Helt an Camerarius, 03.01.1543

Aus Joachim Camerarius (1500-1574)
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 Briefdatum
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Camerarius an Helt, 15301530 JL
 Briefdatum
Helt an Camerarius, 05.06.15435 Juni 1543 JL
Camerarius an Helt, 05.05.15495 März 1549 JL
Werksigle OCEp 0238
Zitation Helt an Camerarius, 03.01.1543, bearbeitet von Manuel Huth (24.05.2019), in: Opera Camerarii Online, http://wiki.camerarius.de/OCEp_0238
Besitzende Institution
Signatur, Blatt/Seite
Ausreifungsgrad Druck
Erstdruck in Camerarius, Epistolae Eobani, 1561
Blatt/Seitenzahl im Erstdruck Bl. G4v-G5r
Zweitdruck in
Blatt/Seitenzahl im Zweitdruck
Sonstige Editionen
Wird erwähnt in
Fremdbrief? nein
Absender Georg Helt
Empfänger Joachim Camerarius I.
Datum 1543/01/03
Datum gesichert? ja
Bemerkungen zum Datum
Unscharfes Datum Beginn
Unscharfes Datum Ende
Sprache Latein
Entstehungsort Dessau
Zielort o.O.
Gedicht? nein
Incipit Quod tibi tuisque adhuc Dei benignitate recte sit gaudens esxultansque accipio
Link zur Handschrift
Regest vorhanden? ja
Paratext ? nein
Paratext zu
Kurzbeschreibung
Anlass
Register
Handschrift unbekannt
Bearbeitungsstand validiert
Notizen
Wiedervorlage ja
Bearbeiter Benutzer:MH
Gegengelesen von Benutzer:US
Datumsstempel 24.05.2019
Werksigle OCEp 0238
Zitation Helt an Camerarius, 03.01.1543, bearbeitet von Manuel Huth (24.05.2019), in: Opera Camerarii Online, http://wiki.camerarius.de/OCEp_0238
Ausreifungsgrad Druck
Erstdruck in Camerarius, Epistolae Eobani, 1561
Blatt/Seitenzahl im Erstdruck Bl. G4v-G5r
Fremdbrief? nein
Absender Georg Helt
Empfänger Joachim Camerarius I.
Datum 1543/01/03
Datum gesichert? ja
Sprache Latein
Entstehungsort Dessau
Zielort o.O.
Gedicht? nein
Incipit Quod tibi tuisque adhuc Dei benignitate recte sit gaudens esxultansque accipio
Regest vorhanden? ja
Paratext ? nein
Datumsstempel 24.05.2019


Regest

Gern höre er, dass es Camerarius und seiner Familie gut gehe, da der unversehrte Camerarius der gelehrsamen Jugend von großem Nutzen sein könne. Dies werde zweifellos zum Nutzen und Gedeihen der Kirche geschehen. Hoffentlich arbeiteten alle frommen Menschen darauf hin. Da doch über so viele Jahre des Evangeliums hinweg nicht nur das Licht Gottes auf die Augen der Menschen traf und seine Stimme auf ihre Ohren, würde es ihn doch sehr wundern, wenn tatsächlich jemand sich zur epikureischen Verachtung der wahren Religion hinreißen lasse, wenn er nicht wüsste, dass der Wille Gottes unergründlich sei. Camerarius habe gut daran getan, jenes Monster (= die falsche Religion) mit seinem Dolch zu erlegen oder zumindest zu verletzen. Camerarius solle also mit seinen griechischen Studien fortfahren, deren Studium Helt ihn einst so sorgfältig zugeführt hatte. Er hatte nämlich den Erfolg des Camerarius vorausgeahnt. Noch sei (jedoch) nicht der Zeitpunkt gekommen, dass ihm Fürst (Georg von Anhalt) seine Gunst zeige und Helt sein Wohlwollen. Bei der passenden Gelegenheit werde Camerarius dies besser verstehen.

Alles weitere würden Camerarius und (Bernhard?) Ziegler von Maximus (unbekannt) erfahren (discetis verdruckt zu discent?). Camerarius möge ihn bei Ziegler entschuldigen, dass er ihm keinen Brief schickte. Er hatte zu viel zu tun. (Undeutlich:) Der Fürst werde bei der nächsten Gelegenheit das genießen, was er selbst freigiebig und freiwillig anbiete. Wenn etwas bei der heutigen Jagd gefangen werde, werde man ihn (wohl: Ziegler) berücksichtigen. Er sei ein würdiger Mann wegen seiner Verdienste gegenüber Helt und den Seinen.

Grüße an die Gattin (Anna).

Lebewohl.

(Manuel Huth)

Literatur und weiterführende Links