Camerarius an Lindemann, 11.10.1567

Aus Joachim Camerarius (1500-1574)
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 Briefdatum
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Werksigle OCEp 0601
Zitation Camerarius an Lindemann, 11.10.1567, bearbeitet von Manuel Huth und Alexander Hubert (03.05.2020), in: Opera Camerarii Online, http://wiki.camerarius.de/OCEp_0601
Besitzende Institution
Signatur, Blatt/Seite
Ausreifungsgrad Druck
Erstdruck in Camerarius, Epistolae familiares, 1583
Blatt/Seitenzahl im Erstdruck S. 191-192
Zweitdruck in
Blatt/Seitenzahl im Zweitdruck
Sonstige Editionen Dinckel 1716, S. 14
Wird erwähnt in
Fremdbrief? nein
Absender Joachim Camerarius I.
Empfänger Cyriacus Lindemann
Datum 1567/10/11
Datum gesichert? ja
Bemerkungen zum Datum 11 die Octob. 1567
Unscharfes Datum Beginn
Unscharfes Datum Ende
Sprache Latein
Entstehungsort Leipzig
Zielort o.O.
Gedicht? nein
Incipit Vestrae calamitatis tempore omnium
Link zur Handschrift
Regest vorhanden? ja
Paratext ? nein
Paratext zu
Kurzbeschreibung
Anlass
Register
Handschrift unbekannt
Bearbeitungsstand validiert
Notizen
Wiedervorlage ja
Bearbeiter Benutzer:MH; Benutzer:HIWI
Gegengelesen von Benutzer:US
Datumsstempel 3.05.2020
Werksigle OCEp 0601
Zitation Camerarius an Lindemann, 11.10.1567, bearbeitet von Manuel Huth und Alexander Hubert (03.05.2020), in: Opera Camerarii Online, http://wiki.camerarius.de/OCEp_0601
Ausreifungsgrad Druck
Erstdruck in Camerarius, Epistolae familiares, 1583
Blatt/Seitenzahl im Erstdruck S. 191-192
Sonstige Editionen Dinckel 1716, S. 14
Fremdbrief? nein
Absender Joachim Camerarius I.
Empfänger Cyriacus Lindemann
Datum 1567/10/11
Datum gesichert? ja
Bemerkungen zum Datum 11 die Octob. 1567
Sprache Latein
Entstehungsort Leipzig
Zielort o.O.
Gedicht? nein
Incipit Vestrae calamitatis tempore omnium
Regest vorhanden? ja
Paratext ? nein
Datumsstempel 3.05.2020


Regest

Das Unglück, das Gotha heimgesucht habe, besorge Camerarius, und auch um Lindemann sorge er sich sehr und müsse ihn nach seinem Befinden fragen. Die Lage von Dassius und Johannes Frank treffe ihn sehr, ebenso wie Lindemanns Krankheit, von der er schreibe; er solle tun, was ihm gut tue. Die Schweißausbrüche, von denen Lindemann schreibe, deuteten auf eine große Schwäche hin, das habe er einmal bei seinem Schwiegersohn Johann Hommel bemerkt. Lindemann solle Ärzte konsultieren und Körper und Geist schonen. Das sei leichter zu raten als zu befolgen, doch mehr könne Camerarius nicht tun.
In Bezug auf das Ende von Lindemanns Brief seien sie einer Meinung. Der erste Gedanke müsse immer der Ehre (honestas) gelten, doch in diesen unsicheren Zeiten lasse sich mancher leicht zu anderem bewegen. Doch jeder kenne selbst die Beweggründe seines Handelns und er müsse nicht mehr darüber schreiben.
Lebwohl.

(Alexander Hubert)