Camerarius an Stiebar, 29.01.1552

Aus Joachim Camerarius (1500-1574)
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 Briefdatum
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 Briefdatum
Camerarius an Stiebar, 10.02.155210 Februar 1552 JL
Camerarius an Stiebar, 01.03.15521 März 1552 JL
Camerarius an Stiebar, 10.04.155210 April 1552 JL
Werksigle OCEp 1073
Zitation Camerarius an Stiebar, 29.01.1552, bearbeitet von Manuel Huth (01.04.2019), in: Opera Camerarii Online, http://wiki.camerarius.de/OCEp_1073
Besitzende Institution
Signatur, Blatt/Seite
Ausreifungsgrad Druck
Erstdruck in Camerarius, Epistolae familiares, 1595
Blatt/Seitenzahl im Erstdruck S. 217-219
Zweitdruck in
Blatt/Seitenzahl im Zweitdruck
Sonstige Editionen
Wird erwähnt in
Fremdbrief? nein
Absender Joachim Camerarius I.
Empfänger Daniel Stiebar von Rabeneck
Datum 1552/01/29
Datum gesichert? ja
Bemerkungen zum Datum 4. Calendar. Februa.
Unscharfes Datum Beginn
Unscharfes Datum Ende
Sprache Latein
Entstehungsort Leipzig
Zielort Würzburg
Gedicht? nein
Incipit Ex literis quas attulit tabellarius noster
Link zur Handschrift
Regest vorhanden? ja
Paratext ? nein
Paratext zu
Kurzbeschreibung
Anlass
Register Divination und Prodigien; Politische Neuigkeiten
Handschrift unbekannt
Bearbeitungsstand korrigiert
Notizen
Wiedervorlage ja
Bearbeiter Benutzer:MH
Gegengelesen von Benutzer:HIWI4
Datumsstempel 1.04.2019
Werksigle OCEp 1073
Zitation Camerarius an Stiebar, 29.01.1552, bearbeitet von Manuel Huth (01.04.2019), in: Opera Camerarii Online, http://wiki.camerarius.de/OCEp_1073
Ausreifungsgrad Druck
Erstdruck in Camerarius, Epistolae familiares, 1595
Blatt/Seitenzahl im Erstdruck S. 217-219
Fremdbrief? nein
Absender Joachim Camerarius I.
Empfänger Daniel Stiebar von Rabeneck
Datum 1552/01/29
Datum gesichert? ja
Bemerkungen zum Datum 4. Calendar. Februa.
Sprache Latein
Entstehungsort Leipzig
Zielort Würzburg
Gedicht? nein
Incipit Ex literis quas attulit tabellarius noster
Regest vorhanden? ja
Paratext ? nein
Register Divination und Prodigien; Politische Neuigkeiten
Datumsstempel 1.04.2019


Regest

Aus dem Brief, den ihm der Bote (Unbekannt) gebracht habe, habe Camerarius herausgelesen, dass Stiebar sein Hinweis zwar nicht unwillkommen gewesen sei, er aber dennoch Gründe habe, sich Sorgen zu machen. Sicherlich wisse Stiebar mehr als Camerarius, aber auch Camerarius sehe, dass alles voller Gefahren sei und deshalb sei ihm schwindelig und er habe nichts, um sich zu stützen.

Bald werde deutlich, was noch verborgen sei. Es folgen wortreiche Ausführungen über unheilsame Vorzeichen und ein Aufruf zur Frömmigkeit angesichts der bevorstehenden Gefahren.

Wenn man den Staat heil erhalten wolle, seien Vor- und Umsicht nötig. Camerarius habe Stiebars Bestrebungen für den Frieden bei denen gelobt, die hier (in Leipzig) über Einfluss verfügten und habe bei ihnen eine gewisse Faszination für Stiebar hervorgerufen. Sonst habe er nichts zu schreiben.

Der restliche Sold für die (Belagerer Magdeburgs) sei gezahlt und die Truppen hätten sich bereits zerstreut. Jeder erzähle etwas anderes.

Es hieß, ihr Fürst (Moritz von Sachsen) breche zum Kaiser (Karl) auf und reise durch Böhmen, um den König (Ferdinand)) zu grüßen.

Lebewohl.

(Manuel Huth)

Literatur und weiterführende Links