Camerarius an Volmar, 28.07.1543: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Joachim Camerarius (1500-1574)
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Briefgedicht in 93 Hexametern.
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Als er neulich seinen Körper und Geist durch eine neue Betätigung erfrischen wollte, habe er [[Erwähnte Person::Harder (unbekannt)]] besucht, der sich durch seine Tugend und vor allem seine Offenheit und Ehrlichkeit auszeichne. Auf seiner Reise zu diesem hin haben ihn [[Erwähnte Person:: Caspar Volland]] und [[Erwähnte Person:: Johann Stigel]] begleitet. Sie haben sich langsam fortbewegt, viel erzählend und Späße machend. Als die Stadt Hereburg in Sichtweite kam, sei Camerarius aufgefallen, dass sie ihr Tempo erhöhen müssten. Gegen Abend seien sie dann in die Stadt gekommen. Sie seien zuerst in einer Wirtschaft eingekehrt und haben sich dann weiter auf den Weg dorthin gemacht, von wo man Volmars "Gartenvilla" sehen könne, ein Beispiel für alte Tugend, und dank Harder eine Zierde für dieses Zeitalter. Er habe sie so herzlich empfangen, er könne es gar nicht im Detail ausdrücken. Auch nach dem Verbleib von Volmar und [[Erwähnte Person::Heinrich Wolf]] habe er gefragt. In deren Abwesenheit habe Camerarius das Amt des ''magister mensae'' ausüben müssen. Er solle auch die zwei Abwesenden noch herbeiholen, wozu er acht Tage Zeit habe. Die beiden sollen also am dritten Tag vor den Nonen des Sextilis kommen. Lebewohl.
  
Briefgedicht in 93 Hexametern.
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(Maximilian Wolter)

Aktuelle Version vom 24. März 2020, 19:43 Uhr


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Chronologisch vorhergehende Briefe
Chronologisch folgende Briefe
 Briefdatum
Camerarius an Volmar, 1541-1560September 1541 JL
 Briefdatum
Camerarius an Volmar, spätestens 15571557 JL
Volmar an Camerarius, 08.06.15588 Juni 1558 JL
Werksigle OCEp 0162
Zitation Camerarius an Volmar, 28.07.1543, bearbeitet von Manuel Huth und Maximilian Wolter (24.03.2020), in: Opera Camerarii Online, http://wiki.camerarius.de/OCEp_0162
Besitzende Institution
Signatur, Blatt/Seite
Ausreifungsgrad Druck
Erstdruck in Camerarius, De Helio Eobano Hesso, 1553
Blatt/Seitenzahl im Erstdruck Bl. b3r-b5r
Zweitdruck in
Blatt/Seitenzahl im Zweitdruck
Sonstige Editionen
Wird erwähnt in
Fremdbrief? nein
Absender Joachim Camerarius I.
Empfänger Melchior Rufus Volmar
Datum 1543/07/28
Datum gesichert? nein
Bemerkungen zum Datum V. Cal. Vilis
Unscharfes Datum Beginn
Unscharfes Datum Ende
Sprache Latein
Entstehungsort Tübingen
Zielort o.O.
Gedicht? ja
Incipit Volmare pieridum et clariae pars magna catervae
Link zur Handschrift
Regest vorhanden? ja
Paratext ? nein
Paratext zu
Kurzbeschreibung
Anlass
Register Briefgedicht
Handschrift unbekannt
Bearbeitungsstand unkorrigiert
Notizen
Wiedervorlage ja
Bearbeiter Benutzer:MH; Benutzer:HIWI7
Gegengelesen von
Datumsstempel 24.03.2020
Werksigle OCEp 0162
Zitation Camerarius an Volmar, 28.07.1543, bearbeitet von Manuel Huth und Maximilian Wolter (24.03.2020), in: Opera Camerarii Online, http://wiki.camerarius.de/OCEp_0162
Ausreifungsgrad Druck
Erstdruck in Camerarius, De Helio Eobano Hesso, 1553
Blatt/Seitenzahl im Erstdruck Bl. b3r-b5r
Fremdbrief? nein
Absender Joachim Camerarius I.
Empfänger Melchior Rufus Volmar
Datum 1543/07/28
Datum gesichert? nein
Bemerkungen zum Datum V. Cal. Vilis
Sprache Latein
Entstehungsort Tübingen
Zielort o.O.
Gedicht? ja
Incipit Volmare pieridum et clariae pars magna catervae
Regest vorhanden? ja
Paratext ? nein
Register Briefgedicht
Datumsstempel 24.03.2020


Briefgedicht in 93 Hexametern.

Regest

Als er neulich seinen Körper und Geist durch eine neue Betätigung erfrischen wollte, habe er Harder (unbekannt) besucht, der sich durch seine Tugend und vor allem seine Offenheit und Ehrlichkeit auszeichne. Auf seiner Reise zu diesem hin haben ihn Caspar Volland und Johann Stigel begleitet. Sie haben sich langsam fortbewegt, viel erzählend und Späße machend. Als die Stadt Hereburg in Sichtweite kam, sei Camerarius aufgefallen, dass sie ihr Tempo erhöhen müssten. Gegen Abend seien sie dann in die Stadt gekommen. Sie seien zuerst in einer Wirtschaft eingekehrt und haben sich dann weiter auf den Weg dorthin gemacht, von wo man Volmars "Gartenvilla" sehen könne, ein Beispiel für alte Tugend, und dank Harder eine Zierde für dieses Zeitalter. Er habe sie so herzlich empfangen, er könne es gar nicht im Detail ausdrücken. Auch nach dem Verbleib von Volmar und Heinrich Wolf habe er gefragt. In deren Abwesenheit habe Camerarius das Amt des magister mensae ausüben müssen. Er solle auch die zwei Abwesenden noch herbeiholen, wozu er acht Tage Zeit habe. Die beiden sollen also am dritten Tag vor den Nonen des Sextilis kommen. Lebewohl.

(Maximilian Wolter)