Camerarius an Irenäus, 01.09.1547

Aus Joachim Camerarius (1500-1574)
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 Briefdatum
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Irenäus an Camerarius, 01.01.15391 Januar 1539 JL
Camerarius an Irenäus, 15371537 JL

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Werksigle OCEp 0329
Zitation Camerarius an Irenäus, 01.09.1547, bearbeitet von Manuel Huth und Maximilian Wolter (24.03.2020), in: Opera Camerarii Online, http://wiki.camerarius.de/OCEp_0329
Besitzende Institution
Signatur, Blatt/Seite
Ausreifungsgrad Druck
Erstdruck in Camerarius, Epistolae Eobani, 1561
Blatt/Seitenzahl im Erstdruck Bl. Q2r/v
Zweitdruck in Camerarius, Epistolae familiares, 1595
Blatt/Seitenzahl im Zweitdruck S. 305-306
Sonstige Editionen
Wird erwähnt in
Fremdbrief? nein
Absender Joachim Camerarius I.
Empfänger Matthäus Irenäus
Datum 1547/09/01
Datum gesichert? nein
Bemerkungen zum Datum Cal. VIIbr.
Unscharfes Datum Beginn
Unscharfes Datum Ende
Sprache Latein
Entstehungsort Nürnberg
Zielort o.O.
Gedicht? nein
Incipit Remitto tibi Epistolas missas mihi ut legerem
Link zur Handschrift
Regest vorhanden? ja
Paratext ? nein
Paratext zu
Kurzbeschreibung
Anlass
Register Briefe/Parallelüberlieferung
Handschrift unbekannt
Bearbeitungsstand unkorrigiert
Notizen
Wiedervorlage ja
Bearbeiter Benutzer:MH; Benutzer:HIWI7
Gegengelesen von
Datumsstempel 24.03.2020
Werksigle OCEp 0329
Zitation Camerarius an Irenäus, 01.09.1547, bearbeitet von Manuel Huth und Maximilian Wolter (24.03.2020), in: Opera Camerarii Online, http://wiki.camerarius.de/OCEp_0329
Ausreifungsgrad Druck
Erstdruck in Camerarius, Epistolae Eobani, 1561
Blatt/Seitenzahl im Erstdruck Bl. Q2r/v
Zweitdruck in Camerarius, Epistolae familiares, 1595
Blatt/Seitenzahl im Zweitdruck S. 305-306
Fremdbrief? nein
Absender Joachim Camerarius I.
Empfänger Matthäus Irenäus
Datum 1547/09/01
Datum gesichert? nein
Bemerkungen zum Datum Cal. VIIbr.
Sprache Latein
Entstehungsort Nürnberg
Zielort o.O.
Gedicht? nein
Incipit Remitto tibi Epistolas missas mihi ut legerem
Regest vorhanden? ja
Paratext ? nein
Register Briefe/Parallelüberlieferung
Datumsstempel 24.03.2020


Regest

Die Briefe, die Irenäus ihm zum Lesen geschickt habe, sende er hiermit wieder zurück. Sie haben ihm in dieser trostlosen Zeit Hoffnung gegeben. Was der Verfasser dieser Briefe (unbekannt) mit größter Mäßigung über seine Betätigung erzähle, könnte in diesen Zeiten ein Quell der Freude für die Menschen sein. Wenn die Leute in ihrem Wahnsinn doch bloß junge Talente (foetus nascentes) lieber fördern würden als sie ihm Keim zu ersticken! Die missgünstige Kritik an dem Autor ärgere ihn sehr. Zudem sei es leicht, über irgendwelche Kleinigkeiten das Volk aufzuhetzen. Selbst wenn der Angegriffene nicht perfekt sei, gelte immer noch: σοφίης πέρι δηρισάντων, / γνοίης χ’ ὅσσον ὄνων κρέσσονες ἡμίονοι (Theognis, Elegiae 1, 995f.).

Was treibe Irenäus derzeit? Camerarius stehe der Sinn danach, seine Familie entweder hier oder in der Heimat zurückzulassen und sich an der Universität zu betätigen, so lange er könne. Er möge seine Briefe bitte innerhalb der nächsten 10 Tage an Camerarius schicken. Er habe auch die Verse, von denen Irenäus gerne eine Kopie wollte, angehängt. Lebewohl.

(Maximilian Wolter)