Camerarius, Γεωργίῳ Ἥρωι διδασκάλῳ, 1548

Aus Joachim Camerarius (1500-1574)
(Weitergeleitet von OC 0498)
Wechseln zu: Navigation, Suche


Opus Camerarii
Werksigle OC 0498
Zitation Γεωργίῳ Ἥρωι διδασκάλῳ γενομένῳ ἀνδρὶ ἀρίστῳ καὶ εὐσεβεστάτῳ., bearbeitet von Jochen Schultheiß (04.02.2020), in: Opera Camerarii Online, http://wiki.camerarius.de/OC_0498
Name Joachim Camerarius I.
Status Verfasser
Sprache Griechisch
Werktitel Γεωργίῳ Ἥρωι διδασκάλῳ γενομένῳ ἀνδρὶ ἀρίστῳ καὶ εὐσεβεστάτῳ.
Kurzbeschreibung Griechisches Epitaphium auf Georg Helt.
Erstnachweis 1548
Bemerkungen zum Erstnachweis Datierung des Druckes
Datum unscharfer Erstnachweis (Beginn)
Datum unscharfer Erstnachweis (Ende)
Schlagworte / Register Epitaphium; Epigramm
Paratext zu
Paratext? nein
Paratext zu
Überliefert in
Druck Luther, Epistolae ad Georgium Anhaltinum, 1548
Erstdruck in Luther, Epistolae ad Georgium Anhaltinum, 1548
Blatt/Seitenzahl im Erstdruck Bl. B7v-B8r
Carmen
Gedicht? ja
Nachruf auf Georg Helt
Incipit Ἐνταῦθ' ἥρωος τάφος ἕστηκ' ὀστέα κεύθων
Erwähnungen des Werkes und Einfluss von Fremdwerken
Wird erwähnt in
Folgende Handschriften und gedruckte Fremdwerke beeinflussten/bildeten die Grundlage für dieses Werk
Bearbeitungsstand
Überprüft am Original überprüft
Bearbeitungsstand korrigiert
Wiedervorlage ja
Bearbeiter Benutzer:JS
Gegengelesen von Benutzer:MH
Bearbeitungsdatum 4.02.2020
Opus Camerarii
Werksigle OC 0498
Zitation Γεωργίῳ Ἥρωι διδασκάλῳ γενομένῳ ἀνδρὶ ἀρίστῳ καὶ εὐσεβεστάτῳ., bearbeitet von Jochen Schultheiß (04.02.2020), in: Opera Camerarii Online, http://wiki.camerarius.de/OC_0498
Name Joachim Camerarius I.


Sprache Griechisch
Werktitel Γεωργίῳ Ἥρωι διδασκάλῳ γενομένῳ ἀνδρὶ ἀρίστῳ καὶ εὐσεβεστάτῳ.
Kurzbeschreibung Griechisches Epitaphium auf Georg Helt.
Erstnachweis 1548
Bemerkungen zum Erstnachweis Datierung des Druckes


Schlagworte / Register Epitaphium; Epigramm
Paratext zu
Paratext? nein
Überliefert in
Druck Luther, Epistolae ad Georgium Anhaltinum, 1548
Carmen
Gedicht? ja
Nachruf auf Georg Helt
Incipit Ἐνταῦθ' ἥρωος τάφος ἕστηκ' ὀστέα κεύθων
Bearbeitungsdatum 4.02.2020


Aufbau und Inhalt

Griechisches Epitaphium auf Georg Helt. Das Gedicht beginnt mit einem Wortspiel mit dem Namen des Verstorbenen. In der in Versalien gesetzten Überschrift entsteht eine Zweideutigkeit, bei der ἭΡΩΙ sowohl als gräzisierter Eigenname Helts als auch als Substantiv ("Held") gelesen werden kann. Im ersten Vers findet sich dann die Kleinschreibung. Das Lob auf Helt äußert sich in Superlativen (ἄριστος, εὐσεβέστατος, λῷστος). Auf die Nennung des Vornamens folgt ein Hinweis auf die Heimat, die im Gebiet der "kampfschnellen Franken" liege (Φραγκῶν ἐν χθόν' ἀρηιθόων). Zunächst kam er als Junge nach Leipzig, wo er sich bereits als Jugendlicher und dann als Mann Ruhm erwarb. Ihm wurde die ehrenvolle Aufgabe zuteil, den askanischen Fürsten (Georg von Anhalt) zu unterrichten, bei dem er bis ins hohe Alter blieb. Nach einem Christus zugewandten Leben sei er nun gestorben. An der gegenwärtigen Stelle sei ihm die Ehre eines Erinnerungsmales zuteil geworden. Er liege nun in Leipzig begraben.
Camerarius kommt zum Schluss auf sein eigenes Verhältnis zu seinem Lehrer zu sprechen. Eingeleitet wird dies möglicherweise bereits implizit durch den Hinweis, dass Helt, wie Camerarius selbst, aus Franken stammend nach Sachsen gekommen sei. Camerarius, der durch Helts Unterricht die griechische Literatur und Weisheit kennengelernt habe, habe ihm nun ein Erinnerungsmal errichtet.