Camerarius an Fabricius, 25.12.15XX

Aus Joachim Camerarius (1500-1574)
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Werksigle OCEp 0850
Zitation Camerarius an Fabricius, 25.12.15XX, bearbeitet von Manuel Huth (01.04.2019), in: Opera Camerarii Online, http://wiki.camerarius.de/OCEp_0850
Besitzende Institution
Signatur, Blatt/Seite
Ausreifungsgrad Druck
Erstdruck in Camerarius, Epistolae familiares, 1583
Blatt/Seitenzahl im Erstdruck S. 498-499
Zweitdruck in
Blatt/Seitenzahl im Zweitdruck
Sonstige Editionen
Wird erwähnt in
Fremdbrief? nein
Absender Joachim Camerarius I.
Empfänger Georg Fabricius
Datum
Datum gesichert? nein
Bemerkungen zum Datum 25.12.(o.J.) (8. Cal. Ian.)
Unscharfes Datum Beginn
Unscharfes Datum Ende
Sprache Latein
Entstehungsort Leipzig
Zielort o.O.
Gedicht? nein
Incipit Nolui hunc adolescentem sine litteris meis ad te dimittere
Link zur Handschrift
Regest vorhanden? ja
Paratext ? nein
Paratext zu
Kurzbeschreibung
Anlass
Register
Handschrift unbekannt
Bearbeitungsstand korrigiert
Notizen Falls Brief vor/bis 1555 entstanden ist, ist Johann Roßbach der Oeconomus; Datierung unklar; Identität Schleinitz' unklar


US: Keine Ergänzungen hierzu

Wiedervorlage ja
Bearbeiter Benutzer:MH
Gegengelesen von Benutzer:HIWI4; Benutzer:US
Datumsstempel 1.04.2019
Werksigle OCEp 0850
Zitation Camerarius an Fabricius, 25.12.15XX, bearbeitet von Manuel Huth (01.04.2019), in: Opera Camerarii Online, http://wiki.camerarius.de/OCEp_0850
Ausreifungsgrad Druck
Erstdruck in Camerarius, Epistolae familiares, 1583
Blatt/Seitenzahl im Erstdruck S. 498-499
Fremdbrief? nein
Absender Joachim Camerarius I.
Empfänger Georg Fabricius
Datum gesichert? nein
Bemerkungen zum Datum 25.12.(o.J.) (8. Cal. Ian.)
Sprache Latein
Entstehungsort Leipzig
Zielort o.O.
Gedicht? nein
Incipit Nolui hunc adolescentem sine litteris meis ad te dimittere
Regest vorhanden? ja
Paratext ? nein
Datumsstempel 1.04.2019

ACHTUNG KEIN DATUM GEFUNDEN


Absendeort mutmaßlich.

Regest

Camerarius habe diesen jungen Mann (Unbekannt; gemeint ist der Überbringer) nicht ohne einen Brief an Fabricius gehen lassen wollen. Camerarius hatte eigentlich einen umfangreicheren Brief begonnen, aber andere Gründe und die Hast jenes jungen Mannes hätten ihn daran gehindert.

Dass nun auch diese Gegenden (sc. Sachsen?) in Gefahr gerieten, könne Fabricius sehen. Alles sei offensichtlich mit dem Untergang Deutschlands einverstanden oder zumindest mit dem der Frömmigkeit, der schönen Künste, des Schamgefühls und der Ehrenhaftigkeit. Camerarius fürchte sich davor, was die Zukunft bringe. Hier (in Leipzig?) ruhten die Druckeroffizinen. Bücher nämlich seien nicht gefragt, außer solche, die irgendein nichtiges Geschwätz enthielten. Deswegen seien die neulich an Camerarius geschickten Briefe noch bei ihm.

Camerarius habe dem Bruder des Fabricius (sc. Blasius, Andreas oder Jakob?) eine große Menge an Bitten übergeben.

Lebewohl.

Grüße an den Schulverwalter (s. Anm.) und Johann von Schleinitz.

(Manuel Huth)

Anmerkungen

  • "Grüße an den Schulverwalter": Je nachdem, wann der Brief entstanden ist, können verschiedene Personen gemeint sein:
    • Johann Roßbach (1543-1555)
    • Johann Faust (1555-1567)
    • Gregorius Seidendorf (1567-1570)