Camerarius an Lorber, 09.06.1563

Aus Joachim Camerarius (1500-1574)
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 Briefdatum
Camerarius an Lorber, 18.03.156318 März 1563 JL
Camerarius an Lorber, 15.05.156115 Mai 1561 JL
 Briefdatum
Camerarius an Lorber, 15.06.157115 Juni 1571 JL
Werksigle OCEp 1120
Zitation Camerarius an Lorber, 09.06.1563, bearbeitet von Manuel Huth, Ulrich Schlegelmilch und Maximilian Wolter (24.03.2020), in: Opera Camerarii Online, http://wiki.camerarius.de/OCEp_1120
Besitzende Institution
Signatur, Blatt/Seite
Ausreifungsgrad Druck
Erstdruck in Camerarius, Epistolae familiares, 1595
Blatt/Seitenzahl im Erstdruck S. 273-274
Zweitdruck in
Blatt/Seitenzahl im Zweitdruck
Sonstige Editionen Schelhorn 1740, S. 40 (Auszug)
Wird erwähnt in
Fremdbrief? nein
Absender Joachim Camerarius I.
Empfänger Jodokus Lorber
Datum 1563/06/09
Datum gesichert? ja
Bemerkungen zum Datum 5. Id. Iunii
Unscharfes Datum Beginn
Unscharfes Datum Ende
Sprache Latein
Entstehungsort Leipzig
Zielort o.O.
Gedicht? nein
Incipit Pergratum mihi fecisti, quod iussisti tabellarium Tubingensem me accedere
Link zur Handschrift
Regest vorhanden? nein
Paratext ? nein
Paratext zu
Kurzbeschreibung
Anlass
Register
Handschrift unbekannt
Bearbeitungsstand unkorrigiert
Notizen Lorber ist lt. Schelhorn bambergischer Rat
Wiedervorlage ja
Bearbeiter Benutzer:MH; Benutzer:US; Benutzer:HIWI7
Gegengelesen von
Datumsstempel 24.03.2020
Werksigle OCEp 1120
Zitation Camerarius an Lorber, 09.06.1563, bearbeitet von Manuel Huth, Ulrich Schlegelmilch und Maximilian Wolter (24.03.2020), in: Opera Camerarii Online, http://wiki.camerarius.de/OCEp_1120
Ausreifungsgrad Druck
Erstdruck in Camerarius, Epistolae familiares, 1595
Blatt/Seitenzahl im Erstdruck S. 273-274
Sonstige Editionen Schelhorn 1740, S. 40 (Auszug)
Fremdbrief? nein
Absender Joachim Camerarius I.
Empfänger Jodokus Lorber
Datum 1563/06/09
Datum gesichert? ja
Bemerkungen zum Datum 5. Id. Iunii
Sprache Latein
Entstehungsort Leipzig
Zielort o.O.
Gedicht? nein
Incipit Pergratum mihi fecisti, quod iussisti tabellarium Tubingensem me accedere
Regest vorhanden? nein
Paratext ? nein
Datumsstempel 24.03.2020


Regest

Er sei dankbar, dass Lorber einen Tübinger Postboten zu ihm geschickt habe. Gerne nutze er diese Möglichkeit zum Briefaustausch, auch wenn es ihm noch nicht so gut gehe, denn er leide an Nierensteinen (obstructio a calculis).

Sein Sohn Philipp sei bei ihm eingetroffen – Gott sei dank, denn sie hatten Angst, dass ihm auf seinem Weg durch die umherziehenden Soldaten ein Unheil geschehe. Diese seien auf dem Weg zum dänischen Krieg (Danicum bellum), dessen Ausgang er für ungewiss halte. Außerdem hatten sie ein Schreckerlebnis mit einer Flut, die die gesamte Stadt (Leipzig) umgeben und in den umliegenden Orten einige Menschen und Tiere getötet habe.

Philipp habe ihm gegenüber sein Lob für Lorbers herausragendes Wohlwollen und humanitas ausgedrückt, was besonders in diesen Zeiten der Tücke und des Trugs wichtig sei. Er zweifle nicht, dass sein anderer Sohn Joachim wegen Lorber noch länger in der Heimat verweilen werde.

Jetzt, im hohen Alter, werden ihm Aufgaben aufgedrängt, die er eigentlich seit jeher vermieden habe, dennoch gelte es, sich den Zeiten zu fügen. Gruß an Lorbers Vater und Frau. Lebewohl.

(Maximilian Wolter)