Camerarius an Lorber, 15.06.1571: Unterschied zwischen den Versionen

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Derjenige ([[Erwähnte Person::unbekannt]]), der ihm Lorbers letzten Brief bringen sollte, sei nicht direkt zu Camerarius gekommen, sondern habe sich bei [[Erwähnte Person:: Johannes Hoffmann]] einquartiert, der ihn verpflege und versorge. Lorber solle dem jungen Mann sagen, dass er sich auch an Camerarius wenden könne, wenn er Unterstützung brauche. Nachdem er diesen Brief fertiggestellt habe, sei ein Brief seiner Söhne eingetroffen, in dem sie vom traurigen Tod Lorbers Bruder berichteten. Er könne sich kaum vorstellen, wie er und dessen Frau mit diesen Umständen zurechtkommen können. Auch wenn tröstende Worte vielleicht nicht viel bewirken, möchte er ihm dennoch raten, der Trauer zu widerstehen, so wie es die alten Philosophen und die Kirche raten. Schon der Apostel [[Erwähnte Person::Paulus]] habe den Schmerz todbringend gennant. Er könne sich auch auf die ohm bekannten Aussprüche der antiken Schriftsteller verlassen. Er bete, dass Gott seinen Schmerz lindern möge. Lebewohl.
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(Maximilian Wolter)

Aktuelle Version vom 24. März 2020, 20:05 Uhr


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Chronologisch vorhergehende Briefe
Chronologisch folgende Briefe
 Briefdatum
Camerarius an Lorber, 09.06.15639 Juni 1563 JL
Camerarius an Lorber, 18.03.156218 März 1562 JL
Camerarius an Lorber, 15.05.156115 Mai 1561 JL

kein passender Brief gefunden

Werksigle OCEp 1122
Zitation Camerarius an Lorber, 15.06.1571, bearbeitet von Manuel Huth und Maximilian Wolter (24.03.2020), in: Opera Camerarii Online, http://wiki.camerarius.de/OCEp_1122
Besitzende Institution
Signatur, Blatt/Seite
Ausreifungsgrad Druck
Erstdruck in Camerarius, Epistolae familiares, 1595
Blatt/Seitenzahl im Erstdruck S. 275-276
Zweitdruck in
Blatt/Seitenzahl im Zweitdruck
Sonstige Editionen
Wird erwähnt in
Fremdbrief? ja
Absender Joachim Camerarius I.
Empfänger Jodokus Lorber
Datum 1571/06/15
Datum gesichert? ja
Bemerkungen zum Datum
Unscharfes Datum Beginn
Unscharfes Datum Ende
Sprache Latein
Entstehungsort Leipzig
Zielort o.O.
Gedicht? ja
Incipit Qui tuas literas ad me scriptas nuper attulit
Link zur Handschrift
Regest vorhanden? ja
Paratext ? ja
Paratext zu
Kurzbeschreibung
Anlass
Register
Handschrift unbekannt
Bearbeitungsstand unkorrigiert
Notizen
Wiedervorlage ja
Bearbeiter Benutzer:MH; Benutzer:HIWI7
Gegengelesen von
Datumsstempel 24.03.2020
Werksigle OCEp 1122
Zitation Camerarius an Lorber, 15.06.1571, bearbeitet von Manuel Huth und Maximilian Wolter (24.03.2020), in: Opera Camerarii Online, http://wiki.camerarius.de/OCEp_1122
Ausreifungsgrad Druck
Erstdruck in Camerarius, Epistolae familiares, 1595
Blatt/Seitenzahl im Erstdruck S. 275-276
Fremdbrief? ja
Absender Joachim Camerarius I.
Empfänger Jodokus Lorber
Datum 1571/06/15
Datum gesichert? ja
Sprache Latein
Entstehungsort Leipzig
Zielort o.O.
Gedicht? ja
Incipit Qui tuas literas ad me scriptas nuper attulit
Regest vorhanden? ja
Paratext ? ja
Datumsstempel 24.03.2020


Regest

Derjenige (unbekannt), der ihm Lorbers letzten Brief bringen sollte, sei nicht direkt zu Camerarius gekommen, sondern habe sich bei Johannes Hoffmann einquartiert, der ihn verpflege und versorge. Lorber solle dem jungen Mann sagen, dass er sich auch an Camerarius wenden könne, wenn er Unterstützung brauche. Nachdem er diesen Brief fertiggestellt habe, sei ein Brief seiner Söhne eingetroffen, in dem sie vom traurigen Tod Lorbers Bruder berichteten. Er könne sich kaum vorstellen, wie er und dessen Frau mit diesen Umständen zurechtkommen können. Auch wenn tröstende Worte vielleicht nicht viel bewirken, möchte er ihm dennoch raten, der Trauer zu widerstehen, so wie es die alten Philosophen und die Kirche raten. Schon der Apostel Paulus habe den Schmerz todbringend gennant. Er könne sich auch auf die ohm bekannten Aussprüche der antiken Schriftsteller verlassen. Er bete, dass Gott seinen Schmerz lindern möge. Lebewohl.

(Maximilian Wolter)