Camerarius an Stiebar, 18.12.1551

Aus Joachim Camerarius (1500-1574)
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 Briefdatum
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Camerarius an Stiebar, 09.01.15529 Januar 1552 JL
Camerarius an Stiebar, 29.01.155229 Januar 1552 JL
Werksigle OCEp 1071
Zitation Camerarius an Stiebar, 18.12.1551, bearbeitet von Manuel Huth (30.05.2018), in: Opera Camerarii Online, http://wiki.camerarius.de/OCEp_1071
Besitzende Institution
Signatur, Blatt/Seite
Ausreifungsgrad Druck
Erstdruck in Camerarius, Epistolae familiares, 1595
Blatt/Seitenzahl im Erstdruck S. 215-216
Zweitdruck in
Blatt/Seitenzahl im Zweitdruck
Sonstige Editionen
Wird erwähnt in
Fremdbrief? nein
Absender Joachim Camerarius I.
Empfänger Daniel Stiebar von Rabeneck
Datum 1551/12/18
Datum gesichert? ja
Bemerkungen zum Datum 15. Calend. Ianuarii
Unscharfes Datum Beginn
Unscharfes Datum Ende
Sprache Latein
Entstehungsort Leipzig
Zielort Würzburg
Gedicht? nein
Incipit De iis rebus quae hic vel geruntur
Link zur Handschrift
Regest vorhanden? ja
Paratext ? nein
Paratext zu
Kurzbeschreibung
Anlass
Register Politische Neuigkeiten
Handschrift unbekannt
Bearbeitungsstand korrigiert
Notizen
Wiedervorlage ja
Bearbeiter Benutzer:MH
Gegengelesen von Benutzer:HIWI4
Datumsstempel 30.05.2018
Werksigle OCEp 1071
Zitation Camerarius an Stiebar, 18.12.1551, bearbeitet von Manuel Huth (30.05.2018), in: Opera Camerarii Online, http://wiki.camerarius.de/OCEp_1071
Ausreifungsgrad Druck
Erstdruck in Camerarius, Epistolae familiares, 1595
Blatt/Seitenzahl im Erstdruck S. 215-216
Fremdbrief? nein
Absender Joachim Camerarius I.
Empfänger Daniel Stiebar von Rabeneck
Datum 1551/12/18
Datum gesichert? ja
Bemerkungen zum Datum 15. Calend. Ianuarii
Sprache Latein
Entstehungsort Leipzig
Zielort Würzburg
Gedicht? nein
Incipit De iis rebus quae hic vel geruntur
Regest vorhanden? ja
Paratext ? nein
Register Politische Neuigkeiten
Datumsstempel 30.05.2018


Absendeort ermittelt; Zielort mutmaßlich.

Regest

Camerarius habe nichts über die Dinge zu schreiben, die hier betrieben würden. Er kenne nämlich nur die Gerüchte. Gemeinsam mit vielen anderen hoffe er auf einen guten Ausgang, aber fürchte das Schlimmste. Er beobachte große Kriegszurüstungen und habe gehört, bei ihnen (in Leipzig) sammelten sich viele ausländische Truppen. Er wisse nicht, was er tun solle, und habe keine Hoffnung, außer der, die er in der Gnade Gottes finde. Camerarius habe dies geschrieben, weil ihm der Bote (Unbekannt) ausgerichtet habe, Stiebar mache sich Sorgen; und auch weil Stiebar so sorgfältig den Briefwechsel aufrecht erhalte.

Auch gebe es Gerüchte, dass N.N. (Unbekannt) Angst habe, dass ein etwas allzu harter Befehl gegeben wurde (quod aliquid imperatum sit durius; unklar). Camerarius wolle auf Gott vertrauen. Er fürchte die Zukunft.

Es verbreiteten sich üble Gerüchte über einen Verwandten Stiebars (Unbekannt). Hoffentlich könnten Camerarius, Stiebar, der Verwandte und alle, die sie liebten, ihren Zorn mäßigen. Die Mutter (mglw. die Frau des Verwandten) habe sich beklagt, sie habe gehört, dass ihr Sohn weggelaufen sei, nachdem er von seinem Vater an einen ungeeigneten Ort gleichsam verbannt worden sei, an dem sich sogar Räuber aufhielten. Camerarius frage sich, was das für ein Ort sein solle. Stiebar solle aufhören, sich Gedanken zu machen, Stillschweigen über die Sache bewahren und schauen, was er tun könne.

Grüße von der Familie. Lebewohl.

Gebet.

(Manuel Huth)