Camerarius, Ioanni Muslero νεογάμῳ, 1555

Aus Joachim Camerarius (1500-1574)
(Weitergeleitet von OC 0608)
Wechseln zu: Navigation, Suche


Opus Camerarii
Werksigle OC 0608
Zitation D(ominus) Ioachimus Camerarius d(omino) Io(anni) Muslero νεογάμῳ, bearbeitet von Marion Gindhart (04.02.2020), in: Opera Camerarii Online, http://wiki.camerarius.de/OC_0608
Name Joachim Camerarius I.
Status Verfasser
Sprache Latein
Werktitel D(ominus) Ioachimus Camerarius d(omino) Io(anni) Muslero νεογάμῳ
Kurzbeschreibung Das Epithalamion (46 elegische Distichen) spielt auf das wechselhafte Schicksal im Leben von Johann Musler an und thematisiert - mythisch verbrämt in kurzen Reden von Apoll und Venus - seine späte Heirat. Darum, so Venus, kümmere sich nun ein deus maior, die paganen Götter seien ja schließlich nur "Namen". Gott habe in seinem Schöpfungswerk Mann und Frau erschaffen und den heiligen, unauflöslichen Bund der Ehe gestiftet. Die Ehe soll durch amor castus, also gleichsam durch die himmlische Venus geprägt sein und so soll auch jeder unkeusche Gesang unterbleiben. Es folgen Wünsche an das Brautpaar.
Erstnachweis 1555
Bemerkungen zum Erstnachweis Druckjahr der Sammlung, in der das Gedicht enthalten ist.
Datum unscharfer Erstnachweis (Beginn) 1555/01/01
Datum unscharfer Erstnachweis (Ende) 1555/12/31
Schlagworte / Register Epithalamium
Paratext zu
Paratext? nein
Paratext zu
Überliefert in
Druck Div., Carmina ad Ioannem Muslerum, 1555
Erstdruck in Div., Carmina ad Ioannem Muslerum, 1555
Blatt/Seitenzahl im Erstdruck Bl. A2v-A4r
Carmen
Gedicht? ja
Widmungsempfänger Johann Musler
Incipit Fatorum variis variorum casibus actum
Erwähnungen des Werkes und Einfluss von Fremdwerken
Wird erwähnt in
Folgende Handschriften und gedruckte Fremdwerke beeinflussten/bildeten die Grundlage für dieses Werk
Bearbeitungsstand
Überprüft am Original überprüft
Bearbeitungsstand korrigiert
Wiedervorlage ja
Bearbeiter Benutzer:MG
Gegengelesen von
Bearbeitungsdatum 4.02.2020
Opus Camerarii
Werksigle OC 0608
Zitation D(ominus) Ioachimus Camerarius d(omino) Io(anni) Muslero νεογάμῳ, bearbeitet von Marion Gindhart (04.02.2020), in: Opera Camerarii Online, http://wiki.camerarius.de/OC_0608
Name Joachim Camerarius I.


Sprache Latein
Werktitel D(ominus) Ioachimus Camerarius d(omino) Io(anni) Muslero νεογάμῳ
Kurzbeschreibung Das Epithalamion (46 elegische Distichen) spielt auf das wechselhafte Schicksal im Leben von Johann Musler an und thematisiert - mythisch verbrämt in kurzen Reden von Apoll und Venus - seine späte Heirat. Darum, so Venus, kümmere sich nun ein deus maior, die paganen Götter seien ja schließlich nur "Namen". Gott habe in seinem Schöpfungswerk Mann und Frau erschaffen und den heiligen, unauflöslichen Bund der Ehe gestiftet. Die Ehe soll durch amor castus, also gleichsam durch die himmlische Venus geprägt sein und so soll auch jeder unkeusche Gesang unterbleiben. Es folgen Wünsche an das Brautpaar.
Erstnachweis 1555
Bemerkungen zum Erstnachweis Druckjahr der Sammlung, in der das Gedicht enthalten ist.
Datum unscharfer Erstnachweis (Beginn) 1555/01/01
Datum unscharfer Erstnachweis (Ende) 1555/12/31
Schlagworte / Register Epithalamium
Paratext zu
Paratext? nein
Überliefert in
Druck Div., Carmina ad Ioannem Muslerum, 1555
Carmen
Gedicht? ja
Widmungsempfänger Johann Musler
Incipit Fatorum variis variorum casibus actum
Bearbeitungsdatum 4.02.2020


Widmung und Entstehungskontext

Das Epithalamium ist Johann Musler gewidmet, der sich (wohl Ende 1554) mit Catharina, der Witwe von Paulus Bohemus, vermählte. Zur Datierung der Hochzeit vgl. die Briefe von Johann Stigel (22.11.1554) und Georg Fabricius (01.01.1555), die der Sammlung beigegeben sind.

Aufbau und Inhalt

Das Epithalamium (46 elegische Distichen) spielt auf das wechselhafte Schicksal im Leben von Johann Musler an und thematisiert - mythisch verbrämt in kurzen Reden von Apoll und Venus - seine späte Heirat. Darum, so Venus, kümmere sich nun ein deus maior (Maior agit Deus hoc opus & vis altera versat, v. 19), die paganen Götter seien ja schließlich nur "Namen" (Nomina nos tantum sumus, error numina fecit, v. 21). Gott habe in seinem Schöpfungswerk Mann und Frau erschaffen und den heiligen, unauflöslichen Bund der Ehe gestiftet. Die Ehe soll durch amor castus, also gleichsam durch die himmlische Venus geprägt sein und so soll auch jeder unkeusche Gesang unterbleiben (Casta placent tam dicta Deo, quam facta pudica, / Sint hominum vitae congruens verba piae, vv. 55f.). Es folgen Wünsche an das Brautpaar.