Camerarius an Stiebar, 25.06.1546

Aus Joachim Camerarius (1500-1574)
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 Briefdatum
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Camerarius an Stiebar, 19.08.154419 September 1544 JL
 Briefdatum
Camerarius an Stiebar, 03.07.15463 Juli 1546 JL
Camerarius an Stiebar, 26.07.154626 Juli 1546 JL
Camerarius an Stiebar, 21.08.154621 August 1546 JL
Werksigle OCEp 1027
Zitation Camerarius an Stiebar, 25.06.1546, bearbeitet von Manuel Huth (14.11.2018), in: Opera Camerarii Online, http://wiki.camerarius.de/OCEp_1027
Besitzende Institution
Signatur, Blatt/Seite
Ausreifungsgrad Druck
Erstdruck in Camerarius, Epistolae familiares, 1595
Blatt/Seitenzahl im Erstdruck S. 173
Zweitdruck in
Blatt/Seitenzahl im Zweitdruck
Sonstige Editionen
Wird erwähnt in
Fremdbrief? nein
Absender Joachim Camerarius I.
Empfänger Daniel Stiebar von Rabeneck
Datum 1546/06/25
Datum gesichert? nein
Bemerkungen zum Datum ermitteltes Jahr lt. Woitkowitz 2003, S. 149 (im Druck fälschlich: 7. Calen. Quintil. 45)
Unscharfes Datum Beginn
Unscharfes Datum Ende
Sprache Latein
Entstehungsort Leipzig
Zielort o.O.
Gedicht? nein
Incipit Etsi ubi esses nesciebam
Link zur Handschrift
Regest vorhanden? ja
Paratext ? nein
Paratext zu
Kurzbeschreibung
Anlass
Register Politische Neuigkeiten; Empfehlungsschreiben
Handschrift unbekannt
Bearbeitungsstand korrigiert
Notizen
Wiedervorlage ja
Bearbeiter Benutzer:MH
Gegengelesen von
Datumsstempel 14.11.2018
Werksigle OCEp 1027
Zitation Camerarius an Stiebar, 25.06.1546, bearbeitet von Manuel Huth (14.11.2018), in: Opera Camerarii Online, http://wiki.camerarius.de/OCEp_1027
Ausreifungsgrad Druck
Erstdruck in Camerarius, Epistolae familiares, 1595
Blatt/Seitenzahl im Erstdruck S. 173
Fremdbrief? nein
Absender Joachim Camerarius I.
Empfänger Daniel Stiebar von Rabeneck
Datum 1546/06/25
Datum gesichert? nein
Bemerkungen zum Datum ermitteltes Jahr lt. Woitkowitz 2003, S. 149 (im Druck fälschlich: 7. Calen. Quintil. 45)
Sprache Latein
Entstehungsort Leipzig
Zielort o.O.
Gedicht? nein
Incipit Etsi ubi esses nesciebam
Regest vorhanden? ja
Paratext ? nein
Register Politische Neuigkeiten; Empfehlungsschreiben
Datumsstempel 14.11.2018


Regest

Auch wenn Camerarius nicht wusste, wo sich Stiebar befand, und annahm, Stiebar sei schon längst nach Regensburg aufgebrochen, habe er es dennoch für nötig gehalten, diesen Brief zu schreiben, um Stiebar noch ein Antwortschreiben zu entlocken, falls dieser noch nicht (aus Würzburg?) abgereist sei. Hier (in Leipzig) höre man einige betrübliche Gerüchte über die militärischen Unternehmungen des Kaisers (Karl). Aber was auch immer behauptet werde, Camerarius hoffe, dass die Wahrheit besser sei als die Gerüchte – vielleicht, weil er eine hohe Meinung von Karl V. habe, wie Stiebar wisse, oder weil es nicht die Zeit zu sein scheine, in der man einen Bürgerkrieg zulassen dürfe oder könne.

Sorgen um die politische Situation des Reiches.

Wie Camerarius hier gehört habe, sei Stiebar zum Probst des (Stifts) Neumünster gemacht worden. Dies möge Stiebar und den Seinen zum Vorteil gereichen.

Camerarius habe diesen Brief einem wundersamen, aber begnadeten Chirurgen (Unbekannt) (zum Transport) übergeben. Es handle sich um einen Mitbürger von ihm, der in Würzburg einen Erbstreit habe. Wenn Stiebar daher über Einfluss bei Kammermeister Preuß (unbekannt; Preusius Camerarius) verfüge, solle er ihn nutzen. Stiebar wisse, welche Art von Empfehlungsschreiben nötig sei.

Lebewohl. Er erwarte Stiebars Brief.

(Manuel Huth)

Literatur und weiterführende Links

Woitkowitz 2003, S. 149 (Zur Datierung)