Camerarius an Stiebar, 26.07.1546

Aus Joachim Camerarius (1500-1574)
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Camerarius an Stiebar, 07.06.15467 Juni 1546 JL
 Briefdatum
Camerarius an Stiebar, 21.08.154621 August 1546 JL
Camerarius an Stiebar, 01.09.15461 September 1546 JL
Camerarius an Stiebar, 16.10.154616 Oktober 1546 JL
Werksigle OCEp 1031
Zitation Camerarius an Stiebar, 26.07.1546, bearbeitet von Manuel Huth (02.06.2019), in: Opera Camerarii Online, http://wiki.camerarius.de/OCEp_1031
Besitzende Institution
Signatur, Blatt/Seite
Ausreifungsgrad Druck
Erstdruck in Camerarius, Epistolae familiares, 1595
Blatt/Seitenzahl im Erstdruck S. 177-178
Zweitdruck in
Blatt/Seitenzahl im Zweitdruck
Sonstige Editionen
Wird erwähnt in
Fremdbrief? nein
Absender Joachim Camerarius I.
Empfänger Daniel Stiebar von Rabeneck
Datum 1546/07/26
Datum gesichert? ja
Bemerkungen zum Datum 7. Calen. Augusti.
Unscharfes Datum Beginn
Unscharfes Datum Ende
Sprache Latein
Entstehungsort Leipzig
Zielort Würzburg
Gedicht? nein
Incipit Nactus forte hunc, cui literas dare
Link zur Handschrift
Regest vorhanden? ja
Paratext ? nein
Paratext zu
Kurzbeschreibung
Anlass
Register Schmalkaldischer Krieg (1546-1547)
Handschrift unbekannt
Bearbeitungsstand korrigiert
Notizen
Wiedervorlage ja
Bearbeiter Benutzer:MH
Gegengelesen von Benutzer:HIWI4
Datumsstempel 2.06.2019
Werksigle OCEp 1031
Zitation Camerarius an Stiebar, 26.07.1546, bearbeitet von Manuel Huth (02.06.2019), in: Opera Camerarii Online, http://wiki.camerarius.de/OCEp_1031
Ausreifungsgrad Druck
Erstdruck in Camerarius, Epistolae familiares, 1595
Blatt/Seitenzahl im Erstdruck S. 177-178
Fremdbrief? nein
Absender Joachim Camerarius I.
Empfänger Daniel Stiebar von Rabeneck
Datum 1546/07/26
Datum gesichert? ja
Bemerkungen zum Datum 7. Calen. Augusti.
Sprache Latein
Entstehungsort Leipzig
Zielort Würzburg
Gedicht? nein
Incipit Nactus forte hunc, cui literas dare
Regest vorhanden? ja
Paratext ? nein
Register Schmalkaldischer Krieg (1546-1547)
Datumsstempel 2.06.2019


Zielort mutmaßlich.

Regest

Camerarius habe diesen Boten (Unbekannt) nicht ohne einen Brief an Stiebar abreisen lassen wollen, auch wenn er nicht wisse, wo sich Stiebar überhaupt aufhalte. Camerarius sehe alles vom Krieg brennen und höre viele unglückverheißende Dinge, von denen er einige sogar verabscheue.

Diejenigen, die den milden Kaiser (Karl) zu solcher Wut angetrieben hätten, hätten weder vorausschauend noch fromm gehandelt. Die Zeit sei nämlich alles andere als günstig gewesen. Da, wie es heiße, aber auch ausländische Heere herbeigerufen worden seien, werde sich Camerarius wundern, wenn andere nicht, um diese Furcht abzuwenden, ihre Differenzen beiseitegelegt hätten. In der Eintracht scheine noch die sicherste Hoffnung zu liegen, den Kaiser zu besänftigen und den Staat zu stärken. Aber Camerarius dürfe dazu nicht alles schreiben, was ihm in den Sinn zu kommen pflege, und er habe ja nicht gewusst, ob Stiebar diesen Brief erhalten werde. Er bitte durch Christus Gott um Unterstützung für diejenigen, die sich wünschten, dass die Irrtümer verbessert, die Fehler korrigiert und die wahre Religion wiederhergestellt werde. Dass dies ein frommer Wunsch sei, hoffe Camerarius, oder vielmehr wisse er es. Es sei überaus schädlich, wenn (der Ochse) gegen den Stock (des Treibers) ausschlage (nach Apostelgeschichte 9, 5).

Camerarius bete für Stiebar und die Seinen. Bitte um Aufrechterhaltung des Briefwechsels.

Lebewohl.

(Manuel Huth)

Literatur und weiterführende Links