Camerarius an Stiebar, 01.08.1548

Aus Joachim Camerarius (1500-1574)
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 Briefdatum
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Camerarius an Stiebar, 19.01.154819 Januar 1548 JL
 Briefdatum
Camerarius an Stiebar, 25.06.1549 (?)25 Juni 1549 JL
Camerarius an Stiebar, 05.11.15495 November 1549 JL
Camerarius an Stiebar, 02.02.15502 Februar 1550 JL
Werksigle OCEp 1066
Zitation Camerarius an Stiebar, 01.08.1548, bearbeitet von Manuel Huth (03.03.2020), in: Opera Camerarii Online, http://wiki.camerarius.de/OCEp_1066
Besitzende Institution
Signatur, Blatt/Seite
Ausreifungsgrad Druck
Erstdruck in Camerarius, Epistolae familiares, 1595
Blatt/Seitenzahl im Erstdruck S. 210-211
Zweitdruck in
Blatt/Seitenzahl im Zweitdruck
Sonstige Editionen
Wird erwähnt in
Fremdbrief? nein
Absender Joachim Camerarius I.
Empfänger Daniel Stiebar von Rabeneck
Datum 1548/08/01
Datum gesichert? ja
Bemerkungen zum Datum ermitteltes Jahr (im Druck fälschlich: "Calend. Augusti 51"); s. Hinweise zur Datierung
Unscharfes Datum Beginn
Unscharfes Datum Ende
Sprache Latein
Entstehungsort o.O.
Zielort o.O.
Gedicht? nein
Incipit In quae pericula coniiciatur Germania
Link zur Handschrift
Regest vorhanden? ja
Paratext ? nein
Paratext zu
Kurzbeschreibung
Anlass
Register
Handschrift unbekannt
Bearbeitungsstand korrigiert
Notizen
Wiedervorlage ja
Bearbeiter Benutzer:MH
Gegengelesen von Benutzer:HIWI4
Datumsstempel 3.03.2020
Werksigle OCEp 1066
Zitation Camerarius an Stiebar, 01.08.1548, bearbeitet von Manuel Huth (03.03.2020), in: Opera Camerarii Online, http://wiki.camerarius.de/OCEp_1066
Ausreifungsgrad Druck
Erstdruck in Camerarius, Epistolae familiares, 1595
Blatt/Seitenzahl im Erstdruck S. 210-211
Fremdbrief? nein
Absender Joachim Camerarius I.
Empfänger Daniel Stiebar von Rabeneck
Datum 1548/08/01
Datum gesichert? ja
Bemerkungen zum Datum ermitteltes Jahr (im Druck fälschlich: "Calend. Augusti 51"); s. Hinweise zur Datierung
Sprache Latein
Entstehungsort o.O.
Zielort o.O.
Gedicht? nein
Incipit In quae pericula coniiciatur Germania
Regest vorhanden? ja
Paratext ? nein
Datumsstempel 3.03.2020


Hinweise zur Datierung

Der im Brief erwähnte Esrom Rüdinger Rudinger war nur vom Herbst 1547 bis zum 31.08.1548 in Schulpforta als collega prior tätig, d. h. Konrektor.

Regest

Klage über die Kurzsichtigkeit der Menschen angesichts der Lage Deutschlands. Wenn es sich um eine Strafe Gottes handle, müsse man beten und sie ertragen. Auch diejenigen, die sich am sichersten fühlten, würden nicht verschont bleiben.

Camerarius habe neulich die Jungen Stiebars (wohl Georg Gabriel, Heinrich, Erhard und Martin) in Schulpforta gesehen. Sie lebten den Umständen entsprechend recht bequem und es sei gut für sie gesorgt. Esrom (Rüdinger) wolle seine Dankbarkeit gegenüber Stiebar erweisen und auch der andere Lehrer, ein gewisser Regiomontan aus Franken (unbekannt) lasse es ihnen gegenüber an nichts mangeln. Der (Schul-)Verwalter (Michael Lemmermann; oeconomus) sei weniger aus bösem Willen als wegen seiner Natur schroffer. Stiebar müsse ihm also nicht viel schreiben, und noch viel weniger einen (eigenen) Brief schicken. Diese Ausgaben könne er sich ersparen.

Bitte um Unterstützung des jungen Mannes (sc. des Überbringers?; Unbekannt).

Grüße von der Familie. Lebewohl.

(Manuel Huth)