Megel an Camerarius, wohl nach dem 30.09.1563

Aus Joachim Camerarius (1500-1574)
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Camerarius an Megel, 15441544 JL

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Werksigle OCEp 0407
Zitation Megel an Camerarius, wohl nach dem 30.09.1563, bearbeitet von Ulrich Schlegelmilch und Manuel Huth (24.05.2019), in: Opera Camerarii Online, http://wiki.camerarius.de/OCEp_0407
Besitzende Institution München, BSB
Signatur, Blatt/Seite Clm 10431(1, Nr. 133
Ausreifungsgrad Abschrift
Erstdruck in Camerarius, Epistolae doctorum, 1568
Blatt/Seitenzahl im Erstdruck Bl. O6r
Zweitdruck in
Blatt/Seitenzahl im Zweitdruck
Sonstige Editionen
Wird erwähnt in
Fremdbrief? nein
Absender Wilhelm Megel
Empfänger Joachim Camerarius I.
Datum
Datum gesichert? nein
Bemerkungen zum Datum ermitteltes Datum (Handschrift und Druck o.D.; vgl. die Bemerkungen zur Datierung)
Unscharfes Datum Beginn 1563/10/01
Unscharfes Datum Ende
Sprache Latein
Entstehungsort o.O.
Zielort Leipzig
Gedicht? nein
Incipit Ostendit mihi filius Friderichus
Link zur Handschrift http://nbn-resolving.de/urn/resolver.pl?urn=urn:nbn:de:bvb:12-bsb00111894-5
Regest vorhanden? ja
Paratext ? nein
Paratext zu
Kurzbeschreibung
Anlass
Register Briefsammlung; Nachlass (Hessus); Parallelüberlieferung (Briefe); Redaktionelle Überarbeitung; Werkgenese
Handschrift gesehen
Bearbeitungsstand korrigiert
Notizen Ende unscharfes Datum nachtragen, wenn Briefband genauer datiert werden kann

Zu den Attributen: War Megel Student oder Schüler von Camerarius? --> Abwarten bis Widmungsbriefe gelesen sind

Wiedervorlage ja
Bearbeiter Benutzer:US; Benutzer:MH
Gegengelesen von Benutzer:US
Datumsstempel 24.05.2019
Werksigle OCEp 0407
Zitation Megel an Camerarius, wohl nach dem 30.09.1563, bearbeitet von Ulrich Schlegelmilch und Manuel Huth (24.05.2019), in: Opera Camerarii Online, http://wiki.camerarius.de/OCEp_0407
Besitzende Institution München, BSB
Signatur, Blatt/Seite Clm 10431(1, Nr. 133
Ausreifungsgrad Abschrift
Erstdruck in Camerarius, Epistolae doctorum, 1568
Blatt/Seitenzahl im Erstdruck Bl. O6r
Fremdbrief? nein
Absender Wilhelm Megel
Empfänger Joachim Camerarius I.
Datum gesichert? nein
Bemerkungen zum Datum ermitteltes Datum (Handschrift und Druck o.D.; vgl. die Bemerkungen zur Datierung)
Unscharfes Datum Beginn 1563/10/01
Sprache Latein
Entstehungsort o.O.
Zielort Leipzig
Gedicht? nein
Incipit Ostendit mihi filius Friderichus
Link zur Handschrift http://nbn-resolving.de/urn/resolver.pl?urn=urn:nbn:de:bvb:12-bsb00111894-5
Regest vorhanden? ja
Paratext ? nein
Register Briefsammlung; Nachlass (Hessus); Parallelüberlieferung (Briefe); Redaktionelle Überarbeitung; Werkgenese
Datumsstempel 24.05.2019


Zielort mutmaßlich. Die Abschrift stammt von der Hand des Camerarius und weist mehrere Streichungen sowie eine Einfügung auf, die vermutlich im Hinblick auf die Edition vorgenommen wurden.

Bemerkungen zur Datierung

Megel schreibt, er habe gehört, dass Camerarius bereits einige Briefe und Werke Mutians und Eobans übersandt wurden. Hierbei handelt es sich vermutlich um die Schriftstücke, die Bruno Seidel an Camerarius am 30.09.1563 verschickt hatte, vgl. Seidel an Camerarius, 30.09.1563. Der Brief Megels muss danach entstanden sein. Auch muss der Brief vor der Publikation des Briefbandes von 1568 entstanden sein.

Regest

Camerarius wird in der Überschrift als Lehrer bezeichnet.

Megel freue sich sehr, dass Camerarius seinen Sohn Friedrich Megel so sehr schätze. Friedrich habe ihn darauf hingewiesen, dass Camerarius zur Zeit noch unbekannte Briefe für seine Sammlung von Privatbriefen gelehrter Männer der letzten Generation suche. Einige Schriftstücke aus der Korrespondenz Mutians und Eobans solle Camerarius bereits erhalten haben. Friedrich solle nun für Camerarius herausfinden, ob noch einige Schriftstücke Eobans in seinem Besitz seien. Camerarius vermute dies, da sich Megel zu dem Zeitpunkt in Erfurt aufgehalten hatte, als Hessus dorthin zurückgekehrt war (i.e. zwischen 1533 und 1536).

Deshalb habe er sofort seine Bibliothek durchsucht und alle passenden Schriftstücke, die er finden konnte, seinem Sohn übergeben, damit dieser sie an Camerarius weiterleiten könne. Allerdings werde das meiste nicht nur nicht edierenswert sein, sondern müsse aus vielen Gründen unterdrückt werden, da es weder den Namen des Verfassers verherrlichen noch dem Leser Nutzen oder Vergnügen bereiten dürfte. Unter den Schriftstücken habe sich auch ein Rätsel befunden. Megel glaube, dass es Camerarius in sein Buch aufnehmen werde. Aber Camerarius solle ganz nach Belieben damit verfahren und Megel weiterhin schätzen. Lebewohl.

(Manuel Huth)