Camerarius an Irenäus, 1537: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Joachim Camerarius (1500-1574)
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Briefgedicht in 16 sapphischen Strophen.
 
Briefgedicht in 16 sapphischen Strophen.
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Über die sapphischen Verse von Irenäus habe er sich sehr gefreut und er wolle ihm jetzt ebenso antworten.
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Er selbst sei schon alt und verliere an geistiger Schärfe. Dazu käme, dass er an chronischen Schmerzen leide, gegen die auch Medikamente nicht helfen. Es sei für ihn eine große Anstrengung, noch einmal zu dichten, deshalb solle man ihm nachsichtig sein. Irenäus aber sei mitten in seiner Jugend und auf dem Höhepunkt seiner Kraft. Jetzt solle er die Künste betreiben, der er schon immer um diese bemüht gewesen sei, denn es gebe nicht Besseres. Schon bald aber würden andere Sorgen auf ihn zukommen, und er werde als Staatsmann seiner Verantwortung dem Land gegenüber gerecht werden müssen. Aber man sage, dass auch die Kraft Hercules‘ durch Lied und Leier gezähmt werden konnte.
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(Maximilian Wolter)

Aktuelle Version vom 24. März 2020, 19:47 Uhr


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Chronologisch vorhergehende Briefe
Chronologisch folgende Briefe
kein passender Brief gefunden
 Briefdatum
Irenäus an Camerarius, 01.01.15391 Januar 1539 JL
Camerarius an Irenäus, 02.06.15441544 JL
Camerarius an Irenäus, 01.09.15471 September 1547 JL
Werksigle OCEp 0184
Zitation Camerarius an Irenäus, 1537, bearbeitet von Manuel Huth und Maximilian Wolter (24.03.2020), in: Opera Camerarii Online, http://wiki.camerarius.de/OCEp_0184
Besitzende Institution
Signatur, Blatt/Seite
Ausreifungsgrad Druck
Erstdruck in Camerarius, Epistolae Eobani, 1557
Blatt/Seitenzahl im Erstdruck Bl. F2r-F3v
Zweitdruck in
Blatt/Seitenzahl im Zweitdruck
Sonstige Editionen
Wird erwähnt in
Fremdbrief? nein
Absender Joachim Camerarius I.
Empfänger Matthäus Irenäus
Datum 1537
Datum gesichert? nein
Bemerkungen zum Datum
Unscharfes Datum Beginn
Unscharfes Datum Ende
Sprache Latein
Entstehungsort Tübingen
Zielort o.O.
Gedicht? ja
Incipit Lesbiis nuper mihi quos reducto
Link zur Handschrift
Regest vorhanden? ja
Paratext ? nein
Paratext zu
Kurzbeschreibung
Anlass
Register Briefgedicht
Handschrift unbekannt
Bearbeitungsstand unkorrigiert
Notizen Zu Irenäus vgl. Andreas Gößner: Melanchthons Lobrede auf Franken (1538), in: Zeitschrift für bayerische Kirchengeschichte 79 (2010), 10-22.
Wiedervorlage ja
Bearbeiter Benutzer:MH; Benutzer:HIWI7
Gegengelesen von
Datumsstempel 24.03.2020
Werksigle OCEp 0184
Zitation Camerarius an Irenäus, 1537, bearbeitet von Manuel Huth und Maximilian Wolter (24.03.2020), in: Opera Camerarii Online, http://wiki.camerarius.de/OCEp_0184
Ausreifungsgrad Druck
Erstdruck in Camerarius, Epistolae Eobani, 1557
Blatt/Seitenzahl im Erstdruck Bl. F2r-F3v
Fremdbrief? nein
Absender Joachim Camerarius I.
Empfänger Matthäus Irenäus
Datum 1537
Datum gesichert? nein
Sprache Latein
Entstehungsort Tübingen
Zielort o.O.
Gedicht? ja
Incipit Lesbiis nuper mihi quos reducto
Regest vorhanden? ja
Paratext ? nein
Register Briefgedicht
Datumsstempel 24.03.2020


Briefgedicht in 16 sapphischen Strophen.

Regest

Über die sapphischen Verse von Irenäus habe er sich sehr gefreut und er wolle ihm jetzt ebenso antworten.

Er selbst sei schon alt und verliere an geistiger Schärfe. Dazu käme, dass er an chronischen Schmerzen leide, gegen die auch Medikamente nicht helfen. Es sei für ihn eine große Anstrengung, noch einmal zu dichten, deshalb solle man ihm nachsichtig sein. Irenäus aber sei mitten in seiner Jugend und auf dem Höhepunkt seiner Kraft. Jetzt solle er die Künste betreiben, der er schon immer um diese bemüht gewesen sei, denn es gebe nicht Besseres. Schon bald aber würden andere Sorgen auf ihn zukommen, und er werde als Staatsmann seiner Verantwortung dem Land gegenüber gerecht werden müssen. Aber man sage, dass auch die Kraft Hercules‘ durch Lied und Leier gezähmt werden konnte.

(Maximilian Wolter)