Camerarius an Stiebar, 20.02.1528

Aus Joachim Camerarius (1500-1574)
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 Briefdatum
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Camerarius an Stiebar, 07.05.15297 Mai 1529 JL
Werksigle OCEp 0978
Zitation Camerarius an Stiebar, 20.02.1528, bearbeitet von Manuel Huth (23.01.2019), in: Opera Camerarii Online, http://wiki.camerarius.de/OCEp_0978
Besitzende Institution
Signatur, Blatt/Seite
Ausreifungsgrad Druck
Erstdruck in Camerarius, Epistolae familiares, 1595
Blatt/Seitenzahl im Erstdruck S. 115
Zweitdruck in
Blatt/Seitenzahl im Zweitdruck
Sonstige Editionen
Wird erwähnt in
Fremdbrief? nein
Absender Joachim Camerarius I.
Empfänger Daniel Stiebar von Rabeneck
Datum 1528/02/20
Datum gesichert? nein
Bemerkungen zum Datum 11. Cal. Martii.
Unscharfes Datum Beginn
Unscharfes Datum Ende
Sprache Latein
Entstehungsort Nürnberg
Zielort o.O.
Gedicht? nein
Incipit Attulit mihi literas tuus villicus
Link zur Handschrift
Regest vorhanden? ja
Paratext ? nein
Paratext zu
Kurzbeschreibung
Anlass
Register
Handschrift nicht gesehen
Bearbeitungsstand korrigiert
Notizen Kleidungsstücke richtig übersetzt?
Wiedervorlage ja
Bearbeiter Benutzer:MH
Gegengelesen von Benutzer:JS
Datumsstempel 23.01.2019
Werksigle OCEp 0978
Zitation Camerarius an Stiebar, 20.02.1528, bearbeitet von Manuel Huth (23.01.2019), in: Opera Camerarii Online, http://wiki.camerarius.de/OCEp_0978
Ausreifungsgrad Druck
Erstdruck in Camerarius, Epistolae familiares, 1595
Blatt/Seitenzahl im Erstdruck S. 115
Fremdbrief? nein
Absender Joachim Camerarius I.
Empfänger Daniel Stiebar von Rabeneck
Datum 1528/02/20
Datum gesichert? nein
Bemerkungen zum Datum 11. Cal. Martii.
Sprache Latein
Entstehungsort Nürnberg
Zielort o.O.
Gedicht? nein
Incipit Attulit mihi literas tuus villicus
Regest vorhanden? ja
Paratext ? nein
Datumsstempel 23.01.2019


Entstehungsort ermittelt. Offenbar ging dem Brief ein Besuch Stiebars voraus.

Regest

Camerarius habe den Brief Stiebars von dessen Verwalter erhalten. In diesem Schreiben bitte Stiebar Camerarius darum, ihm einige Dinge, die er brauche, (aus Nürnberg) zu besorgen. Camerarius wundere sich allerdings, wie Stiebar auf den Gedanken komme, ihn um diesen Gefallen zu bitten, anstatt ihn seinem Recht nach einfach einzufordern; aber dies liege erkennbar an Stiebars Bescheidenheit. Stiebar hätte auch kein Geld schicken müssen, wenn er ja selbst vorhabe, nach Nürnberg zu kommen, wie sein Verwalter gesagt habe. Stiebar werde (hier in Nürnberg) den Überwurf, den Hut und die Haube für den Pferdekopf bereit vorfinden.

Stiebar solle bloß kein Wort über die Dummheit des Camerarius verlieren, die ihn um das köstliche Essen gebracht habe. Camerarius habe nämlich noch so sehr unter den Folgen des Rausches vom Vortag gelitten, dass er nicht einmal Fisch essen konnte.

Camerarius beglückwünsche Stiebar, dass seine Projekte gut vonstatten gingen (s. Anm.), die er in Anwesenheit des Camerarius begonnen hatte. Nun bleibe noch übrig, dass er baldmöglichst (nach Nürnberg) komme und sich darauf vorbereite, Camerarius mit sich fort zu nehmen.

Am Tag, als Camerarius in die Stadt (sc. Nürnberg) zurückgekehrt sei, habe ihn Hieronymus Fuchs zum Essen eingeladen.

Stiebar solle auf sich und seinen Besitz achtgeben.

(Manuel Huth)

Anmerkungen

  • "Camerarius beglückwünsche Stiebar (...)": Vielleicht handelt es sich um Vorbereitungen Stiebars, sein Studium von Basel nach Dole in Burgund verlegen zu lassen. Im März 1528 bat er das Kapitel in Würzburg um Erlaubnis für diesen Schritt (vgl. Mayer 1952, S. 487-488).

Literatur und weiterführende Links