Camerarius an Stigel, 12.06.1552

Aus Joachim Camerarius (1500-1574)
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 Briefdatum
Camerarius an Stigel, 30.05.155230 Mai 1552 JL
Camerarius an Stigel, nach dem 19.09.155119 September 1551 JL
Stigel an Camerarius, 19.09.155119 September 1551 JL
 Briefdatum
Camerarius an Stigel, 07.08.15537 August 1553 JL
Camerarius an Stigel, 11.01.15XX11 Januar 1555 JL
Camerarius an Stigel, nach dem 14.01.155514 Januar 1555 JL
Werksigle OCEp 0797
Zitation Camerarius an Stigel, 12.06.1552, bearbeitet von Manuel Huth (13.12.2019), in: Opera Camerarii Online, http://wiki.camerarius.de/OCEp_0797
Besitzende Institution
Signatur, Blatt/Seite
Ausreifungsgrad Druck
Erstdruck in Camerarius, Epistolae familiares, 1583
Blatt/Seitenzahl im Erstdruck S. 430-431
Zweitdruck in
Blatt/Seitenzahl im Zweitdruck
Sonstige Editionen
Wird erwähnt in
Fremdbrief? nein
Absender Joachim Camerarius I.
Empfänger Johann Stigel
Datum 1552/06/12
Datum gesichert? nein
Bemerkungen zum Datum prid. Id. Iun.
Unscharfes Datum Beginn
Unscharfes Datum Ende
Sprache Latein
Entstehungsort o.O.
Zielort o.O.
Gedicht? nein
Incipit Si litterae meae te delectant, accusabis tarditatem tabellarii
Link zur Handschrift
Regest vorhanden? ja
Paratext ? nein
Paratext zu
Kurzbeschreibung
Anlass
Register Werkgenese
Handschrift unbekannt
Bearbeitungsstand validiert
Notizen
Wiedervorlage ja
Bearbeiter Benutzer:MH
Gegengelesen von Benutzer:US
Datumsstempel 13.12.2019
Werksigle OCEp 0797
Zitation Camerarius an Stigel, 12.06.1552, bearbeitet von Manuel Huth (13.12.2019), in: Opera Camerarii Online, http://wiki.camerarius.de/OCEp_0797
Ausreifungsgrad Druck
Erstdruck in Camerarius, Epistolae familiares, 1583
Blatt/Seitenzahl im Erstdruck S. 430-431
Fremdbrief? nein
Absender Joachim Camerarius I.
Empfänger Johann Stigel
Datum 1552/06/12
Datum gesichert? nein
Bemerkungen zum Datum prid. Id. Iun.
Sprache Latein
Entstehungsort o.O.
Zielort o.O.
Gedicht? nein
Incipit Si litterae meae te delectant, accusabis tarditatem tabellarii
Regest vorhanden? ja
Paratext ? nein
Register Werkgenese
Datumsstempel 13.12.2019


Regest

Der Nürnberger Bote (unbekannt), dessen Rückkehr Camerarius jeden Tag erwarte, sei schuld daran, dass Stigel diesen Brief erst so spät erhalte.

Camerarius habe hier (nicht identifizierter Ort) den Brief Stigels vorgefunden, über den er sich sehr gefreut habe, weil er zeige, dass Stigel Camerarius immer noch schätze – auch in diesen Zeiten, in denen echte Freundschaft selten sei.

Dass Camerarius und Stigel neulich irgendwie auf das unerfreuliche Gespräch über fremde Angelegenheiten gekommen waren, müsse man den schlimmen Zeitumständen zuschreiben. Dennoch freue er sich, dass die Gerüchte falsch seien, die man Stigel über ihren gemeinsamen Freund (unbekannt; wohl nur im Druck anonymisiert) berichtet habe. Camerarius hatten sie auch beunruhigt, als er sie gehört hatte. Sonst sei alles beim alten.

Camerarius schätze den Freund Stigels sehr, da er nicht nur Zeit für die nugae des Camerarius habe, sondern sie sogar schätze, wie er sage.

Auf der Reise (nach Zwickau) zu seiner Tochter (Anna) habe er die (mitgeschickten) Verse verfasst. Er sei sich sicher, dass Stigel sie verstehe (versus, quorum ὑπόνοιαν te non fugere satis scio).

Stigel und Camerarius wollten ihre Freundschaft pflegen, ihren Studien nachgehen und alles Weitere Gott überlassen und gleichmütig ertragen.

Lebewohl.

(Manuel Huth)