Garbitius an Camerarius, 02.02.15XX

Aus Joachim Camerarius (1500-1574)
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Werksigle OCEp 0409
Zitation Garbitius an Camerarius, 02.02.15XX, bearbeitet von Manuel Huth und Maximilian Wolter (01.04.2020), in: Opera Camerarii Online, http://wiki.camerarius.de/OCEp_0409
Besitzende Institution
Signatur, Blatt/Seite
Ausreifungsgrad Druck
Erstdruck in Camerarius, Epistolae doctorum, 1568
Blatt/Seitenzahl im Erstdruck Bl. O7v-O8r
Zweitdruck in
Blatt/Seitenzahl im Zweitdruck
Sonstige Editionen
Wird erwähnt in
Fremdbrief? nein
Absender Matthias Garbitius
Empfänger Joachim Camerarius I.
Datum
Datum gesichert? nein
Bemerkungen zum Datum 02.02.(o.J.) (IIII. Non. Februarii)
Unscharfes Datum Beginn
Unscharfes Datum Ende
Sprache Latein
Entstehungsort Tübingen
Zielort o.O.
Gedicht? nein
Incipit Te esse in magno luctu ob fratris obitum
Link zur Handschrift
Regest vorhanden? ja
Paratext ? nein
Paratext zu
Kurzbeschreibung
Anlass
Register
Handschrift unbekannt
Bearbeitungsstand unkorrigiert
Notizen
Wiedervorlage ja
Bearbeiter Benutzer:MH; Benutzer:HIWI7
Gegengelesen von
Datumsstempel 1.04.2020
Werksigle OCEp 0409
Zitation Garbitius an Camerarius, 02.02.15XX, bearbeitet von Manuel Huth und Maximilian Wolter (01.04.2020), in: Opera Camerarii Online, http://wiki.camerarius.de/OCEp_0409
Ausreifungsgrad Druck
Erstdruck in Camerarius, Epistolae doctorum, 1568
Blatt/Seitenzahl im Erstdruck Bl. O7v-O8r
Fremdbrief? nein
Absender Matthias Garbitius
Empfänger Joachim Camerarius I.
Datum gesichert? nein
Bemerkungen zum Datum 02.02.(o.J.) (IIII. Non. Februarii)
Sprache Latein
Entstehungsort Tübingen
Zielort o.O.
Gedicht? nein
Incipit Te esse in magno luctu ob fratris obitum
Regest vorhanden? ja
Paratext ? nein
Datumsstempel 1.04.2020

ACHTUNG KEIN DATUM GEFUNDEN


Regest

Er könne mit Leichtigkeit glauben, dass sich Camerarius wegen des Todes seines Bruders Hieronymus in tiefer Trauer befinde. Er sei aber zuversichtlich, dass er in seiner Weisheit keines fremden Trosts bedürfe. Genauso werde er sicher auch den Tod Dominik Stromers (unbekannt) ertragen. Er habe für ihn, solange er noch gelebt habe, getan, was er konnte, und ihm Ratschläge gegeben.

Bei ihm sei alles beim Alten. Die Akademie sei etwas gewachsen. Der Lebensunterhalt in der Wohnstätte (contubernium) ist dank der königlichen Hilfe einfacher geworden, wodurch das Getreide zu einem niedrigeren Preis erstanden werden könne. Er lebe mit den anderen Gelehrten schon viel angenehmer und freidlicher. Sein Verwandter, der alte Kämmerer, der bis jetzt gefangen gewesen sei, werde nächste Woche freigelassen, aber nicht ohne ausreichende Geldzahlung. So ähnlich werde auch der Praefectus Inferior freigelassen werden.

Ludwig Bebion sei in Straßburg gestorben und an dessen Stelle werde Kilian Vogler, ein aus seiner Schule stammender Verwandter von Schegg (unbekannt), das Amt ausüben. Alsbald wolle er dorthin aufbrechen. Er sei derzeit mit der Verkündung der neuen Magister in wenigen Tagen beschäftigt. Lebewohl.

(Maximilian Wolter)