Camerarius an Stiebar, nach dem 24.09.1536

Aus Joachim Camerarius (1500-1574)
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 Briefdatum
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Camerarius an Stiebar, 21.07.153621 Juli 1536 JL
 Briefdatum
Camerarius an Stiebar, 16.10.153516 Oktober 1536 JL
Camerarius an Stiebar, 29.04.153729 April 1537 JL
Camerarius an Stiebar, 09.12.15379 Dezember 1537 JL
Werksigle OCEp 0463
Zitation Camerarius an Stiebar, nach dem 24.09.1536, bearbeitet von Manuel Huth (24.06.2019), in: Opera Camerarii Online, http://wiki.camerarius.de/OCEp_0463
Besitzende Institution
Signatur, Blatt/Seite
Ausreifungsgrad Druck
Erstdruck in Camerarius, Epistolae doctorum, 1568
Blatt/Seitenzahl im Erstdruck Bl. X2v-X4r
Zweitdruck in
Blatt/Seitenzahl im Zweitdruck
Sonstige Editionen
Wird erwähnt in
Fremdbrief? nein
Absender Joachim Camerarius I.
Empfänger Daniel Stiebar von Rabeneck
Datum
Datum gesichert? nein
Bemerkungen zum Datum o.D.
Unscharfes Datum Beginn 1536/09/25
Unscharfes Datum Ende 1536/12/31
Sprache Latein
Entstehungsort o.O.
Zielort o.O.
Gedicht? nein
Incipit Litteras tuas accepi, quas ad me dedisti vestro huic tabellario
Link zur Handschrift
Regest vorhanden? ja
Paratext ? nein
Paratext zu
Kurzbeschreibung
Anlass
Register
Handschrift
Bearbeitungsstand korrigiert
Notizen Datum erläutern; Sichard; Abschnitt über Geldangelegenheiten
Wiedervorlage ja
Bearbeiter Benutzer:MH
Gegengelesen von
Datumsstempel 24.06.2019
Werksigle OCEp 0463
Zitation Camerarius an Stiebar, nach dem 24.09.1536, bearbeitet von Manuel Huth (24.06.2019), in: Opera Camerarii Online, http://wiki.camerarius.de/OCEp_0463
Ausreifungsgrad Druck
Erstdruck in Camerarius, Epistolae doctorum, 1568
Blatt/Seitenzahl im Erstdruck Bl. X2v-X4r
Fremdbrief? nein
Absender Joachim Camerarius I.
Empfänger Daniel Stiebar von Rabeneck
Datum gesichert? nein
Bemerkungen zum Datum o.D.
Unscharfes Datum Beginn 1536/09/25
Unscharfes Datum Ende 1536/12/31
Sprache Latein
Entstehungsort o.O.
Zielort o.O.
Gedicht? nein
Incipit Litteras tuas accepi, quas ad me dedisti vestro huic tabellario
Regest vorhanden? ja
Paratext ? nein
Datumsstempel 24.06.2019



Regest

Camerarius habe den Brief Stiebars empfangen. In dem Brief habe Stiebar Camerarius um Unterstützung eines (unbekannten) Unterfangens gebeten, das Stiebar mit (Moritz von) Hutten in Angriff genommen habe. Auch wenn er nicht wisse, wie er ihnen helfen könne, spricht er ihnen doch seine Unterstützung zu und betont seine Verbundenheit mit ihnen.

Melanchthon sei am 24. September zu Camerarius nach Tübingen aus seiner Heimat (Bretten) gekommen, worüber sich Camerarius sehr gefreut habe. Noch immer halte die Freude vor.

Melanchthon habe von Herzog (Georg der Bärtige) von Sachsen Aufträge erhalten. Stiebar werde sich denken können, um welche Aufträge es sich handle. Wie gern er auch der Einladung nachkommen wolle, so wisse er doch nicht, wie er von Tübingen abreisen könne, ohne dass man ihm Vorwürfe machte. Camerarius glaube gegen den göttlichen Willen zu verstoßen, wenn er seinen Posten bei ersten Schwierigkeiten verlasse.

Camerarius solle (Moritz von) Hutten davon in Kenntnis setzen, dass Camerarius das Projekt gutheiße und unterstütze. Stiebar gegenüber seien (angesichts ihres guten Verhältnisses) solche Beteuerungen nicht nötig.

Camerarius freue sich über die Nachricht, dass ihm (Lorenz) Fries wohlgesonnen sei. Stiebar solle ausrichten, dass Camerarius dankbar sei und es nicht vergessen werde.

Camerarius überlasse Stiebar seine Geldangelegenheiten zur freien Verfügung. Er vertraue ihm blind.

Über Philipp von der Pfalz hätten sich betrübliche Gerüchte verbreitet, aber man habe schnell erfahren können, dass sie unwahr waren.

Was Camerarius betreffe: Er wolle seine Schicksal gelassen ertragen und habe die folgendes Verse ersonnen: Man solle auf das Beste hoffen und das Schlimmste fürchten, aber jeder möge tapfer ertragen, was das Schicksal bringe.

Stiebar und die Seinen sollten wohl leben. Philipp Melanchthon, den er von Stiebar grüßen sollte, habe Camerarius die Grüße persönlich ausgerichtet. Melanchthon danke, lasse zurückgrüßen und wünsche Stiebar viel Erfolg bei seinem Unterfangen. Grüße auch von Sichard.

(Manuel Huth)