Camerarius an Johann Albrecht I. (Mecklenburg), 15XX b: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Joachim Camerarius (1500-1574)
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|Incipit=Et mihi iucundiss. Est Ioh. Alb. Princeps
 
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Er freue sich, dass Johann Albrecht das persönliche Gespräch zwischen ihnen beiden genossen habe, und dass er diesem mit all seinen Bemühungen dienen könne. Am besten könne er dies dadurch tun, woran ihn sein Brief erinnert habe. Er habe dies, was er ihm persönlich versprochen habe, freilich nicht vergessen. Bald hoffe er, das unter Beweis zu stellen, aber noch habe er nichts, was der Übersendung würdig sei, gefunden. Damit Johann Albrecht aber nicht ganz leer ausginge, habe er dem Briefträger etwas an Geschriebenem (''nesquio quid cartarum'') mitgegeben. Dies solle fürs erste reichen. Den Rest werde er sicher bald liefern, vor allem, da seine Hilfe in einem Bereich gefragt sei, in dem er sehr auf sich vertraue. Er habe sich in diesem Brief eines eher kühnen Ausdrucks bedient, da er auf Johann Albrechts Weisheit, Bildung und Tugendhaftigkeit vertraue. Er habe auf Latein geschrieben, da er selbst diese Sprache schöner finde und weil Johann Albrecht ihm gegenüber neulich gesagt habe, er fände auch gefallen daran. Lebewohl.
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(Maximilian Wolter)

Aktuelle Version vom 24. März 2020, 19:32 Uhr


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Werksigle OCEp 0475
Zitation Camerarius an Johann Albrecht I. (Mecklenburg), 15XX b, bearbeitet von Manuel Huth und Maximilian Wolter (24.03.2020), in: Opera Camerarii Online, http://wiki.camerarius.de/OCEp_0475
Besitzende Institution
Signatur, Blatt/Seite
Ausreifungsgrad Druck
Erstdruck in Camerarius, Epistolae familiares, 1583
Blatt/Seitenzahl im Erstdruck S. 018-019
Zweitdruck in
Blatt/Seitenzahl im Zweitdruck
Sonstige Editionen
Wird erwähnt in
Fremdbrief? nein
Absender Joachim Camerarius I.
Empfänger Johann Albrecht I. (Mecklenburg)
Datum
Datum gesichert? nein
Bemerkungen zum Datum o.D.
Unscharfes Datum Beginn
Unscharfes Datum Ende
Sprache Latein
Entstehungsort o.O.
Zielort o.O.
Gedicht? nein
Incipit Et mihi iucundiss. Est Ioh. Alb. Princeps
Link zur Handschrift
Regest vorhanden? ja
Paratext ? nein
Paratext zu
Kurzbeschreibung
Anlass
Register
Handschrift unbekannt
Bearbeitungsstand unkorrigiert
Notizen
Wiedervorlage ja
Bearbeiter Benutzer:MH; Benutzer:HIWI7
Gegengelesen von
Datumsstempel 24.03.2020
Werksigle OCEp 0475
Zitation Camerarius an Johann Albrecht I. (Mecklenburg), 15XX b, bearbeitet von Manuel Huth und Maximilian Wolter (24.03.2020), in: Opera Camerarii Online, http://wiki.camerarius.de/OCEp_0475
Ausreifungsgrad Druck
Erstdruck in Camerarius, Epistolae familiares, 1583
Blatt/Seitenzahl im Erstdruck S. 018-019
Fremdbrief? nein
Absender Joachim Camerarius I.
Empfänger Johann Albrecht I. (Mecklenburg)
Datum gesichert? nein
Bemerkungen zum Datum o.D.
Sprache Latein
Entstehungsort o.O.
Zielort o.O.
Gedicht? nein
Incipit Et mihi iucundiss. Est Ioh. Alb. Princeps
Regest vorhanden? ja
Paratext ? nein
Datumsstempel 24.03.2020

ACHTUNG KEIN DATUM GEFUNDEN


Regest

Er freue sich, dass Johann Albrecht das persönliche Gespräch zwischen ihnen beiden genossen habe, und dass er diesem mit all seinen Bemühungen dienen könne. Am besten könne er dies dadurch tun, woran ihn sein Brief erinnert habe. Er habe dies, was er ihm persönlich versprochen habe, freilich nicht vergessen. Bald hoffe er, das unter Beweis zu stellen, aber noch habe er nichts, was der Übersendung würdig sei, gefunden. Damit Johann Albrecht aber nicht ganz leer ausginge, habe er dem Briefträger etwas an Geschriebenem (nesquio quid cartarum) mitgegeben. Dies solle fürs erste reichen. Den Rest werde er sicher bald liefern, vor allem, da seine Hilfe in einem Bereich gefragt sei, in dem er sehr auf sich vertraue. Er habe sich in diesem Brief eines eher kühnen Ausdrucks bedient, da er auf Johann Albrechts Weisheit, Bildung und Tugendhaftigkeit vertraue. Er habe auf Latein geschrieben, da er selbst diese Sprache schöner finde und weil Johann Albrecht ihm gegenüber neulich gesagt habe, er fände auch gefallen daran. Lebewohl.

(Maximilian Wolter)