Camerarius an Stiebar, 05.08.1531

Aus Joachim Camerarius (1500-1574)
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 Briefdatum
Camerarius an Stiebar, 08.08.15318 August 1531 JL
Camerarius an Stiebar, 09.10.15319 Oktober 1531 JL
Camerarius an Stiebar, 13.10.153113 Oktober 1531 JL
Werksigle OCEp 0992
Zitation Camerarius an Stiebar, 05.08.1531, bearbeitet von Manuel Huth (23.07.2019), in: Opera Camerarii Online, http://wiki.camerarius.de/OCEp_0992
Besitzende Institution
Signatur, Blatt/Seite
Ausreifungsgrad Druck
Erstdruck in Camerarius, Epistolae familiares, 1595
Blatt/Seitenzahl im Erstdruck S. 127-128
Zweitdruck in
Blatt/Seitenzahl im Zweitdruck
Sonstige Editionen
Wird erwähnt in
Fremdbrief? nein
Absender Joachim Camerarius I.
Empfänger Daniel Stiebar von Rabeneck
Datum 1531/08/05
Datum gesichert? ja
Bemerkungen zum Datum Non. Sextil.
Unscharfes Datum Beginn
Unscharfes Datum Ende
Sprache Latein
Entstehungsort Nürnberg
Zielort Würzburg
Gedicht? nein
Incipit Nuper misi Secerio epistolam
Link zur Handschrift
Regest vorhanden? ja
Paratext ? nein
Paratext zu
Kurzbeschreibung
Anlass
Register
Handschrift unbekannt
Bearbeitungsstand korrigiert
Notizen MH an US: War mir an einigen Stellen unsicher
Wiedervorlage ja
Bearbeiter Benutzer:MH
Gegengelesen von Benutzer:JS
Datumsstempel 23.07.2019
Werksigle OCEp 0992
Zitation Camerarius an Stiebar, 05.08.1531, bearbeitet von Manuel Huth (23.07.2019), in: Opera Camerarii Online, http://wiki.camerarius.de/OCEp_0992
Ausreifungsgrad Druck
Erstdruck in Camerarius, Epistolae familiares, 1595
Blatt/Seitenzahl im Erstdruck S. 127-128
Fremdbrief? nein
Absender Joachim Camerarius I.
Empfänger Daniel Stiebar von Rabeneck
Datum 1531/08/05
Datum gesichert? ja
Bemerkungen zum Datum Non. Sextil.
Sprache Latein
Entstehungsort Nürnberg
Zielort Würzburg
Gedicht? nein
Incipit Nuper misi Secerio epistolam
Regest vorhanden? ja
Paratext ? nein
Datumsstempel 23.07.2019


Entstehungs- und Zielort mutmaßlich.

Regest

Neulich habe Camerarius (Johann) Setzer einen Brief (zur Weiterleitung) an Stiebar geschickt. Da er nicht wusste, wann wieder ein Bote (nach Würzburg) zur Verfügung stehen werde, habe er diese Gelegenheit wahrgenommen. Danach habe er aus Würzburg von Moritz von Hutten einen Brief erhalten, den er sofort an Setzer weitergeschickt habe, als er einen nach Hagenau reisenden Boten bekommen konnte. Wenn der Bote pflichtgemäß den Brief überbringe, werde er Stiebar von der lästigen langen Warterei befreien.

Camerarius habe im Moment eigentlich gar nichts zu schreiben. Stiebar möge sich, wie er es tue, von seinen öffentlichen Ämtern zurückziehen und sich in seinem Studierzimmer verbergen. Was aber, wenn man ihn daraus hervorziehen werde, wie man es eben erst bei Hutten tat? Stiebar solle die Zukunft Gott überlassen. Einstweilen möge er die Ruhe genießen und sich – Camerarius gebe Theognis entstellt wieder – an guten Taten erfreuen und die Zukunft Gott überlassen (vgl. Theognis, Elegien, 1, 1047). (Das Folgende unsicher:) Gleichwohl hätte Stiebars Landsmann (Moritz von Hutten?), wenn er sich nicht an diesen Ort begeben hätte, sicherlich kaum begründen können, dass er sich aus der Sache heraushalte. Aber es sei gut ausgegangen. Es herrsche Friede. Jetzt könne er noch vernünftig sein.

Lebewohl. Bitte um häufige Briefe. Stiebar solle Sigmund (Gelen?) in seinem Namen zurückgrüßen und ausrichten, dass Camerarius dankbar für den Brief sei und bald zurückschreiben werde, was Gelen hoffentlich nicht unangenehm sein werde.

(Manuel Huth)