Camerarius an Stiebar, 13.05.1553

Aus Joachim Camerarius (1500-1574)
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 Briefdatum
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Werksigle OCEp 1088
Zitation Camerarius an Stiebar, 13.05.1553, bearbeitet von Manuel Huth (02.06.2019), in: Opera Camerarii Online, http://wiki.camerarius.de/OCEp_1088
Besitzende Institution
Signatur, Blatt/Seite
Ausreifungsgrad Druck
Erstdruck in Camerarius, Epistolae familiares, 1595
Blatt/Seitenzahl im Erstdruck S. 235-236
Zweitdruck in
Blatt/Seitenzahl im Zweitdruck
Sonstige Editionen
Wird erwähnt in
Fremdbrief? nein
Absender Joachim Camerarius I.
Empfänger Daniel Stiebar von Rabeneck
Datum 1553/05/13
Datum gesichert? ja
Bemerkungen zum Datum 3. Id. Maii
Unscharfes Datum Beginn
Unscharfes Datum Ende
Sprache Latein
Entstehungsort Leipzig
Zielort Bamberg
Gedicht? nein
Incipit Neque habeo quid scribam, neque iam
Link zur Handschrift
Regest vorhanden? ja
Paratext ? nein
Paratext zu
Kurzbeschreibung
Anlass
Register
Handschrift unbekannt
Bearbeitungsstand korrigiert
Notizen
Wiedervorlage ja
Bearbeiter Benutzer:MH
Gegengelesen von Benutzer:HIWI4
Datumsstempel 2.06.2019
Werksigle OCEp 1088
Zitation Camerarius an Stiebar, 13.05.1553, bearbeitet von Manuel Huth (02.06.2019), in: Opera Camerarii Online, http://wiki.camerarius.de/OCEp_1088
Ausreifungsgrad Druck
Erstdruck in Camerarius, Epistolae familiares, 1595
Blatt/Seitenzahl im Erstdruck S. 235-236
Fremdbrief? nein
Absender Joachim Camerarius I.
Empfänger Daniel Stiebar von Rabeneck
Datum 1553/05/13
Datum gesichert? ja
Bemerkungen zum Datum 3. Id. Maii
Sprache Latein
Entstehungsort Leipzig
Zielort Bamberg
Gedicht? nein
Incipit Neque habeo quid scribam, neque iam
Regest vorhanden? ja
Paratext ? nein
Datumsstempel 2.06.2019


Absendeort mutmaßlich.

Regest

Camerarius habe nichts zu schreiben und er wolle es auch (eigentlich) nicht, da sich hier nur Betrübliches und Elendes ereigne, und doch seien dies nur Vorboten der kommenden Übel. Stiebar und alle Menschen mit Verstand könnten also mit Leichtigkeit erkennen, was die Zukunft bringen werde.

Camerarius habe diesen Brief nach Bamberg geschickt zu Stiebars Landsmann Christoph (Unbekannt), der ihm ein Schreiben über einen gewissen jungen Mann geschickt hatte, wobei er Camerarius als consiliarius (Rat/Ratgeber) anredete. Camerarius habe ihm zurückgeschrieben, wenn Platz für seinen Rat sei, werde er sich bemühen, von eben jenen Dingen abzuraten, zu denen alle geraten zu haben schienen. Dann habe er ihnen veranschaulicht, was er immer gewesen sei, nämlich ein Gelehrter, vielleicht nicht allzu reich, aber doch unbeschadet. Es sei manchmal nötig, dass er Ratschläge gebe, aber diese Ratschläge beträfen die Musen, nicht den Hof! Hätten doch die Leute die Ratschläge befolgt oder wollten sie nur befolgen, dann gäbe es tatsächlich weniger Leid! Aber genug davon.

Camerarius habe nicht gewusst, ob Stiebar dort (in Bamberg) sei, auch deswegen habe er sich kürzer gefasst.

Lebewohl.

(Manuel Huth)

Literatur und weiterführende Links