Camerarius an Baumgartner d.Ä., 13.12.1547

Aus Joachim Camerarius (1500-1574)
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Werksigle OCEp 0636
Zitation Camerarius an Baumgartner d.Ä., 13.12.1547, bearbeitet von Manuel Huth (02.03.2020), in: Opera Camerarii Online, http://wiki.camerarius.de/OCEp_0636
Besitzende Institution
Signatur, Blatt/Seite
Ausreifungsgrad Druck
Erstdruck in Camerarius, Epistolae familiares, 1583
Blatt/Seitenzahl im Erstdruck S. 232-233
Zweitdruck in
Blatt/Seitenzahl im Zweitdruck
Sonstige Editionen
Wird erwähnt in
Fremdbrief? nein
Absender Joachim Camerarius I.
Empfänger Hieronymus Baumgartner d.Ä.
Datum 1547-12-13
Datum gesichert? ja
Bemerkungen zum Datum Id. Decemb.
Unscharfes Datum Beginn
Unscharfes Datum Ende
Sprache Latein
Entstehungsort Leipzig
Zielort Nürnberg
Gedicht? nein
Incipit Unas ad te hinc dedi statim postquam adveneram
Link zur Handschrift
Regest vorhanden? ja
Paratext ? nein
Paratext zu
Kurzbeschreibung
Anlass
Register Politische Neuigkeiten; Biographisches (Universitätswesen); Sonnenfinsternis; Reichstag 1547/48 (Augsburg)
Handschrift unbekannt
Bearbeitungsstand validiert
Notizen
Wiedervorlage ja
Bearbeiter Benutzer:MH
Gegengelesen von Benutzer:US
Datumsstempel 2.03.2020
Werksigle OCEp 0636
Zitation Camerarius an Baumgartner d.Ä., 13.12.1547, bearbeitet von Manuel Huth (02.03.2020), in: Opera Camerarii Online, http://wiki.camerarius.de/OCEp_0636
Ausreifungsgrad Druck
Erstdruck in Camerarius, Epistolae familiares, 1583
Blatt/Seitenzahl im Erstdruck S. 232-233
Fremdbrief? nein
Absender Joachim Camerarius I.
Empfänger Hieronymus Baumgartner d.Ä.
Datum 1547-12-13
Datum gesichert? ja
Bemerkungen zum Datum Id. Decemb.
Sprache Latein
Entstehungsort Leipzig
Zielort Nürnberg
Gedicht? nein
Incipit Unas ad te hinc dedi statim postquam adveneram
Regest vorhanden? ja
Paratext ? nein
Register Politische Neuigkeiten; Biographisches (Universitätswesen); Sonnenfinsternis; Reichstag 1547/48 (Augsburg)
Datumsstempel 2.03.2020


Zielort ermittelt.

Regest

Camerarius habe bereits einen Brief an Baumgarter geschickt, sofort nachdem er (in Leipzig) angekommen war. Da er danach nichts zu schreiben hatte, habe er Baumgartner weitere Arbeit ersparen wollen (und keinen weiteren Brief verschickt). Baumgartner müsse also nicht vermuten, dies deute auf irgendeine Gefahr hin.

Die Universität (Leipzig) habe so einigermaßen ihre alte Würde und Stärke wiedergewonnen. Auch die andere Universität (Wittenberg) solle wiederbelebt werden, da alle redlichen Männer meinten, man müsse sie bewahren. Der Fürst ((Moritz von Sachsen)) habe nur die besten Absichten, aber er sei noch ein junger Mann und Baumgartner sehe ja, in welche Zeiten er hineingeraten sei. Camerarius hoffe auf Frieden und dass die Sonnenfinsternis kein Unglück heraufbeschwöre.

Christoph (Zobel?) widme sich erneut voller Enthusiasmus seinen Studien. Camerarius mache es zu schaffen, dass (Zobel) derart von dem "Giftmischer" (wohl von einem Apotheker?) betrogen wurde. Und trotzdem sei es vielleicht nützlicher (für Zobel), dass er derart hingehalten wurde. Aber dies wolle er Gott überlassen.

(Moritz von Sachsen) und seine hochstehenden Räte seien zurückgekehrt. Was (auf dem Reichstag) in Augsburg geschehe, müsste Baumgartner wissen, auch wenn es in diesen Zeiten beinahe dasselbe bedeute, solche Dinge zu wissen, wie sie nicht zu wissen.

Er sei dankbar dafür, dass Baumgartner geschrieben habe, Camerarius' Familie liege ihm am Herzen. Camerarius werde dasselbe, so Gott wolle, bald auch persönlich tun. Christus möge Baumgartner und die Seinen beschützen.

(Manuel Huth)