl. Camerarius sei vor drei Tagen nach Leipzig zurückgekehrt. Bitte um Nachrichten aus Frankreich. Erneutes Lebewohl.

(Manuel Huth)

Anmerkungen